Von Tunis nach Teheran

Die Nachrichtenagentur AP berichtet unter Berufung auf die Analyse von Satellitenbildern, ein unter russischer Flagge fahrendes Schiff befinde sich in der Stadt Latakia an der Mittelmeerküste. Demnach hatte das Boot seine Transponder vor fast einer Woche nahe Zypern ausgeschaltet.

Wie dramatisch die Wasserknappheit im Irak inzwischen ist, demonstriert ein neuer Bericht über den größten See im Irak, der nun auszutrocknen droht:

Wie überall im Nahen Osten ist auch die iranische Bevölkerung von steigenden Lebensmittelpreisen betroffen und von Hunger bedroht.

 

Kaum kam die Meldung, die Journalistin Shireen Abu Akleh sei von Kufeln in Jenin tödlich getroffen, vermeldete ihr Arbeitgeber, das in Qatar ansässige Al-Jazeera, die sei „shot and killed by Israeli occupation forces“.

Infolge des Ukraine-Kriegs und schlechter Ernten im vergangenen Jahr sieht die Zukunft für die Bevölkerung noch düsterer aus als die Gegenwart.

 

Schon jetzt machen sich Versorgungsengpässe bei Lebensmitteln für die gebeutelte syrische Bevölkerung bemerkbar, denn wie alle Länder des Nahen Ostens ist auch Syrien auf Weizenimporte aus der Ukraine und Russland angewiesen.

Die Bundesregierung und ihre Verbündeten stehen angesichts des Schicksals der Ukraine an einer Weggabelung der internationalen Sicherheitspolitik.

 

Die deutsche Iran-Politik zeichnet sich durch eine Besonderheit aus: Sie war der einzige Bereich, auf dem Deutschland gemeinsam mit den fünf Atommächten des UN-Sicherheitsrats auf Augenhöhe kooperieren konnte, um eine iranische Atombewaffnung zu verhindern. Jetzt aber stürzt Russlands Ukraine-Krieg die deutsche Iran-Politik in eine Krise.

"Wer zu Hause bleibt, wenn der Kampf beginnt, und läßt andere kämpfen für seine Sache, der muß sich vorsehen: Denn wer den Kampf nicht geteilt hat, der wird teilen die Niederlage. Nicht einmal Kampf vermeidet, wer den Kampf vermeiden will, denn er wird kämpfen für die Sache des Feindes, wer für seine eigene Sache nicht gekämpft hat." (Berthold Brecht)

Eigentlich war es nur ein weiterer Schritt: Ab heute müssen Frauen zum ersten Mal seit über 20 Jahren wieder

Seit Wochen herrscht Krieg im Sinjar und erneut mussten hunderte von Jesidinnen und Jesiden fliehen. Heute haben sie eine Demonstration abgehalten und den Abzug der irakischen Armee und der mit der PKK verbundenen YBS gefordert:

Nur in China werden mehr Menschen exekutiert als im Iran. Den meisten der zum Tode Verurteilten werden Drogendelikte angelastet. Besonders beunruhigend ist der Anstieg an hingerichteten Frauen.

 

Die Zahl der Hinrichtungen im Iran nahm im Jahr 2021 um 25 Prozent zu, wie ein vergangene Woche vorgestellter Bericht zweier Menschrechtsorganisationen festhält. Besonders der Anstieg der Exekution bei Drogendelikten sowie die Hinrichtung von mindestens 17 Frauen seien alarmierend, heißt es in dem Bericht.

Die Iran Politik Deutschland erinnert sehr an die Russland Politik der vergangenen Jahrzehnte.

 

Die Iran-Politik Deutschlands erinnert sehr an die Russland-Politik der vergangenen Jahrzehnte

 

Russia’s Foreign Ministry said Tuesday that Israel supports the “neo-Nazi regime” in Ukraine, as tensions between Moscow and Jerusalem ratcheted up following Foreign Minister Sergey Lavrov’s incendiary remarks on the Holocaust earlier this week.

In a statement on Tuesday, Russia accused Foreign Minister Yair Lapid of making “anti-historical statements” that “largely explain why the current Israeli government supports the neo-Nazi regime in Kyiv.”

Im Sinjar sind heftige Kämpfe zwischen irakischer Armee und der PKK nahe stehenden jesidischen Milizen ausgebrochen, die seit Tagen andauern. Auch die türkische Luftwaffe bombardiert die Region:

At least 50 families have been displaced due to clashes between the two forces, the head of the Kurdistan Migration and Displacement Media Office in Duhok, Karwan Zaki, told Anadolu Agency (AA) on Monday (May 2)

In der Regel passieren die schlimmsten Verbrechen in Syrien hinter hohen Gefängnismauern und man kennt sie nur aus Beschreibungen der wenigen, die sie überlebt haben. Eine Ausnahme stellten all die Dokumente und Bilder dar, die als Caesar Files bekannt wurden und einige tausend Fälle aus den Jahren 2011-2013 dokumentierten.