Beiträge zu Sowjetunion

Prostituierte im Hamburger Gängeviertel, ca. zwanziger Jahre
2025/34 dschungel Kein Bock auf Moskau – die Kommunistin Ketty Guttmann setzte sich für Prostituierte ein, statt der Partei nach dem Mund zu reden

Widerständig und widersprüchlich

Mit ihrer Zeitschrift »Der Pranger« versuchte Ketty Guttmann im Hamburg des frühen 20. Jahrhunderts, die Prostituierten zu organisieren. Später galt sie als radikale Kritikerin der sowjetischen Zustände. Nun ist eine Biographie der fast vergessenen Feministin und Kommunistin erschienen.
Kundgebung mit israelischer und ukrainischer Fahne
2025/33 dschungel Wie Ukraine-Krieg und 7. Oktober sich auf Juden in Deutschland auswirken

Jungle+ Artikel Zwischen Hammer und Amboss

Die vom Tikvah-Institut herausgegebene Interviewstudie »Zwischen Hammer und Amboss. Auswirkungen des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine und des Terrorangriffs der Hamas auf Israel auf jüdisches Leben in Deutschland« führt in die Situation russischsprachiger Jüdinnen und Juden in Deutschland ein. Im Vordergrund steht dabei, welche Erfahrungen sie im Land der Täter im Zusammenhang mit dem Krieg gegen die Ukraine, dem Terror gegen Israel und mit Antisemitismus gemacht haben. Der hier veröffentlichte Auszug aus der im Verlag Nomos erschienenen Studie beschäftigt sich mit dem Antisemitismus in den Herkunftsgesellschaften.
Ein Altar für den Meister. Innenansicht des Sergej-Paradschanow-­Museums in Eriwan
2024/24 dschungel Zum 100. Geburtstag des Regisseurs Sergej Paradschanow

Ein Tempel für den Meister des Postbarock

International gefeiert, in der Sowjetunion verfolgt: Der geniale armenische Filmemacher Sergej Paradschanow (1924–1990) wurde wiederholt mit Arbeitsverboten und Haftstrafen drangsaliert. Im Lager schuf er seine opulenten Collagen und Zeichnungen. Ein Museum in Eriwan zeigt diese und andere Arbeiten des Künstlers. Ein Besuch aus Anlass des 100. Geburtstags von Paradschanow.
Arbeiterinnen beim Trocknen von Tabakblättern in der Provinz Mazandaran, um 1939
2024/12 dschungel Auszug aus dem Buch »Der iranische Marxismus«

Jungle+ Artikel Die Arbeiterbewegung und die Kommunistische Partei Irans

Partisanenkämpfe, Streiks, Partei- und Zeitungsgründungen: Viele iranische Gastarbeiter pendelten zu Beginn des 20. Jahrhunderts zwischen Russland und dem Iran und importierten sozialistische Ideale in die unter russischem und britischem Einfluss stehende Region. Mit dem Verzicht der revolutionären Regierung der Sowjetunion auf ihre Privilegien im Iran erlangte die Oktoberrevolution in der dortigen Bevölkerung beachtliche Popularität. Die Bolschewiki erkannten in der verarmten Landbevölkerung des ehemaligen Osmanischen Reichs und seiner Anrainer zwar ein gewisses revolutionäres Potential, für eine Revolution war die Region Lenin zufolge aber noch nicht reif.