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Zeit und Licht

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Jetzt dauert es nicht mehr lange, bis es abends erst wieder um 18 Uhr dunkel ist. Ganz genau wird es am 10. März 2018 so weit sein, wobei der 4. März schon der erste Tag des Jahres sein wird, an dem ziemlich genau elf Stunden zwischen Sonnenauf- und -untergang liegen. Jedenfalls in Berlin.
Das ist nicht wirklich wichtig, aber schön zu wissen, denn eigentlich reicht es ja schon im November mit der Dunkelheit.

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Zum Glück gibt es im Internet sehr viele nützliche Seiten, die sich mit der Sonne und ihren Auf- und Untergängen beschäftigen, und selbstverständlich mit Ungerechtigkeiten. Wie zum Beispiel der, dass es in München und Stuttgart glatte drei Tage früher länger hell wird und in Duisburg immerhin einen Tag früher, was ein Skandal ist. Aber eigentlich müsste jeder Ort sowieso seine ganz eigene Uhrzeit haben, die hübsch prägnant wahre Orts- beziehungsweise wahre Sonnenzeit heißt.

Bis ins 19. Jahrhundert wurde der Einfachheit halber mit der mittleren Sonnenzeit gearbeitet, die sich in aller Regel auf den Längengrad der großen Städte in der Umgebung bezog. Was zu einem ziemlichen Chaos geführt haben dürfte, wie die Website www.timeanddate.de weiß, die pro Längengrad, also alle 65 bis 76 Kilometer einen Zeitunterschied von vier Minuten angibt.

General Franco ließ übrigens die Uhrzeit in Spanien 1942 auf die MEZ umstellen, weil das Land mit Nazideutschland in einer Zeitzone leben sollte – zur GMT ist man bis heute nicht gewechselt.

Aber wir waren ja eigentlich auch bei der Helligkeit: Am 13. April 2018 wird die Sonne erst um 20 Uhr untergehen. Und ab dem 28. Juni geht es dann wieder mit dem früheren Dunkelwerden los, wenn auch erst mal nur sehr, sehr langsam. Aber jetzt wird es erst einmal heller. Wintersonnenwende ist am 21. Dezember.