Éditorial

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Geschafft! Das sagen wir jede Woche, wenn der letzte Mausklick getan und die neue Ausgabe auf dem Weg zur Druckerei ist. Dieses Mal sagen wir allerdings nicht nur: Geschafft! Sondern auch: Ça y est! Und nicht zu vergessen: Gelukt! Denn Sie halten unsere doppel­dicke, atemberaubende und ganz und gar besondere Auslandsausgabe in den Händen, die wir dieses Jahr in einem Land produziert haben, das mit so mancher Extravaganz aufwarten kann: Belgien. Es geht schon mit den Sprachen los. So gibt es in Belgien drei offizielle Landessprachen. Gelukt, ça y est, geschafft – Sie wissen schon. Um diese Dreifaltigkeit auch in der Ausgabe wiederzuspiegeln, haben wir dieses Mal unter anderem beschlossen, alle Artikel in einer offiziellen Sprache unseres Gastlands abzudrucken. Nach einigen anstrengenden Überlegungen, nach zermürbendem Hin und Her fiel unsere Wahl dabei – Sie werden es kaum glauben – auf Deutsch, das praktischerweise eine der offiziellen belgischen Landessprachen ist. Sie können also alle Artikel unserer diesjährigen Auslandsaus­gabe ohne Wörterbuch lesen. Anders verhält es sich hingegen mit den Bezeichnungen für die Seiten, den sogenannten Kustoden. Wo sonst »Thema«, »Inland« und »Ausland« steht, stellen wir nun Ihre Französischkenntnisse auf die Probe. Wo Sie sonst »Dschungel« als Bezeichnung gewohnt sind, müssen Sie mit einem niederländischen Begriff zurechtkommen, wobei »rimboe« ja ein wirklich charmantes Wörtchen ist. Um den Zuständen in Belgien Rechnung zu tragen, haben wir die sprachliche Aufteilung angepasst: Im Mantelteil finden sich ausschließlich französische Kustoden, im Kulturteil ausschließlich niederländische. Wallonischer Mantel, flämischer Dschungel – so muss eine Belgien-Ausgabe aussehen. Separatistische Tendenzen sind aber bisher aus keinem Ressort bekannt. Vielmehr sind alle glücklich und zufrieden, auch in diesem Jahr eine pralle Auslandsausgabe in die Briefkästen und an die Kioske liefern zu können. Ihnen allerbeste Unterhaltung bei der Lektüre! Unseren herzlichen Dank an Antje Terhechte für den interessanten Tag in der EU-Kommission und an Andreas Dietl, Thorsten Fuchshuber, Dani­èle Weber, Krsto Lazarević, Josefine Haubold und Malte C. Voß, die uns begleitet und unterstützt haben. Und wir gönnen uns zum Abschluss noch einmal den erleichterten Ausspruch: Gelukt, ça y est, geschafft!