Die Reaktion

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Schon 3 500 Fans hat die Jungle World jetzt bei Facebook und damit 700 mehr als Gregor Gysi und 2 000 mehr als Roland Koch. Auf unserer Seite wurde zuletzt u.a. über den Artikel »Die Entstehung der Mavi-Marmara-Linken« (Jungle World 31/2010) diskutiert. Christian Plaul kritisiert, dass der Autor den Gysi-Brief von 2008 als Aufruf zur Israel-Solidarität interpretiert habe: »Dieser Fauxpas steht beispielhaft für einen Blattpluralismus, bei dem man den Eindruck gewinnt, konsequente Israel-Solidarität sei geduldet. Um es sich mit den linken Wackelkandidaten und den restlichen Antiimps alpha und beta, den postmodernen Kulturrelativisten, nicht zu verderben, fällt die Kritik an islamischer Misogynie kaum ins Gewicht gegen dekonstruktivistischen Obskurantismus vor der eigenen Haustür.« Der ehemalige Generalsekretär der deutschen IHH, Nihat Cesur, schrieb uns eine E-Mail. Er ist nicht einverstanden mit den Artikel »Die IHH und ihre Netzwerke«. »Was Sie über die deutsche IHH geschrieben haben, stimmt nicht«, meint er. Und schreibt: »Mit der türkischen IHH hatten wir nichts zu tun, die deutsche IHH hatte auch nie mit der Hamas was zu tun, wir haben die Spendengelder nur an die Bürger übergeben in Form von Medikamenten, Nahrungsmitteln, Gesundheitsdiensten, Wintersachen und Opfertieren, und das nicht nur in Palästina, sondern in über 80 Ländern auf der Welt.« Ludger Baack aus Duisburg schreibt uns zum Artikel »Der Sieg der Maultaschen« (Jungle World 31/2010): »Das war eine informative Zusammenfassung von fast 20 Jahren Projekt ›Stuttgart 21‹. Nur der Architekt des jetzigen Stuttgarter Hauptbahnhofs, Paul Bonatz, kam irgendwie zu kurz. Bonatz war auch Berater von Fritz Todt bei der Planung von Autobahnbrücken und arbeitete mit Albert Speer an den Monumentalbauten der Nazizeit.« Und ­jemand, der/die sich »Pünktchen« nennt, zeigt sich »erstaunt« über den Artikel »Kein Pfund für Hexerei« (Jungle World 30/2010) und schreibt: »Wird homöopathische Quacksalberei auf einmal wirksam, nur weil auch Leute, die irgendwie von den bösen Pharmakonzernen unterstützt werden, sie für so unwirksam halten, wie sie ist?«