Beiträge zu Suicide

Joey Ramone, hier bei einem ­Auftritt der Ramones in Berlin, 1978
2026/23 dschungel Interview mit den Herausgebern des Sammelbands »Jüdische Identitäten und Antisemitismus im Punk«

Jungle+ Artikel »Als Vorbilder dienten vor allem die Ramones«

Ohne Juden kein Punk – diese These ist gar nicht abwegig: Viele Gründungs­figuren stammten aus jüdischen Familien. Doch auch der Antisemitismus ist im Punk omnipräsent. Der Sammelband »Jüdische Identitäten und Antisemitismus im Punk« nimmt sich dieser Gemengelage an. Im Gespräch mit der »Jungle World« erzählen die Herausgeber Andreas Borsch und Tobias Johann über das Selbstbewusstsein und die subversiven Strategien jüdischer Punks und erklären, gegen wen diese sich in der Szene zur Wehr setzen müssen.
Zwei gegen alle. Das Duo Suicide provozierte selbst Punks, hier auf einem Konzert in Berlin 1986
2025/01 Thema Die New Yorker Band Suicide war die erste, die den Begriff Punk für sich reklamierte

Antimusik aus New York

Suicide waren die erste Band, die ihre Musik selbst mit dem Wort Punk beschrieb. Musikalisch hatte ihr provozierendes Gesamtkonzept, bei dem Drumcomputer und Synthesizer zum Einsatz kamen und es weder Gitarren noch Schlagzeug gab, wenig mit dem gemeinsam, worauf Punk im Nachhinein reduziert wurde.