Der gerechte Hype

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The XX. Schon das Debütalbum der Londoner Band The XX war eine Sensation. Vor drei Jahren ist es erschienen und wurde zur Überraschung des Jahres. The XX, deren Mitglieder gerade erst der Pubertät entwachsen waren, stiegen auf zur Indieband, auf die sich alle einigen konnten, auch Menschen, die ansonsten eher Techno oder HipHop hören. Das Erstaunliche an der Band war, dass ihre Popmusik keinen neuen Stil definierte, und nichtmal fashionmäßig wurde etwas Besonderes aufgefahren. The XX machten einfach nur bessere, subtilere, schnörkellosere Popmusik als alle anderen und genau das gefiel allen. Nun ist das zweite Album der Band mit dem Titel »Coexist« erschienen, und erneut ist der Rummel enorm. Alle Musikzeitschriften haben den Titel freigeräumt für die niedliche Band und sämtliche Feuilletons haben erneut Lobeshymnen verfassen lassen. Dabei ist das Album nicht besser als das vorherige, aber eben auch nicht schlechter. Und genau das ist Bands wie Franz Ferdinand und wie sie alle heißen eben nicht gelungen. AHA