Von Tunis nach Teheran

Der gewaltsame Tod einer jungen Kurdin im Iran und die darauf folgenden Massenproteste wären eigentlich Grund für Linke auch in Deutschland auf die Straße zu gehen. Nur: Fehlanzeige!

 

In seiner Rede in New York erklärt Israels Premierminister, dass die Trennung von den Palästinensern Teil der Vision der israelischen Nation sein muss.

 

In seiner ersten Rede vor der UN-Generalversammlung erklärte Israel Premierminister Yair Lapid, sein Land setze sich weiterhin für eine Zwei-Staaten-Lösung im israelisch-palästinensischen Konflikt ein. Laut einer Lapid nahestehenden Quelle ist es viele Jahre her, dass ein israelischer Premierminister vor der UNO von der Zwei-Staaten-Lösung gesprochen hat.

In der Welt schreibt Christine Kensche über wichtige neue Entwicklungen im Iran: Die Demonstrationen sind nicht nur größer und von noch mehr Wut getragen, sondern auch besser organisiert. Auf unzähligen Videos sieht man, wie die Protestierenden etwa die verhasste und gefürchteten Motorradmilizen angreifen:

Bevor die documenta zu Ende geht, gibt es einen weiteren Tiefpunkt: Die gerechtfertigte Kritik von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern an der Kunstschau nennt das Kuratorenkollektiv Ruangrupa »rassistisch« und einen Zensurversuch. Eine kleine Bilanz des Grauens.

 

In wenigen Tagen wird die fünfzehnte Ausgabe der documenta Geschichte sein, und man ist geneigt zu sagen: endlich! Was sich seit Mitte Juni in Kassel zugetragen hat, ist nicht weniger als ein veritabler Antisemitismusskandal, der sich in den vergangenen Tagen ein weiteres Mal zugespitzt hat.

Jeden Tag fließt weniger Wasser im Tigris, der langsam stirbt und mit ihm werden die Lebensgrundlagen im Irak vernichtet.

 

Eine alarmierende Reportage über den Zustand des Tigris:

today the Tigris is dying.

Human activity and climate change have choked its once mighty flow through Iraq, where -- with its twin river the Euphrates -- it made Mesopotamia a cradle of civilisation thousands of years ago.

Nach dem gewaltsamen Tod der iranischen Kurdin Mahsa Amini kommt es überall im Iran zu Massenprotesten gegen das verhasste Regime in Teheran.

 

Die documenta 15 geht in Kürze zu Ende und die Kuratoren feiern sie schon jetzt als Erfolg

 

Zum 30. Jahrestages des Mykonos-Attentates organisierte die Demokratischen Partei Kurdistan Iran (PDKI) eine Kundgebung in Berlin. Dies ist einer der Redebeiträge.

 

Der erschütternde Mord an der 22-jährigen Masha Amini im Iran zeigt, wie das Regime im Iran die eigene Bevölkerung terrorisiert. In den Augen der „Moralpolizei“ saß das Kopftuch der jungen Frau nicht richtig. Deshalb musste sie sterben.

Folgendes berichtet der Allgemeiner:

Earlier this week, Palestinian terrorists — one a member of the Western-funded Palestinian Security Services — shot and killed an Israeli officer, before they were killed themselves.

Palestinian Authority (PA) official media outlets and the Fatah party — both headed by Mahmoud Abbas — have responded with support for the attack that killed the Israeli officer.

Am 17. September 1992 ermordeten Auftragskiller im Namen der iranischen Staatsführung drei kurdisch-iranische Politiker und ihren Freund und Übersetzer im Berliner Restaurant Mykonos.

 

Weil sie ihren Hijab nicht ordnungsgemäß getragen haben soll, wurde die iranische Kurdin Mahsa Amini von der Sittenpolizei geschlagen und verstarb an den Folgen der Misshandlungen. Nach ihrem Begräbnis brachen Proteste aus.

Das Regime in Teheran macht mit seinen Drohungen, die Kopftuchpflicht für Frauen rigoros durchsetzen zu wollen, ernst.

Über die jüngsten Angriffe auf armenische Grenzstädtische schreibt Al-Monitor:

Turkish killer drones were back in action Wednesday as its ally Azerbaijan kept up attacks against Armenia for a second day, sparking fears of full-blown conflict between the historic foes that might draw in Russia and Turkey as well.

Jerusalem geht nicht davon aus, dass vor den US-Zwischenwahlen im November ein neues Atomabkommen zwischen dem Iran und den Weltmächten unterzeichnet wird.

 

Für das Washington Instutute erklärt Omar Abu Layla, wie der Iran versucht seine islamische Revolution nach Syrien zu exportieren:

"Iran’s Islamic Republic was founded on the idea of "exporting the revolution," and it has continued to apply this ideology whether in Iraq, Yemen, or Lebanon. Sunni-majority Syria has also proved a necessary, if unlikely component in this desire to form a “Shia crescent” loyal to Iran.