Von Tunis nach Teheran
Äthiopien, die logistischen Drehscheibe der RSF im sudanesischen Bürgerkrieg?
Während Addis Abeba jede Beteiligung bestreitet, verdichten sich die Hinweise auf seine Unterstützung der RSF im Sudan.
Addis Abeba weist jede Beteiligung am Sudanesischen Bürgerkrieg zurück. Doch Satellitenbilder, diplomatische Berichte und internationale Recherchen lassen dieses Dementi zunehmend erklärungsbedürftig erscheinen.
Warum der Aufruf zu Protesten in Gaza für den 26. Juni sich von vorherigen Demonstrationen unterscheidet
Aktivisten und Oppositionelle in Gaza haben für den 26. Juni zu Demonstrationen aufgerufen, die sich von bisherigen Protesten gegen die Herrschaft der Hamas unterscheiden.
Seit Jahren kommt es in Gaza immer wieder zu Protesten, ausgelöst durch wirtschaftliche Not, politische Frustration und wachsende Unzufriedenheit in der Bevölkerung. Viele Aktivisten und Beobachter glauben jedoch, dass die Aufrufe zu Demonstrationen am 26.
Landwirtschaftliche Perspektiven für jesidische Überlebende des Völkermordes
Landwirtschaft war bislang bei Jesiden eher eine Männerdomäne.
Werden Teile des Iraks bald unbewohnbar?
Der Irak gilt als eines der Länder, das weltweit am stärksten vom Klimawandel betroffen ist: Temperaturen jenseits der Vierzig-Grad-Marke sind dort Anfang Juni schon keine Seltenheit mehr.
Stammeskrieg im Hinterland der RSF: Wie Darfurs alte Konflikte den Krieg im Sudan neu sortieren
Wie der Streit zwischen Beni Halba und Salamat die Machtbasis der RSF erschüttert.
Ende Mai 2026 stirbt in der Gegend von Al-Juraif, im süddarfurischen Kubum,
Syrien: Berüchtigte »Palästina-Abteilung« wird umbenannt
Syrien hat bekannt gegeben, dass das Gebäude der Sicherheitsabteilung in Damaskus, das früher als »Palästina-Abteilung« bekannt war, in »Abteilung für Sonderaufgaben« umgetauft wird.
Wie Gewalt das Leben von Frauen im Norden Nigerias zerstört
Im Norden Nigerias herrscht nicht einfach „Unsicherheit“. Es ist ein Alltag aus Überfällen, Entführungen, Erschießungen. Banditen und islamistische Gruppen treiben ihr Geschäft – und mitten in dieser humanitären Katastrophe stehen Frauen und Mädchen.
Recht statt Rache: Israels juristische Bewährungsprobe nach dem 7. Oktober
Rechtsstaatlichkeit nach dem brutalen Hamas-Angriff steht unter veränderten Vorzeichen.
Die FIFA als Autokratenverein
Bekanntermaßen ist die FIFA unter Gianni Infantino so korrupt geworden, dass EX-Chef Sepp Blatter zum Boykott der WM aufrief. Und das soll was heißen.
Wie sehr Infantinos Tätigkeiten mit dem Golf zu tun haben - er residiert auch in Katar -, beschreibt James Montague, der über das Thema jüngst ein Buch veröffentlichte, in einem sehr erhellenden Interview mit der Frankfurter Rundschau:
Somalias Wahlkrise macht Mogadishu wieder zum Schlachtfeld
Die Verlängerung der Amtszeit von Präsident Hassan Sheikh Mohamud sollte den Weg zu Direktwahlen freiräumen. Herausgekommen ist: eine neue Legitimationskrise. Und wie so oft in Somalia melden sich die Bewaffneten zurück.
Mogadischu erlebt die schärfsten politischen Spannungen seit Jahren. Nach der oppositionelle Milizen Feuergefechte in der Hauptstadt. Die Regierung nennt es einen notwendigen Schritt Richtung Direktwahl. Die Opposition nennt es Verfassungsbruch.
Dauerkrise im Iran: Ein Leben in der Schwebe
Wie die chronische Krise der Islamischen Republik die Psyche der Iraner, ihr Gefühl für Stabilität und Kontinuität sowie ihre Zukunftsperspektiven untergräbt.
Assad alleine in Moskau
Was macht eigentlich der syrische Diktator Bashar al-Assad so in Moskau, wo er sich mit zusammengestohlenem Geld im Laufe der Zeit mehrere Villen und Appartments gekauft hat? Offenbar nicht viel. Das zumindest berichtet Ynet. Für den russischen Präsidenten hat Assad keinen Nutzen mehr, er such nämlich längst ein einigermaßen passables Verhältnis zu Syriens neuem Machthaber.
So wird Assad von Außenwelt und Medien abgeschirmt und soll seine Behausungen seit Dezember 2024 kein einziges Mal verlassen haben:
Der Krieg auf den Körpern der Frauen
Warum sexuelle Gewalt im Sudan längst kein Nebenprodukt des Krieges mehr ist, sondern zu einem zentralen Instrument von Terror, Vertreibung und Herrschaft geworden ist. Dieser Krieg wird nicht nur um Territorium und Macht geführt, sondern auch auf den Körpern von Frauen und Mädchen.
Es gibt Verbrechen, die einmal kurz die Titelseiten erschüttern. Und es gibt Verbrechen, die sich in die Routine der Welt einfügen, bis sie nur noch als Hintergrundrauschen vorkommen.
Syrien: Neue Festnahmen und erste Prozesse gegen Assad Schergen
In Syrien beginnt die Regierung Kriegsverbrecher festzusetzen und vor Gericht zu stellen.
Im Jahr 2000 übernahm Bashar Al Assad die Regierungsgeschäfte in Syrien, nachdem sein Vater Hafiz starb. Im Ausland war die Hoffnung groß, dass es in Syrien eine Wende gebe und der neue Staatschef das Land öffne. Innenpolitisch versprach der junge Assad Reformen und den Kampf gegen Korruption, der logischerweise aber bei seiner eigenen Familie halt machte.