Artikel über Film

Sigmund Freud mit seiner Tochter Anna im Londoner Exil
dschungel Der Dokumentarfilm »Freud über Freud« erzählt das Leben des Begründers der Psychoanalyse

Im Unterholz des Biographischen

Einen »konsequent Freud’schen Film« wollte der Filmemacher David Teboul machen. Sein Dokumentarfilm erzählt das Leben Sigmund Freuds mit Hilfe von Briefen und Schriften – nicht nur denen des Begründers der Psychoanalyse selbst. Von mehr...
Szene aus »Blutsauger«
dschungel Julian Radlmaier knöpft sich die Metapher vom »Blutsauger« vor

Das blutsaugende Gespenst

Julian Radlmaiers marxistische Vampirkomödie »Blutsauger« behandelt auf ebenso schlaue wie witzige Weise die Frage, ob man sich in den Verhältnissen einrichten oder sie bekämpfen soll. Von dem Filmtitel darf man sich auf keinen Fall abschrecken lassen: Die Metapher wird nach Strich und Faden auseinander­genommen. Von mehr...
Jonas Mekas springt in die Luft
dschungel Die Tagebücher des Filmemachers Jonas Mekas

Im Irrgarten der Avantgarde

Jonas Mekas war der wohl wichtigste Experimental­filmemacher der USA. Seine Tagebücher legen Zeugnis seines unermüdlichen Einsatzes für den Film ab, offenbaren aber auch, wie ihm das Avantgardetum zu Kopfe stieg. Von mehr...
Emmanuèle (Sophie Marceau) beugt sich liebevoll über ­ihren Vater André (André Dussollier)
dschungel François Ozons neuer Film »Alles ist gutgegangen«

Eine Art Vatermord

»Alles ist gutgegangen«, verspricht der Titel des neuen Werks von François Ozon. Der französische Regisseur hat Emmanuèle Bernheims gleichnamigen Roman über den Sterbewunsch ihres Vaters verfilmt. Es geht um Familienwerte, Machtbeziehungen und die Frage nach dem guten Leben. Von mehr...
dschungel Der Liebesfilm »Wo in Paris die Sonne aufgeht« spielt in einer Hochhaussiedlung

Sozialrealistische Romantik

Im 13. Pariser Arrondissement spielt der neue Film von Jacques Audiard, in dem sich mehrere Geschichten zu einem großen Knäuel aus Liebe und Frustration verbinden. Von mehr...
Szene aus »Aufzeichnungen aus der Unterwelt«
dschungel Die Filme des Regieduos Tizza Covi und Rainer Frimmel

Improvisiertes Leben

Auf dem diesjährigen österreichischen Filmfestival Diagonale widmet sich die Werkschau »Zur Person« dem Regie-Duo Tizza Covi und Rainer Frimmel. In ihren zahlreichen dokufiktionalen Filmen zeichnen sie ein Porträt der gesellschaftlichen Außenseiter, im Zirkus, auf dem Land oder im Wiener Untergrund. Von mehr...
Filmstill aus »Death of a Ladies’ Man«
dschungel Der Film »Death of a Ladies’ Man« blickt zurück auf eine Generation von Männern

Der Knacks ist zeitlos

Der Film »Death of a Ladies’ Man« ist eine Hommage nicht nur an Leonard Cohen, sondern an viele Männer, deren Lebensstil mit seiner Musik verschmolz. Er zeigt dabei, dass Zerrissenheit und Schmerz generationsübergreifend sind. Von mehr...
Sebastian Höglinger und Peter Schernhuber
dschungel Ein Gespräch mit Sebastian Höglinger und Peter Schernhuber vom Filmfestival Diagonale

»Der österreichische Film ist nun mal keine Straight-Edge-Kultur«

Das österreichische Filmfestival Diagonale steht dieses Jahr im Zeichen des Rauschs – im Sinne der Bilder sowie ganz buchstäblich. Sebastian Höglinger und Peter Schernhuber, die Intendanten des Festivals, sprechen im Interview mit der »Jungle World« darüber, was die österreichische und deutsche Filmförderung unterscheidet, und über die Affinität der Österreicher zum berauschten Zustand. Interview Von mehr...
Filmstill aus »Come on, Come on«
dschungel Im Film »Come on, come on« lernen ein Erwachsener und ein Kind einander kennen

Fragen auf Augenhöhe

Der Film »Come on, Come on« erzählt davon, wie ein kinderloser Journalist und sein neunjähriger Neffe einander näherkommen und herausfordern. Dabei bedient sich Regisseur Mike Mills verschiedener ästhetischer Techniken. Von mehr...
Filmstill aus »Basic Instinct«
dschungel Als »Basic Instinct« 1992 im Kino startete, wurde dem Film Homophobie vorgeworfen

Teuflisch und divine

Schon vor dem Kinostart von »Basic Instinct« vor 30 Jahren gab es Proteste gegen den Film. Der Vorwurf: Homophobie. Dabei kann die Hauptfigur Catherine Tramell locker als Schwulenidol durchgehen. Von mehr...
Filmstill aus »Parallele Mütter«
dschungel »Madres paralelas«, der neue Film Pedro Almodóvars

Von Geburten und Exhumierungen

Den filmischen Blick auf Mutterfiguren kennt man von Pedro Almodóvar. Im neuen Film des Regisseurs spielt aber auch der Umgang mit der faschistischen Geschichte in Spanien eine entscheidende Rolle. Von mehr...
Filmstill aus »Trouble Every Day«
dschungel Claire Denis’ »Trouble Every Day« hat mit 20 Jahren Verspätung einen deutschen Kinostart

Verzehrende Liebe

»Trouble Every Day«, 2001 erschienen, soll in Deutschland nun erstmals im Kino gezeigt werden. Der schockierende Film der Regisseurin Claire Denis, in dem es um sexuelle Gewalt und Kannibalismus geht, könnte jetzt wohlwollender von der Kritik aufgenommen werden als vor 20 Jahren. Von mehr...
Filmstill aus »The Card Counter«
dschungel Paul Schraders neuer Film »The Card Counter«

Bluff ohne Ausweg

Paul Schraders Filme haben sich schon immer dadurch ausgezeichnet, von der transzendentalen Obdachlosigkeit der US-Amerikaner zu erzählen. In »The Card Counter« treibt er dies auf die Spitze und zeigt die Casinos der Vereinigten Staaten in all ihrer Trostlosigkeit. Von mehr...
Filmstill aus »Der Mann, der seine Haut verkaufte«
dschungel Der Film »Der Mann, der seine Haut verkaufte« denkt über Freiheiten nach

Auf dem Rücken der Unfreiheit

Kunstfreiheit, Reisefreiheit, Meinungsfreiheit, individuelle Freiheit – im neuen Film der Regisseurin Kaouther Ben Hania muss die Hauptfigur die Widersprüche verschiedener Freiheitsbegriffe mit eigener Haut spüren. Von mehr...
Filmstill aus »München – Im Angesicht des Krieges«
dschungel Der Film »München« liegt historisch nicht immer richtig

Hitlergruß mit Zitterarm

Der Film »München – Im Angesicht des Krieges« zeigt einen fiktiven Spionage- und Widerstandsplot, in dem es um das Münchner Abkommen von 1938 geht. Trotz guter Ansätze verzerrt er die Geschichte eher, als sie zu erhellen. Von mehr...