Die Reaktion

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Sie ist offenbar ein unerschöpfliches Thema, die gute alte Piratenpartei. Naja, so alt ist sie noch nicht, aber sie sorgt jederzeit für gute Unterhaltung. Zu dem Kommentar »So friedlich wie ein Schützenverein« von Elke Wittich (24/12) merkte auf unserer Facebook-Seite Sebastian M. an: »Es ist ein erfreulicher Trend, dass man bei sinkendem Kabarettniveau nun zunehmend auf gewisse Parteien zur Belustigung zurückgreifen kann.« Andy G. versucht sich an einer politischen Einordnung und schreibt: »Die Piraten werden allmählich zur deutschen Version der US-Libertarians«, während Horst T.-E. mitteilt: »Aus der AG Friedenspolitik heraus wurde jüngst von einem Mitglied ein Antrag auf Änderung des Parteiprogrammes formuliert. Dort wird, mit friedenspolitischer Begründung, eine Untersuchung des Elften September gefordert. Trotz Tamtams seitens der ›Piraten für 9/11 Truth‹ trifft der Antrag bisher nicht auf sonderlich viel Zuspruch.« Klingt gut, »Piraten für 9/11 Truth«, schauen wir mal, welche Wahrheit sie so rausbekommen, obwohl wir, misstrauisch, wie wir nun mal sind, schon gewisse Vorahnungen haben. Via E-Mail erreichte uns hingegen diese Zuschrift von Gebhard A.: »Auch wenn Zuschriften dieser Art Euch etwas ungewöhnlich zu sein scheinen: Ich möchte Euch auf diesem Wege mal ein dickes Lob für Eure Arbeit zukommen lassen. Es macht mir seit Jahren richtig Spaß, die ›Jungle‹ zu lesen, und ich bin an jedem Donnerstag aufs Neue gespannt darauf, was Ihr dieses Mal wieder ›ausgegraben‹ habt. Gerade angesichts des erbärmlichen Zustandes der linken Bewegungen in Deutschland, die durch – für Außenstehende – unverständliche oder gar lächerliche Grabenkämpfe sich gegenseitig zerfleischen, gebt Ihr mir immer wieder die Hoffnung und Gewissheit, dass es auch gesunden Menschenverstand, Humor und undogmatisches Denken auf der linken Seite gibt. Danke!« Bitte sehr! Da fühlen wir uns doch schwer gebauchpinselt.