Von Tunis nach Teheran

Es gibt kleine Meldungen, die besser als lange Analysen den Zustand in Syrien beschreiben. Etwa diese: In Idlib legen sie jetzt im Vorfeld schon mal die Gräber für jene an, die später in Luftangriffen der russischen und syrischen Luftwaffe umkommen werden. Dass Menschen sterben werden und die Bombardements kommen, ist jedem klar:

Ein offener Brief an Heiko Maas anlässlich seines Iran Besuchs

 

Sehr geehrter Herr Bundesaußenminister Heiko Maas,

Eines ist in diesen Tagen garantiert: Saudi-Arabien ist mitnichten der reformwillige, sich unter dem Kronprinzen Mohammad bin Salman verjüngende und modernisierende Gegen-Hegemon zum khomeinistischen Iran. Wie ihr Rivale in Syrien trumpft die saudische Despotie im Sudan und zuvor in Ägypten als Meister der Konterrevolution auf.

 

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Die Protestbewegung im Sudan war und ist auch vor allem eine von Frauen, die nicht nur gegen die Diktator, sondern Sittenterror auf die Straße gingen.

 

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(Bild: Ala Salah)

 

Die Rache des Systems folgt nun:

Palestinian Authority President Mahmoud Abbas has inaugurated a building at Jericho’s Istiqlal University in honor of a notorious Palestinian terrorist, Khalil Al-Wazir Abu Jihad.

Abu Jihad is one of the most celebrated Palestinian terrorists in history. He was second in command to Yasser Arafat and the founder of Fatah and the PLO.  Abu Jihad is responsible for organizing attacks that killed 125 Israelis between 1960 and 1980 and was the architect behind the Munich Olympic Games massacre.

Vogue stellt drei Frauen vor, die in vorderster Reihe gegen das Bashir-Regime gekämpft haben und sich nun gegen den Militärrat, der gerade die Protestbewegung zusammenschießen lässt, und für eine zivile Regierung engagieren:

Auch in diesem Jahr sind beim Al-Quds-Marsch hunderte Islamisten in Berlin auf die Straße gegangen, um israelfeindliche Parolen zu skandieren. Begleitet wurde die antisemitische Demonstration von lautstarken Gegenprotesten. 

 

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Die Bedrohung der Korallenriffe im Roten Meer durch Klimaerwärmung und Überfischung machen eine höchst seltene Kooperation möglich. Unter Schweizer Ägide planen die Anrainer des Roten Meeres in Zukunft gemeinsam in einem Institut zusammen zu arbeiten:

Im Libanon und der Türkei versuchen Regierungen, sich der syrischen Flüchtlinge im Land zu entledigen

15.000 syrischen Kindern im Flüchtlingslager von Arsal im Nordosten Libanons droht ab nächster Woche Obdachlosigkeit, warnen Hilfsorganisationen. Die libanesischen Behörden verlangen den Abriss aller Zelte, bei deren Bau Zement verwendet wurde. Oft ist dies etwa ein mit Beton ausgegossener Fußboden.

 

"In Somalia leiden die Menschen nicht nur aufgrund bewaffneter Konflikte; Dürren belasten die Menschen zusätzlich und verschärfen die Lage vor Ort", sagte der Geschäftsführer der UN-Flüchtlingshilfe, Peter Ruhenstroth-Bauer. In Somalia habe es aufgrund klimatischer Veränderungen "deutlich weniger Niederschläge während der Regenzeiten" gegeben.

Die Frage, wozu die Vereinten Nationen eigentlich noch gut seien, stellt dieser Tage nicht etwa entnervt ein israelischer Diplomat, nachdem irgendeine, mehrheitlich von Vertretern irgendwelcher Halsabschneiderregimes besetzte Kommission sein Land zum hundertsten Mal als einziges weltweit verurteilt hat.

Nein, es sind syrische Ärzte im bombardierten syrischen Idlib:

In eine Leserbrief beschreibt Ali Abbas die Lage im Sudan:

Wie die Times of Israel erfahren hat, soll Benjamin Netanjahu in seinem verzweifelten Versuch, irgendwie eine Koalition zusammen zu bekommen, sogar den ultraorthodoxen Parteien zugesichert haben, der von ihnen seit Jahren geforderte Geschlechtertrennung im öffentlichen Raum zuzustimmen:

Am Krieg im jemen verdienen auch deutsche Banken und Unternehmen sehr gut, wie eine kürzlich veröffentlichte Studie zeigt

 

Die jüngsten Zahlen aus dem Jemen:

„Rund 360.000 Kinder im Jemen leiden unter schwerer akuter Unterernährung, und UN-Hilfschef Mark Lowcock sagte letzte Woche vor dem Sicherheitsrat, dass das ‚Gespenst der Hungersnot‘ immer noch droht, samt einem Wiederaufleben der tödlichen Cholera, an der allein in diesem Jahr 300.000 Jemeniten erkrankt sind.“