Beiträge zu Schwerpunkt 7. Oktober

Demonstrant mit einem Schild ""Isn't it crazy how Gaza is running out of everything but ROKCKETS?"
2026/19 dschungel Auszug aus dem Sammelband »Umkämpfte Geschichte – Einsprüche gegen die Umdeutung des 7. Oktober«

Jungle+ Artikel Der immer wieder aufgewärmte Genozidvorwurf gegen Israel

Haltlose Anschuldigungen, die Israelis seien genozidal, begleiteten schon die Gründung des jüdischen Staats. Der US-amerikanische Historiker Norman J. W. Goda, der zur Geschichte Nazi-Deutschlands forscht, erzählt in seinem Essay für den Sammelband »Umkämpfte Geschichte« die Geschichte des Völkermordvorwurfs gegen den jüdischen Staat – und wie er seit dem Hamas-Massaker am 7. Oktober 2023 mit neuem Eifer vor allem von Francesca Albanese weiter propagiert wird.
Angehörige des ­Karakal-Bataillons der IDF ­erhalten auf Masada das ­Grüne Barrett
2026/18 dschungel Antisemitismus und der freud'sche »Todestrieb« im Kontext jüngster Kriege

Jungle+ Artikel Bruch ohne Nennung

Wie blickt die Psychoanalyse vor dem Hintergrund der Kriege in der Ukraine und im Gaza-Streifen auf das Freud’sche Konzept des Todestriebs? Der Sammelband »Krieg, Aggression und Todestrieb« will eine Antwort geben, doch über den Antisemitismus hat er insgesamt wenig und im Zweifel Relativierendes zu sagen.
Mehrere große Stapel mit Zeitungen
2026/10 dschungel Jonas Hessenauer und Lukas Uwira, Antisemitismusforscher, im Gespräch über das Israelbild in der deutschen Presse

»Der Vorwurf des Genozids wurde schon lange vor dem 7. Oktober geäußert«

Dämonisierende Zuschreibungen, problematische Deutungen, wiederkehrende Verzerrungen – das Bild von Israel in deutschen Medien ist laut den Antisemitismusforschern Jonas Hessenauer und Lukas Uwira kein gutes. Im Gespräch mit der »Jungle World« über ihre Studie zum jüdischen Staat in der deutschen Presse berichten sie von antiisraelischen Kontinuitäten, hoffen aber dennoch auf mehr Selbstreflexion im Journalismus.
Mensch, der eine ausgehölte Wassermelone wie eine Maske oder einen Helm auf dem Kopf trägt
2026/10 dschungel Die israelfeindlichen Exzesse in den identitätspolitischen Diskursen der Linken nach dem 7. Oktober

Vom Antisemitismus, der keiner sein will

In seinem neuen Buch »Vom Antisemitismus, der keiner sein will« knöpft sich Richard Schuberth die israelfeindlichen Exzesse in den identitätspolitischen Diskursen der Linken nach dem 7. Oktober vor. Dabei dehumanisiert niemand die Palästinenser genannten Menschen so sehr wie die mit ihnen angeblich solidarische Bewegung. Ein Auszug aus dem Buch.
Beim Terrorangriff der Hamas auf das Musikfestival in Israel am 7. Oktober 2023 verlorene Schuhe
2026/04 dschungel Wie die Kritische Theorie den Antisemitismus ausblendet

Jungle+ Artikel Der neue Unwille zu trauern

Was Adorno als Schuldabwehrantisemitismus in postnazistischen Gesellschaften umschrieb, scheint sich angesichts der einseitigen »Kontextualisierungen« des 7. Oktober, der Täter-Opfer-Umkehr und der blanken Verleugnung der Aggression gegen Israel zu wiederholen. Über Kritische Theorie und Antisemitismus nach dem 7. Oktober.
Nackte Person, die ihre Hände vor ihren Genitalbereich hält
2025/50 dschungel Wie die Rede von der sexualisierten Gewalt Vergewaltigung relativiert

Jungle+ Artikel Die asexuelle Revolution

Wenn Vergewaltigung als »sexualisierte Gewalt« begriffen wird, wie die Kulturwissenschaftlerin Mithu Sanyal dies propagiert, hat das weitreichende Folgen. Dann erscheint sie nur als ein Gewaltverbrechen oder ein Machtvergehen, das mit anderen Formen der Körperverletzung gleichzusetzen wäre. Die Entsexualisierung sexueller Gewalt zeigt sich auch an der Beurteilung des 7. Oktober. Ein Auszug aus dem Buch »Subjekt Frau«.
Terrorist mit Sturmgewehr
2025/43 dschungel Wie man die Macht der Gewaltbilder der Hamas brechen kann

Jungle+ Artikel Gewalt als Bild

Ihren Überfall auf Israel am 7. Oktober 2023 filmte die Hamas selbst – mit an ihren Helmen und Uniformen angebrachten Kameras. Das Massaker wurde zudem von Überwachungskameras aufgezeichnet. Wie umgehen mit solchen Bildern? Der Film- und Medienwissenschaftler Tobias Ebbrecht-Hartmann stellt sich in seinem als Buch erschienenen Essay »Gewalt als Bild« diese Frage. Er plädiert dafür, sich mit ihnen auseinanderzusetzen, und analysiert, wie mit Künstlicher Intelligenz oder Animation in Israel Bildwelten erschaffen werden, die dabei helfen, die Permanenz der Darstellung von Gewalt zu durchbrechen.
Ricarda Louk mit ihrer Tochter Shani, die am 7. Oktober 2023 ermordet wurde
2025/40 dschungel Ricarda Louk entsetzt der Antisemitismus in Deutschland nach dem 7. Oktober

Jungle+ Artikel »In Europa hat man schon vergessen, wie es anfing«

Das Video des leblosen Körpers der jungen Deutsch-Israelin Shani Louk auf einem Pickup der Hamas gehörte zur Propaganda, mit der die Terrororganisation das Massaker des 7. Oktober feierte. Ihre Mutter Ricarda Louk setzt sich für die Freilassung der Geiseln ein und warnt davor, dem Kalkül der Hamas auf den Leim zu gehen.
Protestcamp am Mahnmal für die am 7. Oktober ermordeten Beobachterinnen vom Außenposten Nahal Oz
2025/37 Ausland Verwandte und Freund:innen der Hamas-Geiseln verschärfen ihren Protest gegen die israelische ­Regierung

Der Kampf der Angehörigen

Je weiter die israelische Armee auf Gaza-Stadt vorrückt, desto mehr spitzt sich der Konflikt zwischen der Regierung und den Angehörigen der Geiseln zu. Hoffnung auf eine Atempause gibt ein neuer Vorschlag der US-Regierung für eine Waffenruhe zwischen Israel und der Hamas.