Von Tunis nach Teheran

Einem Bericht von Baghdad Today zufolge gab es bereits einen weiteren Mordfall in Babil (früher: Hilla). Dort sei ein junger Mann namens Mohammed Ali Salim in seinem Auto erschossen und die Leiche geschändet worden sein. Der Hintergrund bleibt in der Zeitung unerwähnt, doch Twitter-User*innen zufolge war er schwul und wurde von schiitischen Al-Sadr-Milizen umgebracht.

 

So haben sie sich das vermutlich auch nicht vorgestellt:

Was das Teheraner „Nukleararchiv“ verrät, von dem man in Deutschland nichts wissen möchte.

 

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Im deutschen Sprachraum blieben die Inhalte der im Nukleararchiv Archiv gefundenen Dokumente unbekannt. Zwar erhielt auch die Bundesregierung eine Kopie aller Unterlagen; erhellende Äußerungen oder interessierte Nachfragen aus der Politik gab es aber nicht.

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(Türkisch-syrische Grenze, Bild: Twitter)

 

Im engsten Machtzirkel des syrischen Präsidenten Assad kommt es seit einiger Zeit zu öffentlich ausgetragenen Konflikten. Analysten versuchen herauszufinden, was hinter diesen Auseinandersetzungen stecken könnte.

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(Anruf in Damaksus, Bidquelle: Avapress)

Flüchtlinge aus dem notorischen Moria Lager schreiben einen offenen Brief an die Caritas Austria

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Auch in Tunesien werden einige Restriktionen aufgehoben. Das nordafrikanische Land hat die Corona-Krise bislang recht gut überstanden, berichtet Al-Monitor:

Aufgrund der andauernden israelischen Angriffe auf iranische Truppen in Syrien mehren sich die Anzeichen, dass die Islamische Republik Militärbasen räumt und Truppen abzieht.

 

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(Schiitische Milzen in Syrien, Quelle: Kurdistan 24)

 

Auch die türkische Wirtschaft ist von der Corona Krise schwer getroffen, die Lira befindet sich erneut im freien Fall. Da helfen auch Beteuerungen aus Ankara nichts:

In der Jerusalem Post fasst es Seth. J. Frantzman so zusammen, nachdem er aufzählt, welche heftige Versluste der Iran durch israelische Luftangriffe in Syrien zu beklagen hat:

Diese syrische Familie feiert Iftar, das abendliche Fastenbrechen im Ramadan, auf den Trümmern ihres Hauses und diese Bilder bedürfen keiner weiteren Kommentierung:

 

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Das vom wichtigsten schiitischen Kleriker im Irak unterstütze Ausscheiden einiger Milizen aus der pro-iranischen Dachorganisation, bedeutet einen Rückschlag für die Islamische Republik.

 

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(PMU in Falluja, Quelle: Tasnim)

 

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(Bildquelle: UNICEF)

 

Im Sudan sind laut vorliegenden Zahlen bis zu 90% aller Frauen genitalverstümmelt und bislang weigerten sich Regierungen in Khartoum gegen diese Praxis vorzugehen, unter anderem auch weil der einflussreiche Klerus FGM als religiöse Pflicht verteidigte.