Von Tunis nach Teheran

Auch in diesem Jahr sind beim Al-Quds-Marsch hunderte Islamisten in Berlin auf die Straße gegangen, um israelfeindliche Parolen zu skandieren. Begleitet wurde die antisemitische Demonstration von lautstarken Gegenprotesten. 

 

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Die Bedrohung der Korallenriffe im Roten Meer durch Klimaerwärmung und Überfischung machen eine höchst seltene Kooperation möglich. Unter Schweizer Ägide planen die Anrainer des Roten Meeres in Zukunft gemeinsam in einem Institut zusammen zu arbeiten:

Im Libanon und der Türkei versuchen Regierungen, sich der syrischen Flüchtlinge im Land zu entledigen

15.000 syrischen Kindern im Flüchtlingslager von Arsal im Nordosten Libanons droht ab nächster Woche Obdachlosigkeit, warnen Hilfsorganisationen. Die libanesischen Behörden verlangen den Abriss aller Zelte, bei deren Bau Zement verwendet wurde. Oft ist dies etwa ein mit Beton ausgegossener Fußboden.

 

"In Somalia leiden die Menschen nicht nur aufgrund bewaffneter Konflikte; Dürren belasten die Menschen zusätzlich und verschärfen die Lage vor Ort", sagte der Geschäftsführer der UN-Flüchtlingshilfe, Peter Ruhenstroth-Bauer. In Somalia habe es aufgrund klimatischer Veränderungen "deutlich weniger Niederschläge während der Regenzeiten" gegeben.

Die Frage, wozu die Vereinten Nationen eigentlich noch gut seien, stellt dieser Tage nicht etwa entnervt ein israelischer Diplomat, nachdem irgendeine, mehrheitlich von Vertretern irgendwelcher Halsabschneiderregimes besetzte Kommission sein Land zum hundertsten Mal als einziges weltweit verurteilt hat.

Nein, es sind syrische Ärzte im bombardierten syrischen Idlib:

In eine Leserbrief beschreibt Ali Abbas die Lage im Sudan:

Wie die Times of Israel erfahren hat, soll Benjamin Netanjahu in seinem verzweifelten Versuch, irgendwie eine Koalition zusammen zu bekommen, sogar den ultraorthodoxen Parteien zugesichert haben, der von ihnen seit Jahren geforderte Geschlechtertrennung im öffentlichen Raum zuzustimmen:

Am Krieg im jemen verdienen auch deutsche Banken und Unternehmen sehr gut, wie eine kürzlich veröffentlichte Studie zeigt

 

Die jüngsten Zahlen aus dem Jemen:

„Rund 360.000 Kinder im Jemen leiden unter schwerer akuter Unterernährung, und UN-Hilfschef Mark Lowcock sagte letzte Woche vor dem Sicherheitsrat, dass das ‚Gespenst der Hungersnot‘ immer noch droht, samt einem Wiederaufleben der tödlichen Cholera, an der allein in diesem Jahr 300.000 Jemeniten erkrankt sind.“

Selten erschien mir ein Begriff so fehl am Platze und ideologisch überladen wie der der "Internationalen Gemeinschaft". Gemeinschaft ist eh ein dubioses Wort, steht es doch für naturwüchsiges Kollektiv, in dem ganz eigene Regeln, etwa der Blutsbande gelten. Gemeinschaft ist etwas ganz anderes als Gesellschaft und auf jeden Fall das Gegenteil von freier Assoziation. Kurzum Gemeinschaft verhält sich in etwa zu Gesellschaft so wie Kultur zu Zivilisation.

Der Glaube, Antisemitismus sei im wesentlichen ein Phänomen der Vergangenheit, während „die Juden von heute“ doch eigentlich die Muslime seien, ist weit verbreitet. Doch wer ihm anhängt, hat nicht die Bohne vom Antisemitismus verstanden. Niemand unterstellt den Muslimen, sie seien die Herrscher des Geldes und regierten die Finanzsphäre. Niemand unterstellt ihnen, dass sie mittels geheimer Netzwerke im Verborgenen das Schicksal der Menschen leiten.

Laut Reuters unterstützt die türkische Regierung nun syrische Rebellen in Idlib und Hama mit neuen Waffe, darunter auch TOW-Luftabwehrraketen. Die USA hätten, heißt es, grünes Licht für die Lieferungen gegeben. Damit steuert Ankara auf einen direkten Konfrontationskurs mit Russland.

Ein Gerichtsurteil, das unbedingt unter die Rubrik "Good News" eingestellt werden sollte:

After winning a four-year battle against government efforts to shut it down, Tunisia’s leading LGBT+ rights group said it will push for gay sex to be decriminalized amid rising convictions for same-sex relations.