Artikel von Thomas von der Osten-Sacken

Schon lange habe ich nicht mehr in so wenigen Sätzen eine so akkurate Analyse der Islamischen Republik Iran und ihrer verheerenden Außenpolitik gelesen:

From Lebanon to Iraq to Yemen, Iran funds, arms, and trains terrorists, militias, and other extremist groups that spread destruction and chaos across the region. For decades, Iran has fueled the fires of sectarian conflict and terror.

It is a government that speaks openly of mass murder, vowing the destruction of Israel, death to America, and ruin for many leaders and nations in this room.

Am 21. Mai gedenken die Tscherkessen des gezielten Massemordes durch russische Truppen, dem geschätzte 1,5 Millionen Menschen zum Opfer fielen. Das einzige Museum, das an diesen Genozid erinnert befindet sich heute in Kfar Kamra in Israel, denn viele der Überlebenden flohen damals ins Osmanische Reich und so leben auch heute tescherkessische Minderheiten etwa in Israel oder Jordanien.

Mit dem Islamischen Staat (IS) im Irak und Syrien geht es rapide bergab: In Mosul kontrollieren die Jihadisten gerade noch ein Stadtviertel und auch in ihrer „Hauptstadt“ Raqqa werden sie von Milizen der Syrisch Demokratischen Front (SDF), die von der kurdischen YPG angeführt und vom US-Militär unterstützt werden, schwer bedrängt.

Im Jahre 2002 erklärte die Arabische Liga unter Federführung Saudi Arabiens zu welchen Bedingungen man bereit sei, mit Israel Frieden zu schließen:

Eine Erklärung von Christoph Links zur Erstürmung des Belge verlages in Istanbul:

"In der vergangenen Woche ist in Istanbul der Belge-Verlag von der Polizei gestürmt und durchsucht worden. Mehrere Mitarbeiter wurden vorübergehend verhaftet. Mehr als 2.000 Exemplare verschiedener Bücher sind beschlagnahmt worden. Juristische Strafen sollen folgen. 29 Buchverlage sind in der Türkei im letzten Jahr bereits verboten worden.

Langsam wird klar, wie die Befreiung Raqqas vom IS aussehen wird. Unterstützt und bewaffnet von der US-Army soll die SDF, jene von der syrischen Schwesterpartei der PKK angeführte Miliz, die Stadt erstürmen und dann an irgendwelche ominösen arabischen Stämme übergeben. In Wirklichkeit heißt das, Raqqa soll von Assad kontrolliert werden. Daraus wird auch gar kein Hehl mehr gemacht:

Nachdem der Grenzwall zu Syrien – Selbstschussanlage inklusive – fertig gestellt ist, plant die Türkei eine neue Mauer zu bauen.

Laut deutschem Außenminister kann nach Afghanistan abgeschoben werden:

Die Sicherheitslage ist kompliziert, aber es gibt sichere Orte" (...) "Die "normale Bevölkerung" sei zwar Opfer, aber nicht Ziel der Taliban. "Das ist ein großer Unterschied."

Und so wird abgeschoben oder Abschiebungen vorbereitet:

Klare Worte von Mohammed Issa, dem Generalsekretär der in Saudi Arabien ansässigen Muslim World League:

Der syrische Ableger der kurdischen Arbeiterpartei (PKK), die PYD, hat viel vor, nicht nur will sie mit amerikanischer und russischer Unterstützung Raqqa befreien, sondern danach auch Idlib erobern, das von verschiedenen Rebellen und Islamisten kontrolliert wird, und dann ans Meer vorstoßen. Wie sie das machen will, was die Bevölkerung von Raqqa, Idlib und den anderen Orten auf dem Weg davon hält, davon spricht die PYD nicht.

Die französische Regierung veröffentlichte jetzt einen Bericht über die jüngsten Gitgasangriffe, dem in Khan Sheikoun mindestens 87 Menschen zum Opfer fielen. Und sie kommt zu einem Ergebnis, das eigentlich niemanden verwundern dürfte, der ein wenig das Wesen und die Funktionsweise des syrischen Regimes kennt. Ja vermutlich dürfte es keinen einzigen Syrer geben, den die Resultate besonders erstaunen, weder auf Seiten der Opposition noch aus dem Regierungslager.

In Trier gibt es Streit, weil die dortige Uni Michael Lüders als Gastprofessor geladen hat. Wer mag, kann das hier und hier nachlesen. Die Debatte schlägt auch immer größere Wellen. Und nun kommt von eigentlich ganz unverhoffter Seite Beistand für Dr. Lüders.

Das ist "Abu Tow" von der Free Syrian Army. Er heißt so, weil er besonders gekonnt TOW-Raketen ins Ziel zu lenken versteht. Und er ist einer, der an den alten Ideen der FSA festhält. Auch in so schweren Zeiten wie diesen.

Aus Kirkuk im Irak werden erste Erfolge einer neuen anti-IS Einheit gemeldet:

Three militants loyal to the Islamic State group (ISIS) have been killed by wild boars as they planned to ambush Iraqi tribesmen opposed to the group, according to a local anti-ISIS leader.

In Israel sagt Netanjahu ein Treffen mit Sigmar Gabriel ab? Weil der unbedingt zwei sog. genannte regeirungskritische NGO, nämlich "Breaking the Silence" (zu denen schrieb Alex Feuerherd vor einiher Zeit, was zu ihnen zu sagen ist) und B'tselem treffen wollte?

Heute vor 102 Jahren begann der Genozid an den Armeniern im Osmanischen Reich, den die offizielle Türkei weiter leugnet. Nun der ein ursprünglich aus der Türkei stammende Historiker Taner Akcam Beweise gefunden, die er als "Smoking Gun" bezeichnet und die unwiderlegbar beweisen sollen, dass die Auslöschung der Armenier von höchster Stelle im Osmanischen Reich vorbereitet und geplant war:

Bei den Wahlen in der Türkei am 16. April kam es zu massiven Unregelmäßigkeiten und Manipulationen und alles deutet darauf hin, dass jene Umfragen im Vorfeld des Referendums, die auf einen Sieg des Nein-Lagers ausgingen, richtig lagen:

Kairo 2011
Kairo, Tahrir Square 2011

Christianity Today, sicher eine Publikation, auf die man nicht täglich zurückgreifen mag, hat einen Artikel über Reaktionen von Kopten in Ägypten auf die jüngsten

Zwei Tage, zwei Erklärungen der stellvertrenden Vorsitzenden der Partei "Die Linke", Heike Hänsel.

Am 18. April schrieb sie zur Türkei:

Seit Sonntag finden überall in der Türkei Demonstrationen geegn den Wahlausgang statt. Das Ergebnis sei gefälscht. Da ist sich die Opposition einig. Alleine heute wird wieder zu 18 verschiedenen Protesten aufgerufen.:

 

Aufruf zu Demonstrationen in der Türkei heute