Beiträge von Timo Lindeman

Die Halle des Berliner E-Werks
2026/28 dschungel Die Ausstellung »Inventing Queer Cinema« in Berlin

Jungle+ Artikel Im queeren Bilderwald

Die Deutsche Kinemathek Berlin zeigt mit »Inventing Queer Cinema« eine Ausstellung, die ihr Publikum garantiert mit Filmen in Berührung bringt, die es davor nicht kannte. Allerdings wird sie der explizit schwulen Geschichte des Kinos nicht immer ganz gerecht.
Clark (Chiwetel Ejiofor) in den Backrooms
2026/25 dschungel Gefangen in der endlosen Welt – der Film »Backrooms« widmet sich einem unheimlichen Internet-­Phänomen

Endlose Welt

Ein Internetmythos über unheimliche Räume ist der Ausgangspunkt von »­Backrooms«, dem Debütfilm des ­Youtubers Kane Parsons. In einem solchen Backroom findet sich im Film ein Möbelverkäufer wieder – und damit auch in seinem Unbewussten.
Der Junge Andor
2026/20 dschungel Der Film »Andor Hirsch« über Ungarn nach dem Volksaufstand

Aufstand gegen den Tod

Nach dem ungarischen Aufstand gegen die Sowjets 1956 legt sich der Junge Andor mit der Autorität an und wartet vergeblich auf die Rückkehr seines im Nationalsozialismus verschleppten jüdischen Vaters. Der Film »Andor Hirsch« lehnt sich gegen das Vergessen inmitten von Totalitarismus auf.
Filmszene aus "Blue Moon"
2026/13 dschungel Der Film »Blue Moon« über den Liedtexter Lorenz Hart

Zur falschen Zeit

Die Musiker Richard Rodgers und Lorenz Hart schrieben in den Dreißigern gemeinsam Broadway-Musicals, viele ihrer Lieder sind zu Klassikern geworden. Richard Linklater präsentiert nun mit seinem Film »Blue Moon« ein Kammerspiel über den schwulen jüdischen Trinker Hart – und zugleich über Witz, Begehren und Vergänglichkeit.
Audiokassetten aus der Sammlung Lanzmann
2025/50 dschungel Das Jüdische Museum Berlin präsentiert Ausschnitte aus Claude Lanzmanns Audio-Archiv

Im Dienst der Wahrheit

Vor den Dreharbeiten für seinen Dokumentarfilm »Shoah« führte Claude Lanzmann zusammen mit seinen Mitarbeiterinnen Corinna Coulmas und Irena Steinfeldt-Levy unzählige Vorgespräche, die aufgezeichnet wurden. Einen kleinen Einblick in dieses umfassende Audioarchiv gibt nun eine Ausstellung im Jüdischen Museum Berlin.
Azar in einem ihrer Literaturseminare, vor einer Kreidetafel
2025/47 dschungel Der Film »Lolita lesen in Teheran« über eine iranische Lehrerin, die mit ihren Schülerinnen verbotene Klassiker liest

Jungle+ Artikel Eine idealistische Professorin

2003 erschien »Lolita lesen in Teheran«. Nun ist das autobiographische Buch der Literatur­wissenschaftlerin Azar Nafisi, in dem sie darüber berichtet, wie sie als Lehrerin im Iran der Mullahs mit ihren Schülerinnen Klassiker der Weltliteratur las, verfilmt worden.