Von Tunis nach Teheran
"In Syrien stoßen auch verschiedene Narrative und Leidensgeschichten aufeinander."
Mit Radio Dreyeckland habe ich über die Entwicklungen in Syrien und Kurdistan gesprochen.
"Im Gespräch mit Radio Dreyeckland schildert Thomas von der Osten-Sacken von der Hilfsorganisation Wadi aus Halabdscha in irakisch Kurdistan, was er von der aktuellen Situation in Ostsyrien/Rojava weiß und analysiert was er in Kurdistan sieht und hört. Dabei weist er auf die unterschiedlichen Traumatisierungen der verschiedenen Menschengruppen hin und wie das das Handeln der jeweiligen Bevölkerungsgruppen auch in unterschiedlicher Weise bestimmt."
US-Armada vor dem Iran: Was wird passieren?
Ein Aufmarsch wie der der USA vor der iranischen Küste dient nicht zu einem Bestrafungsschlag oder einer politischen Botschaft, sondern ist auf einen umfassenden Einsatz ausgelegt.
Alter Wein in neuem Schlauch: Zur Nominierung Nouri al-Malikis im Irak
Die irakische Regierungskoalition
Israelische Armee bestätigt Zahlen des Hamas-Gesundheitsministeriums
Inzwischen geht die Israelische Armee von 70.000 Toten in Gaza aus, eine Zahl, die sich weitgehend mit den Angaben des dortigen Gesundheitsministeriums während des Krieges deckt:
Gespräch über die Lage in Kurdistan: Ahmad al Shara hat alle Kurden gegen sich vereint
Florian Markl spricht mit mir für Mena-Watch über die dramatischen Entwicklungen im Nordosten Syriens, die Reaktionen der Kurden in der gesamten Region und die Aussicht auf einen Sturz des iranischen Regimes.
Sudan – Anatomie eines globalisierten Bürgerkriegs
Längst hat der blutige Bürgerkrieg im Sudan auch auf die Nachbarländer in der Region übergegriffen und immer mehr ausländische Akteure sind direkt oder indirekt beteiligt.
Der Sudan ist innerhalb der globalen Diplomatie nicht vergessen. Er ist nur übersehen worden, weil er zu deutlich erinnert. An das, was aus der sogenannten "regelbasierten Weltordnung" wurde, wenn das Regelbuch von Geldgebern geschrieben wird.
Iran: Einer der dunkelsten Kapitel der Geschichte des Landes
Eine erschöpfte Gesellschaft, ein über Leichen gehendes Regime und ein Schweigen, das die Welt zum Komplizen macht, kennzeichnen die jüngsten Proteste im Iran.
Proteste im Iran: Mehr als 30.000 Tote
Laut den lokalen Gesundheitsbehörden beträgt die Zahl der bei den Protesten vom Regime getöteten Iraner über dreißigtausend, manche Quellen sprechen von mindestens 36.500.
Iranische Kurden bereiten sich auf Sturz des Regimes in Teheran vor
Es ist der Teil Kurdistans, von dem man am wenigsten in den Medien hört und dabei doch der zweitgrößte: Im Iran leben geschätzt etwa zehn Millionen Kurdinnen und Kurden.
Ebenfalls seit Jahrzehnten Opfer systematischer, oft auch nationalistisch grundierter Unterdrückung ausgesetzt und in den letzten Jahren Zentrum der Proteste gegen das Mullahregime, hoffen viele nun, dass ein Ende der Diktatur nahe ist.
Reaktionen in Gaza auf Trumps Peace Board
Die großspurigen Ankündigungen ein
Update Iran-Proteste 2026: Gewalt, Schweigen und Verhandlungen
Dem Regime ist es gelungen die landesweiten Proteste im Iran vorerst in Blut zu ertränken. Hilfe aus dem Westen kam bislang keine und ob die USA noch militärisch intervenieren ist fraglich.
Traurigerweise muss man einleitend sagen: Im Iran entstand Anfang 2026 eine landesweite, bisher einmalige Protestbewegung, die Bazaris, ethnische Minderheiten, Student:innen, Frauen, Jugendliche und weitere gesellschaftliche Schichten erfasste.
Rote Linien, blaue Wasser – Wie am Golf neue Allianzen wachsen
Rojava: Brüchiger Waffenstillstand und ungewisse Zukunft
Die Zukunft Rojavas in Syrien ist völlig ungewiss und die Menschen fürchten erneute Angriffe durch die syrische Übergangsregierung. Derweil haben die USA klar gemacht, dass ihre Kooperation mit der SDF Geschichte ist.
Heute hat mich Radio Dreyeckland länger über die Situation interviewt. Aus der Ankündigung:
Rechtsabteilung des israelischen Justizministeriums: Haftbedingungen für Palästinenser unmenschlich
Das "Public Defense Office" des israelischen Justizministeriums, das eigenen Angaben zufolge, "providing legal representation to defendants and suspects without means and entitled to it under the law" hat nach langen Verzögerungen einen verheerenden