Von Tunis nach Teheran

In zwei Absätzen fasst Christoph Sydow das Elend der arabischen Welt in einem Artikel über den aus Ägypten stammenden Fuballer Mohamed Salah, der für den FC Liverpool spielt, zusammen:

In seinem Artikel  „Der Marsch der Rückkehr. Ein Fazit“ kritisiert Thomas Eppinger auf Mena-Watch völlig zu recht die verrückte und falsche Wahrnehmung so vieler Europäer, dass es sich bei den Ereignissen am Grenzzaun des Gazastreifens um friedliche Proteste gehandelt habe, die böswillig von israelischen Soldaten zusammen geschossen worden seien.

Nachdem die meisten europäischen Staaten signalisiert haben, dass ihnen die Rettung des Atomdeals ein Bruch mit Washington wert ist und es ganz so scheint, als hätten sie endlich ein außenpolitisches Thema gefunden, das sie einigt, wittert der Iran seine Chance und stellt gleich Bedingungen. Und alles spricht dafür, dass die EU gerne solche Bedingungen erfüllen will und wird.

„Menschenrechtsgruppen stellten am Samstag den Reformwillen des saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman infrage, nachdem mehrere prominente Frauenrechtsaktivistinnen, die sich für das Recht Auto zu fahren eingesetzt hatten, festgenommen und in den medientreuen Medien als ‚Verräter‘ gebrandmarkt wurden. Amnesty International und Human Rights Watch forderten die Behörden auf, die Festgenommenen freizulassen. Sie identifizierten sechs von ihnen als Eman al-Nafjan, Lujain al-Hathloul, Aziz al-Yousef, Aisha al-Manea, Ibrahim Modeimigh und Mohammed al-Rabea.

Die türkische Lira ist auf ein neues Rekordtief gefallen, nachdem die US-Ratingagentur Fitch sich besorgt über die Unabhängigkeit der Zentralbank geäußert hat. Die verlor allein am Dienstag 1,3 Prozent ihres Werts gegenüber dem US-Dollar und notierte vorübergehend bei 4,66 Lira pro einen Dollar. Für einen Euro waren zeitweise 5,49 Lira fällig, bevor sich die türkische Währung am Nachmittag leicht erholte.

Der Protagonist des „Judenknaxes“ und des linken Antisemitismus ist tot…

 

 

David Horowitz in der Times of Israel:

After Monday’s terrible violence and loss of Palestinian life on the Gaza border, the world owes the Palestinians some painful but simple truths.

Es ist ein historischer Tag“, umschrieb Frank-Walter Steinmeier mit dem 14. Juli 2015 jenen Tag, an dem die iranische Erpressung – Reduzierung der Urananreicherung gegen Business – auf Vertragspapier zur Geltung gebracht wurde. Als „historisch“ würdigten auch sein iranischer Amtskollege Mohammad Javad Zarif sowie die Funktionäre deutscher Industrieverbände den Tag.

Auch das war zu erwarten: Entweder Europa zahlt oder Assad nimmt keine Flüchtlinge zurück:

Anti-government marches in the city of Kazeroon against the Islamic fundamentalist regime ended in violence after Tehran forces reportedly killed two. 

Protesters took the streets over the governments plans to change the city’s boundaries, which aims to give more power to recently-elected MP Hossein Rezazadeh. 

Residents took to the streets in a bid to halt to move over the past few weeks, leading to stronger anti-government slogans and speeches to become more prominent.

In der Türkei reagieren Regierung und Opposition auf die Bilder vom Grenzzaun in Gaza. Wenigstens herrscht an einem Punkt Einigkeit.

Die PKK meldete sich zuerst Wort:

Eben hielt Sarah Wagenknecht  eine ihrer Reden im Bundestag. Unter anderem ging es natürlich darum, dass die Kriege der USA im Namen von Regime Change überall nur zu Unheil geführt hätten und so weiter.

"Die Frage ist, ob die Menschheit ihre Bestimmung erfüllen kann ohne radikale Revolutionierung der sozialen Verhältnisse in Asien." (Karl Marx)

Die Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) hat den Einsatz von Giftgas bei einem Angriff in Syrien im Februar bestätigt. Eine Erkundungsmission sei zu dem Ergebnis gekommen, dass in der Stadt Sarakib am 4. Februar Chlorgas aus Zylindern freigesetzt worden sei, teilte die Organisation am Mittwoch in Den Haag mit.

Über die gestrigen blutigen Ereignisse am Grenzzaun zu Gaza, bei denen tausende Palästinenser verletzt und über 55 getötet wurden, schreibt Avi Issacharoff, der den Tag als einen  Monday of "the most bewilderingly dissonant days" in der Geschichte Israels und Palästinas bezeichnet:

Deutsches Knowhow in aller Welt ... Wundern täte es einen kaum, auch 2009 half Technologie von Siemens dem iranischen Regime bei Niederschlagung der damaligen Proteste: