Artikel über Film

Jean-Luc Godard
dschungel Bert Rebhandls Biographie über Jean-Luc Godard

Permanent revolutions­bedürftig

Im Dezember feierte Jean-Luc Godard seinen 90. Geburtstag. Pünktlich dazu veröffentlichte der Filmkritiker Bert Rebhandl eine Biographie. In der wird das Bild eines Filmemachers gezeichnet, der ständig zwischen Selbst- und Gegenaufklärung schwankte. Von mehr...
Alexej Krawtschenko in »Komm und sieh«
dschungel Der sowjetische Antikriegsfilm »Komm und sieh«

Kein Entkommen

Der erschütternde sowjetische Antikriegsfilm »Komm und sieh« von Elem Klimow erscheint in einer restaurierten Fassung auf DVD und Blu-ray. Von mehr...
Mankiewicz (Gary Oldman) mit seiner Sekretärin Rita (Lily Collins)
dschungel »Mank«, der neue Film von David Fincher

Citizen Kael

»Mank«, der neue Film von David Fincher, ist ein Porträt des klassischen Hollywood aus der Sicht des 1953 verstorbenen Drehbuchautors Herman J. Mankiewicz. Einen Subtext von dessen Geschichte zeigte erst Jahrzehnte später die Film­kritikerin Pauline Kael auf. Von mehr...
Glenn Close in Hillbilly Elegy
dschungel Die Verfilmung des Bestsellers »Hillbilly Elegy«

Hinter­wäldler, Clowns und Parasiten

Mit der Netflix-Verfilmung von J. D. Vances Bestseller »Hillbilly Elegy« rückt einmal mehr die Unterschicht in den Blickpunkt. Doch wie schon in den Filmen »Parasite« und »Joker« erscheint auch hier die vielbeschworene Rückkehr des Themas Klasse zwiespältig. Von mehr...
Und morgen die ganze Welt - Menschen mit Sturmhauben rennen
dschungel Der Film »Und morgen die ganze Welt« strotzt vor Klischees über Linke

»Hassis und Herz«

In ihrem Spielfilm »Und morgen die ganze Welt« will die Regisseurin Julia von Heinz Sympathien für die Antifa wecken. Aber der Film verfestigt nur das Klischee einer Bewegung verwöhnter Mittelschichtskinder, die keinerlei politische Motive haben. Von mehr...
Rashida Jones und Bill Murray im Film On the Rocks
dschungel Der neue Film »On the Rocks« von Sofia Coppola

Keine Girls in NYC

In Sofia Coppolas neuestem Film »On the Rocks« geht es um ein Vater-Tochter-Gespann, das versucht, den Ehemann der Tochter des Fremdgehens zu überführen. Von mehr...
Filmemacher und Autor Thomas Harlan 1953
Geschichte Zum zehnten Todestag des Filmemachers Thomas Harlan

Entgiftungsversuche

Im Oktober 2010 verstarb der Filmemacher und Autor Thomas Harlan. Sein Vater Veit Harlan war der Regisseur des antisemitischen Propagandafilms »Jud Süß«. Das prägte sein Leben und sein Werk. Von mehr...
dschungel Retrospektive in Berlin: »Walk on the Wild Side – Die Filme von Bertrand Bonello«

Historiographie der Unterirdischen

Die Filme des französischen Regisseurs Bertrand Bonello erzählen von Sex, Revolution und Resignation und fangen dabei die seltenen Momente der Freiheit ein. Von mehr...
dschungel Eine Kritik am Film »Cuties«

Gar nicht niedlich

Der französische Film »Cuties« über ein senegalesisches Mädchen, das mit Freundinnen tanzt, hat eine heftige Kontroverse ausgelöst. Eine Petition gegen seine Veröffentlichung auf Netflix wurde bereits über 600 000 Mal unterzeichnet. Von mehr...
Ausland Studierende haben die Theater- und Filmuniversität SZFE in Budapest besetzt

Harter Lockdown gegen Orbán

In Budapest haben Studierende die Theater- und Filmuniversität SZFE besetzt, nachdem diese an eine private Stiftung übergeben worden war. Deren Vorsitzender steht der Regierungspartei Fidesz nahe. Von mehr...
dschungel Die Filmbiographie »Jean Seberg – Against All Enemies«

Kurzatmige Geschichte

Sie war nicht nur das Gesicht des Kinos der Nouvelle Vague, sondern auch eine politisch denkende Person: Jean Seberg unterstützte öffentlich die Black-Panther-Bewegung und wurde vom FBI überwacht. Benedict Andrews Filmbiographie »Jean Seberg – Against All Enemies« stilisiert sie nun zur Märtyrerin der politischen Kämpfe in den sechziger Jahren. Von mehr...
dschungel Die Paranoia der Hauptfigur Xhafer in dem Film »Exil«

Toxische Zwischen­menschlichkeit

In dem Spielfilm »Exil« von Regisseur Visar Morina treiben fremdenfeindliche Kollegen die Hauptfigur Xhafer in die Paranoia. Von mehr...
dschungel Begeisterung für »Die obskuren Geschichten eines Zugreisenden«

Endstation Fiktion

Aritz Morenos Langfilmdebüt »Die obskuren Geschichten eines Zugreisenden« mutet einem eine Menge ekliger Bilder zu. Wer diese aushält, wird mit einem fiebrigen Thriller samt vexierbildhafter Metaerzählung über das Wesen des Erzählens selbst belohnt. Von mehr...
dschungel Ein Interview mit dem Regisseur Klaus Lemke über den deutschen Film

»Das ganze System ist am Arsch«

Der Regisseur Klaus Lemke wird dieses Jahr 80. Kürzlich hat er seinen neuen Film »Berlin Izza Bitch« abgedreht, während sein »Ein Callgirl für Geister« in diesem Monat auf dem Filmfest in München gezeigt wird. Im Oktober dann wird die Dokumentation »Bad Boy Lemke« über seine abgebrochenen Filmprojekte erscheinen. Ein Gespräch über Berlin, den deutschen Film und unschwule Schauspieler. Interview Von mehr...
dschungel Die Agentenkomödie »Mossad«

Der nackte Mossad

Die Entführung eines US-amerikanischen Tech-Milliardärs in Israel lässt den Geheimdienst rotieren: Alon Gur Arye parodiert in seiner Komödie »Mossad« sämtliche Agentenklischees. Richtig lustig ist das nicht. Von mehr...