Anlässlich der bevorstehenden Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus werben die Parteien mit Plakaten, die eine bisher unerreichte Form der Hochkomik offenbaren.
Die Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern steht derzeit noch im Schatten von derjenigen in Sachsen-Anhalt, doch auch dort führt die AfD die Wahlumfragen an. Vor allem in ländlichen Gebieten ist die Partei inzwischen fest etabliert.
In Sachsen-Anhalt könnte die AfD bei der Landtagswahl eine absolute Mehrheit der Mandate erringen. Die »Jungle World« hat sich die Stimmung in verschiedenen Ecken des Bundeslands angeschaut.
Der Spitzenkandidat der Berliner CDU, Stefan Evers, legt auf Wahlplakaten ein Bekenntnis zum Konservatismus ab. Zu diesem Zweck nutzt er ein bekanntes Zitat des ehemaligen Regierenden Bürgermeisters Klaus Wowereit (SPD) und verkehrt es in sein Gegenteil. So möchte er wohl den Eindruck erwecken, ein Outing als Konservativer sei heutzutage ein subversiver Akt.
Alice Weidel hat ihren Einfluss in der AfD zuletzt deutlich ausgebaut. In Nordrhein-Westfalen verlässt sie sich dabei auf Politiker aus dem völkischen Lager.
Die früheren Ministerpräsidenten Naftali Bennett und Yair Lapid ziehen gemeinsam in den Wahlkampf, gestützt von einem Parteienbündnis. Doch erste Umfragen und strategische Differenzen werfen Zweifel auf, ob der Zusammenschluss zweier großer oppositioneller Parteien tatsächlich zum Machtwechsel in Israel führen wird.
Die schlechte Wirtschaftslage und fortschreitende Verarmung nähren in Ungarn die Unzufriedenheit mit Ministerpräsident Viktor Orbán. Parteien links der Mitte spielen bei der anstehenden Parlamentswahl jedoch so gut wie keine Rolle.
Nach 16 Jahren könnte das System Viktor Orbán bei der bevorstehenden Parlamentswahl ein Ende finden. Die »Jungle World« sprach mit dem ungarischen Soziologen und ehemaligen Politiker Bálint Magyar darüber, warum ein Machtwechsel so schwierig ist.
Nach 16 Jahren an der Regierung bangt der rechtsnationale ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán bei der bevorstehenden Parlamentswahl um den Machterhalt; seine Partei Fidesz liegt in den meisten Umfragen deutlich hinter der jungen Oppositionspartei Tisza. Orbán zieht alle Register, um die Wahlen zu gewinnen.
Am 12. April findet in Ungarn die Parlamentswahl statt. Ministerpräsident Orbán könnte dieses Amt nach 16 Jahren verlieren. Der Wahlkampf wird mit Schmierkampagnen gegen die Opposition und reichlich Polemik gegen die EU und die Ukraine betrieben. Doch selbst wenn Orbáns Partei verliert, wäre es mit dem von ihm aufgebauten System nicht einfach vorbei.
Im Landtagswahlkampf in Baden-Württemberg wirbt ein Lobbyverein, der Erdoğans Partei AKP nahesteht, für den CDU-Spitzenkandidaten. Womöglich richtet sich diese Intervention gegen dessen Kontrahenten, Cem Özdemir (Grüne).
Hunderttausende Ungarn füllten die Straßen von Budapest bei konkurrierenden Demonstrationen am Nationalfeiertag. Anhänger der beiden größten politischen Parteien des Landes demonstrierten einander im beginnenden Wahlkampf ihre Stärke.
In Honduras hat der Wahlkampf begonnen, die Stimmung im Land ist angespannt. Dafür ist die heftige Konkurrenz zwischen den drei großen Parteien mitverantwortlich.
Viel wurde über das clevere Marketing der Linkspartei geschrieben. Dabei ist sie vor allem erfolgreich als das, was sie schon immer war: die einzige sozialdemokratische Oppositionspartei.
Nicht die linke Kritik an bürgerlicher Demokratie, sondern die Verhältnisse selbst sorgen dafür, dass immer mehr dem Parlamentarismus ablehnend gegenüberstehen. Dabei kündigen sich schon längst noch schlechtere Regierungsformen an.