Von Tunis nach Teheran

Palestinians in the Gaza Strip took to the streets on Saturday for the third successive day. (...)

In response to a video of Hamas forces suppressing demonstrations, a close confidant of Palestinian Authority President Mahmoud Abbas tweeted his outrage.

“This is not the Israeli occupation forces!!”Fatah Central Committee member Hussein al-Sheikh said. “It is the Hamas gangs that are terrorizing and suppressing the hungry in the Gaza Strip.” (...)

Es scheint inzwischen zur Normalität geworden zu sein, dass internationale Syrien-Konferenzen ohne Beteiligung von Syrern stattfinden. Ob bei den berüchtigten russisch-iranisch-türkischen Gipfeln, auf denen die Zukunft des Landes entschieden wird oder anderswo: Syrerinnen und Syrer – egal ob von Seiten des Regimes oder aus der Opposition – werden entweder gar nicht mehr eingeladen oder dürfen bestenfalls als Statisten am Rande herumstehen.

Könnte es sein, dass die jüngsten Raketenangriffe der Hamas auf Tel Aviv etwas mit Protesten gegen die Misswirtschaft im Gazastreifen zu tun haben?

 

Die libanesische Terrororganisation Hisbollah und ihre iranischen Sponsoren sind durch amerikanische Sanktionen gehörig unter Druck geraten. Wie gut aus ihrer Sicht, dass es noch die Europäer, allen voran die Deutschen gibt, die stets darum bemüht sind, ihnen unter die Arme zu greifen.

Acht Jahre dauert der Bürgerkrieg in Syrien inzwischen und in diesen acht Jahren hat sich, schreibt Kareem Shaheen, nicht nur Syrien, sondern auch der Westen sehr und zwar nicht zum Bessseren verändert:

The tragedies are too numerous to count and, outside Syria, this war has undermined the international system in a way that will likely be felt for decades.

Hassan Nasrallah, der Chef der libanesischen Terrororganisation Hisbollah, hat seine Anhänger zu Spenden aufgerufen, da seine Organisation infolge westlicher Sanktionen unter finanziellen Druck gekommen sei.

Die iranische Menschenrechtlerin und Rechtsanwältin Nasrin Sotoudeh ist zu insgesamt 38 Jahren Haft verurteilt worden. Dies teilte ihr Ehemann Reza Khandan heute Vormittag auf seiner Facebook-Seite mit.

Algerian President Abdelaziz Bouteflika has postponed the 18 April presidential elections and said he will not seek a fifth term in office.

President Bouteflika's candidacy had provoked mass protests across Algeria over the past few weeks.

He has led Algeria for 20 years but has been rarely seen in public since he suffered a stroke in 2013.

No new date for the election was set. A cabinet reshuffle will happen soon, a statement in Mr Bouteflika's name said.

Syrien wir von der Familie Assad regiert, die quasi einen Besitzanspruch auf das Land hat. So kann sie es auch beliebig zerstören lassen, wenn Syrerinnen und Syrer sich diesem Anspruch widersetzen. Entsprechend standen auch überall überlebensgroße Statuen von Vater und Sohn Assad, hängen überall ihre Konterfeis. Gegen Statuen und Bilder richtete sich entsprechend seit 2011 der Unmut der Demonstranten, wo immer möglich wurden sie gestürzt oder zerstört.

Am gestrigen Freitag fand die bislang größte Demonstration gegen die erneute Nominierung des algerischen Präsidenten Abdelaziz Bouteflika statt. Nicht nur in der Hauptstadt Algier, sondern an unzahligen anderen Orten in Algerien und auch Frankreich gingen Zehntausende auf die Straße.

Roya Hakayan schreibt in Foreign Policy ueber den Weltfrauentag im Iran:

Das eigentliche Problem kommt in dem, zahlreich in sozialen Medien geteilten Artikel "Jetzt wird ausgedeutscht!" von Mely Kiyak gar nicht vor - dass Deutschland und andere europäische Staaten ihre Djihadisten in der Vergangenheit ziehen ließen und ihre Strafverfolgung nun den Ländern, in denen sie gewütet haben, überantworten wollen, während das Geschrei groß ist, wenn etwa Tunesien mit tunesi

Im Nordkaukasus gab es nie Könige, dennoch konnte Ramsan Kadyrow dieses Geschenk des saudischen Königshauses nicht ausschlagen. Der Mufti von Grosnji Salach Meschijew wurde durch Mohammed bin Abdulkarim Al-Issa in die Rabitat al-Alam al-Islami berufen und beendet damit endgültig den Konflikt zwischen Saudi-Arabien sowie Russland um die Gorsnji Konferenz 2016[1] und öffnet Pforten für weitere Kooperationen.

Bis zuletzt kontrollierte der Islamische Staat sein schrumpfendes Kalifat mit eiserner Hand: