Disko

Ausgabe vom
18#44
Disko Wohlstandschauvinismus ist in Katalonien verbreitet

It’s the history, stupid

Nationalismus braucht Geschichte wie der Mensch das Brot, denn erst mit Hilfe von historischen Erzählungen lässt sich die Nation konstruieren. Das ist in Spanien und Katalonien nicht anders als anderswo. Von Alexandre Froidevaux mehr...
Ausgabe vom
18#43
Disko Der katalanische Separatismus ist weder links noch antinational

Verkürzte Katalanismuskritik

Der katalanische Separatismus fordert den spanischen Nationalismus heraus. Beide berufen sich auf Nation und Volk, der eine bezieht sich positiv auf postfranquistische Traditionen, der andere auf republikanische. Von Gaston Kirsche mehr...
Ausgabe vom
Online42
Disko Die katalanischen Sezessionisten treibt der Wohlstandsnationalismus an

Hört die völkischen Signale

Spanien gegen Katalonien, dritte Runde: Mariano Rajoy gibt den Francisco Franco, Carles Puidgemont den Buenaventura Durruti. Das Ausmaß, in dem weite Teile der europäischen Linken auf eine linksliberal drapierte Mischung aus Wohlstands- und Kulturnationalismus hereinfallen, ist ein gruseliges Zeugnis ihrer geistigen Verfassung. Von Richard Schuberth mehr...
Ausgabe vom
M18#41
Disko Zu den Thesen des neuen Buches des »Unsichtbaren Komitees«

Die Schattenseite der Ideologiekritik

Das neue Buch des Unsichtbaren Komitees bietet die Gelegenheit, die linke Debatte über den G20-Gipfel mit den Mitteln der Philosophie zu kritisieren. Von Radim Kucera mehr...
Ausgabe vom
18#41
Disko Zu den Thesen des neuen Buches des »Unsichtbaren Komitees«

Die falsche Suche nach der Unmittelbarkeit

Aus den Fragmentierungen der Gesellschaft soll der Kommunismus entstehen – und zwar jetzt. So die Forderung im neuen Buch des Unsichtbaren Komitees. Es zeichnet allerdings ein Bild von Innerlichkeit und der Suche nach Unmittelbarkeit. Von Christopher Wimmer mehr...
Ausgabe vom
CI
Disko Zu den Thesen des neuen Buches des »Unsichtbaren Komitees«

Sich unregierbar machen

Das neue Buch des französischen Autorenkollektivs »Unsichtbares Komitee« plädiert für die Zerstörung des Bestehenden durch Organisation, Aufstand und Verweigerung. Welcher Kommunismus dabei herauskommen soll, bleibt unklar. Von Sophie DeBris mehr...
Ausgabe vom
18
Disko Eine Kritik des Verhältniswahlrechts

Weniger ist mehr

Das Mehrheitswahlrecht gilt vielen Linken als undemokratisch oder zumindest unfair. Doch in der Zwischenkriegszeit ermöglichte das Verhältniswahlrecht den Einzug der Faschisten in die Parlamente. Schon Hannah Arendt machte sich darüber Gedanken. Von Paulette Gensler mehr...
Ausgabe vom
Disko Schließt die Debatte über die G20-Gipfelproteste ab

Gegen deutsche Verhältnisse

Die nahezu reflexhafte Distanzierung von den linksradikalen G20-Protesten endet im positiven Bezug auf den deutschen Staat und das kapitalistische Weltsystem. Das ist weder aufklärerisch noch subversiv. Von Gaston Kirsche Gruppe Bricolage Hamburg mehr...
Ausgabe vom
HH
Disko Militanz, Krawalle und Polizeigewalt: Disko-Reihe zur G20-Debatte

Hamburg war ein Fest

Die Krawalle während des G20-Gipfels und die daran beteiligten Autonomen verwandelten manche Ecken von Hamburg kurzzeitig in befreite Zonen außerhalb der staatlichen Kontrolle. Von Karl Rauschenbach mehr...
Ausgabe vom
diskoHH
Disko Militanz, Krawalle und Polizeigewalt: Disko-Reihe zur G20-Debatte

Nach dem Rausch der Revolte

Die Ereignisse in Hamburg hatten weniger mit klassischer autonomer Politik zu tun, sie hatten einen insurrektionalistischen Charakter. Die radikale Linke sollte sich mit der Frage befassen, wie Widerstand in die Gesellschaft zu tragen ist. Von Peter Nowak mehr...