Von Tunis nach Teheran

Aus der Haaretz:

While speaking to CNN, Rushdie claimed he believes the tide is turning against Islamic fanaticism; it's still a cancer within Islam, but it's "having a bad time right now, and that's good for all of us."

Rushdie noted that while he believed the miltiary defeat of ISIS was inevitable as that militants "made for bad soldiers," he argued that the defeat of their ideology will take far longer, although it is currently underway.

In der taz, die es eigentlich besser wissen müsste war kürzlich von einem "allmählich zu Ende gehenden Bürgerkrieg" die Rede.

Fakt ist, der September war der bislang blutigste Monat in Syrien im Jahre 2017.

Aber wen interessiert das noch. Wen interessieren Meldungen wie diese?:

Kadyrow missbraucht den Islam um die tschetschenischen Sufi-Traditionen zu verfälschen, damit sie seinen eigenen Ambitionen dienen und seine Willkürherrschaft rechtfertigen. Die Ambiguität des Islams besteht für ihn darin, vom selbsternannten Beschützer der Al-Aqsa-Moschee auf dem Tempelberg in Jerusalem, respektive Schutzherrn des Massakers an Muslimen in Maynmar zum wainachischen Weihnachtsmann für Patron Putin zu mutieren.

Wird man irgendetwas von den Gegnern des so genannten Unilateralismus, die 2003 nicht müde wurden, vermeintliche außenpolitische Alleingänge der USA zu kritisieren, über dieses Veto hören? Vermutlich nicht. Nur: So sieht dann der von ihnen geforderte Multilateralismus und die Stärkung der UNO real aus.

Der Iran, Assad und Russland haben in Syrien de facto gewonnen? Iranische Milizen dürfen mit Zustimmung der USA an Israels Grenze stationiert werden?

 

Da auch durch ständige Wiederholungen eine Aussage nicht richtiger wird, tut an dieser Stelle noch einmal ein kurzer Hinweis auf die Fakten der so genannten Flüchtlingskrise in den Jahren 2013 bis 2016 not.

Wie die BBC herausgefunden hat, ließen die Syrian Democratic Forces (SDF) und die sie unterstützenden US-Truppen ganz gezielt hunderte von IS-Kämpfern aus Raqqa entkommen:

Eine Presseaussendung von Stop the Bomb:

Die Kampagne STOP THE BOMB protestiert gegen das „Banking und Business Forum Iran Europe“, das am 15. und 16. November im Rahmen der „Euro Finance Week“ in Frankfurt stattfindet. Das Forum will Hindernisse im Zahlungsverkehr beheben, die derzeit für das Iran-Geschäft noch bestehen. Sprecher sind neben deutschen und iranischen Bankern auch der hessische Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir und der außenpolitische Sprecher der GRÜNEN Omid Nouripour. [1]

Über 50% der aller menschen in der arabischen und der sog. islamischen Welt heiraten Familienmitglieder, ja in vielen Ländern gilt es als vorbildlich und erwünscht, wenn Cousinen Cousins heiraten. So erhalten sich Familienbande, in Stammesgesellschaften wird so der Zusammenhalt gestärkt.

Und die Folgen sind fatal: "Bei Euch heiraten Menschen, bei uns Familien", schrieb vor einiger Zeit eine aus Pakistan stammende Feministin.

Eine Meldung von Radio China International: „Der französische Präsident Emmanuel Macron sieht einen politischen Dialog als einzigen Weg für Frieden in Syrien.

Sie meinen, was sie sagen. Und so unbeirrbar, wie Assad an seinen Kriegszielen festhält, hält sein engster Verbündeter in Teheran an den seinen fest.

Im Iran geht der Protest weiter gegen die Kopftuchpflich unvermindert weiter:

Footage has emerged of women standing up to police and strangers in Iran after defying laws by walking the streets without hijabs.

Women filmed themselves without veils to capture some of the abuse they face for failing to adhere to Iran's strict religious rules.

Die erste Meldung stammt aus Syrien:

The UN has warned that almost 400,000 people in the besieged East Ghouta area, near Syria’s capital Damascus, face
“complete catastrophe”.

‚Dies ist ein Gesetz des Islamischen Staats und legitimiert die Vergewaltigung von Kindern’ twitterte @NawalJaffar.

Sorgen des iranischen Botschafters in Deutschland zu Zeiten der Berliner Mykonos-Morde, des als 'Reformer' in Deutschland häufig geladenen Gasts Seyed Hossein Mousavian, der nach wie vor als "