Disko

Genderstern
Disko Gendern dient allzu oft lediglich zum »virtue signalling«

Korrekte Zeichensetzung

Noch nie war es so einfach, Feminist zu sein. Das Gendern dient vielen Benutzern vor allem als »virtue signalling«, mit feministischen Inhalten hat es meist wenig zu tun. Von mehr...
Sowjetisches Propaganda-Plakat
Disko Veränderungen der Sprache sind Ausdruck gesellschaftlicher Veränderungen

Das richtige Zeichen setzen

Hinter der Abwehr von Sprachreformen verbirgt sich meist die Ablehnung der gesellschaftlichen Veränderungen, die sie zum Ausdruck bringen. Disko Von mehr...
Ausschnitt aus dem Gemälde »Garten der Lüste« von Hieronymus Bosch
Disko Gendern kann erreichte gesellschaftliche Teilhabe ausdrücken, aber nicht erschaffen

Es gibt kein richtiges Gendern im Falschen

Um gesellschaftliche Veränderungen beschreiben zu können, muss sich auch Sprache wandeln. Jedoch ist diese allein kein Instrument der gesellschaftlichen Veränderung oder der Unterdrückung. Die Diskussion über das Gendern sollte nicht den Blick auf die relevanten politischen Themen verstellen. Disko Von mehr...
Genderstern
Disko Die Verwendung von Genderzeichen löst die Geschlechterfrage im Deutschen nicht

Zeichen der Zeit

Es gibt gute Gründe, das generische Maskulinum zu kritisieren, die Verwendung von Genderzeichen löst aber das zugrundeliegende Problem nicht. Statt die jeweils gemeinten Personen unabhängig von ihrem Geschlecht zu bezeichnen, bleibt alles Nichtmännliche ein Anhängsel. Disko Von mehr...
Berghain
Disko Das Für und Wider des international bekannten Technoclubs

Das Berghain schließt nicht, aber sollte es?

Die Mitte ­Oktober kursierende Nachricht, dass der weltberühmte Berliner Technoclub Berghain schließt, stellte sich als Falsch­meldung heraus. Der Club wird geliebt und gehasst - sollte er vielleicht doch schließen? Anastasia Tikhomirova und Konstantin Nowotny diskutieren. Disko Von mehr...
Ein sowjetisches Plakat ruft zur Erfüllung des Fünfjahresplans auf
Disko Die sowjetische Planwirtschaft scheiterte an den Konkurrenzmechanismen der ­Warenproduktion

Sozialistische Waren­produktion? Gescheitert!

Die realsozialistische Wirtschaft ist nicht an Michail Gorbatschows Reformen gescheitert, denn der Planwirtschaft waren von Anfang an ­kapitalistische Zwänge inhärent. Für die Überwindung des Kapitalis­mus braucht es mehr als eine Verstaatlichung der Produktionsmittel. Von mehr...
Kinderarbeit in einer Textilfabrik in Lincolton
Disko Der Kapitalismus droht, jegliche Lebensgrundlage zu zerstören

Qualitativer Bruch

Der Widerspruch zwischen Kapital und Arbeit ist nicht mehr der ­zentrale Widerspruch. Die Arbeitskritik muss den Kapitalismus als Kraft der Zerstörung der menschlichen Lebensgrundlagen in den Blick nehmen. Disko Von mehr...
Max Horkheimer und Theodor W. Adorno im Jahr 1964 in Heidelberg
Disko Trotz Unbehagen und Kritik an der Lohnarbeit schafft niemand sie ab

Schuften in der Totalität

Trotz Unbehagen und Kritik an der Lohnarbeit kommt es nicht zu ihrer Abschaffung. Das hat mit der Totalität der Verhältnisse zu tun, die auch das Bewusstsein der Menschen durchdringt. Es müssen kleine Nischen der Freiheit gefunden werden. Disko Von mehr...
Michail Gorbatschow bei einer Veranstaltung der DKP zum 30. Jahrestag des Kriegsendes in Nürnberg
Disko Michail Gorbatschows Reformen in der Sowjetunion sind bis heute umstritten

Hoffnungsträger und Totengräber

Der letzte Generalsekretär der KPdSU, der erste und letzte Präsident der UdSSR, Michail Gorbatschow, ist gestorben. Das Scheitern seines Versuchs, die Sowjetunion zu reformieren, geht alle Linke etwas an. Von mehr...
Schlafender am Schreibtisch
Disko Die sogenannte New Economy hat die Kritik am alten Arbeitsethos längst integriert

Das Elend der Arbeitskritik

Die sogenannte neue Mittelschicht hat die Kritik am Arbeitsethos längst in ihren flexiblen und prekären Lebensentwurf integriert. Arbeitskritik auf der Höhe der Zeit müsste auch die New-Work-Ideologie angreifen. Disko Von mehr...
Siedesdenkmal Riga
Disko Zwei Auseinandersetzungen mit dem Abbau des sowjetischen Siegesdenkmals in Riga

Zwischen den Fronten

Der Krieg in der Ukraine verschärfte in den baltischen Staaten die Konflikte um den Umgang mit der sowjetischen Geschichte. Vielerorts werden Denkmäler entfernt, die als Überbleibsel der sowjetischen Herrschaft gelten. In Riga sorgte der Abriss des monumentalen Denkmals an den Sieg über die Nationalsozialisten für hitzige Debatten. Disko Von mehr...
»The Wild One«
Disko Das Unbehagen an Ausbeutung und Entfremdung muss sich mit der Idee einer befreiten ­Gesellschaft verbinden

Keine einsamen Rebellinnen

Wenn diffuses Unbehagen an den Lebens- und Arbeitsbedingungen auf linke Ideen trifft, können revolutionäre Momente entstehen. Alternative Subkulturen haben dabei in der Vergangenheit Verbindungen hergestellt. Disko Von mehr...
La sociéte du spectacle brickbat
Disko Mit Marx und den Situationisten für die Abschaffung der entfremdeten Arbeit

Arbeiten im Falschen

Nicht nur die Umweltzerstörung drängt zur von den Situationisten angestrebten Aufhebung der fetischistischen Produktionsweise, sie wäre auch notwendig, um die elende Verfasstheit der Arbeit im Kapitalismus zu überwinden. Disko Von mehr...
Schrebergarten
Disko Das Für und Wider der Kleingärtnerei

Umzäunte Idyllen

Der Trend geht zum Schrebergarten, auch bei Linken. Liegt das an deren geheimer Sehnsucht nach peniblem Regelwerk und urdeutschem Spießertum? Oder birgt die grüne Enklave jenseits des Großstadtlärms ein Potential für die Emanzipation von den Zwängen der Arbeitsgesellschaft? Disko Von mehr...
Schädlingsbekämpfer 1935
Disko Das fetischisierte Arbeitskonzept der KPD bot einen Rahmen, in das antisemitische Vorstellungen gut passten

Arbeit ohne »Parasiten«

Statt die Menschen vom Zwang zur Lohnarbeit zu erlösen, taten kommunistische Parteien immer wieder so, als müsste nur die Arbeit von den »Schmarotzern« und »Ausbeutern« befreit werden. In einem solchen personalisierenden Raster konnten auch antisemitische Vorstellungen weiterbestehen. Disko Von mehr...