Von Tunis nach Teheran

Vor zehn Jahren begann die syrische Revolution in der Stadt Der'a im Süden des Landes

 

Arte erinnert mit seiner sehenswerten Dokumentation an die ersten Tage der Proteste in Syrien, als ganz friedlich auf Massendemonsrationen die Menschen für Reformen - nicht mal mit der Forderung, das Regime zu stürzen - auf die Straße gingen.

In der Türkei verarmen immer mehr Menschen in Folge von Pandemie und Erdogans Wirtschaftspolitik:

Lass Zahlen sprechen:

Fast 3650 Tage – so lange schon wird Syrien vom Krieg verheert. In den vergangenen zehn Jahre sind mehr als 600.000 Menschen ums Leben gekommen, darunter schätzungsweise 55.000 Kinder.

Die jüngsten Raketenangriffe der jemenitischen Houthis auf Ölanlagen in Saudi-Arabien zeigen, dass der Iran sich sicher ist, das Königreich ungestraft unter Druck setzen zu können.

 

Farid Hafez will mit der Muslimbruderschaft nichts zu tun haben. Die Staatsanwaltschaft Graz spricht dagegen von einem „Treueeid“ in Ägypten.

 

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Farid Hafiz, Bildquelle: Wikimedia Commons

 

Zehn Jahre nach Ausbruch des arabischen Frühlings streicht die britische Regierung die Hilfsgelder unter anderem für Syrien und den Jemen, zwei der größten humanitären Katastrophen dieser Zeit zusammen.

Seit einigen Wochen finden trotz der enormen Repressionen erneut Proteste in verschiedenen iranischen Städten statt. Die allgemeine Lage im Land verschlechtert sich weiter, besonders die junge Generation hat einfach die Nase voll.

Das irakische Parlament hat ein Gesetz erlassen, das Überlebenden des Völkermords durch den Islamischen Staat finanzielle Unterstützung zukommen lässt.

 

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Überlebende des Völkermordes; Jesidische Frauen im Dohuk 2015, Bild: Thomas v. der Osten-Sacken

 

Prime Minister Benjamin Netanyahu said Monday that Iran was behind the explosion that hit an Israeli-owned cargo ship in the Gulf of Oman last week.

“This is indeed an action by Iran, it is clear,” the prime minister told the Kan public broadcaster.

Asked whether Israel would respond to the attack on the ship, Netanyahu said that Iran “is Israel’s biggest enemy and we are striking them across the region.”

Moskau hat nie ein Geheimnis daraus gemacht, dass es den Krieg in Syrien auch immer dazu genutzt hat, um potentiellen Kunden zu demonstrieren, wie effektiv seine neuen Waffensysteme sind.

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Demonstration in Tunis im Januar 2011, Bild: Thomas v. der Osten-Sacken

 

In der NZZ schreibt Samuel Schirbeck über Entwicklungen in Nordafrika, die ich ähnlich seit Jahren im Irak beobachte:

Wenigstens etwas gab es heute für die Opfer der Assad Diktatur zu feiern und gute Nachrichten sind für sie eine Seltenheit:

Die Vereinten Nationen gaben am Donnerstag bekannt, dass Syrien für einen hochrangigen Posten in einem UN-Komitee zur „Entkolonialisierung“ gewählt werden soll, das für die Einhaltung der Menschenrechte und den Kampf gegen „Unterwerfung, Beherrschung und Ausbeutung“ von Menschen zuständig ist.