Seit den siebziger Jahren begegnet einem in der feministischen Debatte, vor allem in der über sogenannte Care-Arbeit, immer wieder die Annahme, der Kapitalismus könne ohne Frauenunterdrückung nicht existieren. Was aber wäre, wenn Kapitalismus und Patriarchat gar nicht so kausal aufeinander bezogen sind, wie immer behauptet wird? Über das unmarxistische Arbeitsverständnis, den Hass auf Fortschritt, das Steckenbleiben in Rollenklischees und den Revolutionsfetisch in der feministischen Theorie.