Deutsches Haus

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Drei Betrunkene beschimpften ein zehnjähriges Mädchen und seinen türkischen Onkel in Buttstädt (Thüringen) am 3. September auf rassistische Weise. Die von Zeugen alarmierte Polizei konnte die Täter stellen. In der Nacht zum 3. September beschmierten Unbekannte die Tür eines Wohnhauses im Berliner Stadtteil Marzahn mit Hakenkreuzen und rassistischen Parolen. Der Staatsschutz ermittelt. Unbekannte sprühten in der Nacht zum 3. September auf dem jüdischen Friedhof in Kröpelin (Mecklenburg-Vorpommern) antisemitische Parolen und Hakenkreuze an die Außenmauer und auf sechs Grabsteine. Wie der NDR berichtete, hinterließen die Täter die für den Fußballverein Hansa Rostock typische Abkürzung »Zone F. C. H.«. Auf einer Sitzung des Kreistags von Vorpommern-Rügen in Stralsund (Mecklenburg-Vorpommern) am 3. September äußerten sich Abgeordnete der NPD auf rassistische Weise über Asylbewerber. Laut Ostseezeitung kam es nach einer »tumultartigen Debatte« zu einem Handgemenge, als etwa 15 Abgeordnete anderer Parteien die fünf NPD-Vertreter aus dem Saal drängten. Am Morgen des 2. September beleidigten drei Neonazis die Mitarbeiter eines Imbisses im Berliner Stadtteil Schöneweide auf rassistische Weise. Sie hatten zuvor einen mutmaßlichen Linken gejagt, der deshalb in den Imbiss geflohen war. Die Betreiber hielten die Angreifer mit einem Dönerspieß in Schach. Der Staatsschutz ermittelt wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung, Bedrohung und Beleidigung. Am selben Tag beleidigten Besucher des Budenfestes in Schönau (Baden-Württemberg) andere Gäste auf rassistische Weise. Daraufhin kam es laut Südkurier zu einer Schlägerei. Eine Person verlor einen Zahn, die Scheibe eines Taxis ging zu Bruch. Die Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung, Beleidigung und Sachbeschädigung. Wie der Zeit-Blog »Störungsmelder« berichtete, beschimpften Gäste einer Kneipe im Berliner Stadtteil Schöneweide am Morgen des 2. September einen dunkelhäutigen Passanten als »Neger« und bewarfen ihn mit glühenden Zigaretten, Gläsern und einem Aschenbecher. Ein Gast bedrohte den Mann, zog ihn an den Ohren und verspottete ihn mit Affengeräuschen. Als er abgelenkt wurde, konnte der Angegriffene fliehen. Das Amtsgericht Gießen (Hessen) hat einen Mann wegen Beleidigung und vorsätzlicher Körperverletzung zu einer Geldstrafe von 1 800 Euro sowie eine Frau wegen Diebstahls zu 1 680 Euro Strafe verurteilt. Die beiden überfielen im November einen dunkelhäutigen Studenten. Der Mann beleidigte diesen auf rassistische Weise, prügelte auf ihn ein und würgte ihn mit seinem Schal. Die Frau entwendete den Rucksack des Opfers. Dies berichtete die Gießener Allgemeine am 31. August. Ein Mann beleidigte zwei Frauen und ihre Kinder am 28. August im Berliner Stadtteil Marzahn auf rassistische Weise und zeigte den »deutschen Gruß«. Er blieb unerkannt, der Staatschutz übernahm die Ermittlungen.   KS