Artikel über Kino

Mit schwarzem Bob und De­signer­kla­motten: ­Talberts Freundin Karen (Anna ­Juvander)
dschungel Die Ballard-Verfilmung »Atrocity Exhibition« labt sich zu sehr an der Gewalt

Der absurde Ästhetizismus des Body Horror

Die Verfilmung von J. G. Ballards Romans »The Atrocity Exhibition« kommt nach 26 Jahren wieder in die Kinos. Die Verfilmung des Regisseurs ­Jonathan Weiss hielt Ballard zwar für gelungen, doch sie gefällt sich zu sehr in der Pose provokanter Abgründigkeit. Von mehr...
Saladin Dellers, Birgit Minichmayr, Lukas Watzl in »Mit einem Tiger schlafen« von Anja Salomonowitz
dschungel Der rote Teppich ist ein grüner: Zum Auftakt der 74. Berlinale

Kunst statt Cannes

Die 74. Berlinale geizt mit allzu berühmten Namen und legt den Schwerpunkt stattdessen auf anspruchsvolle Filme. Wer braucht schon Stars? Von mehr...
Adams (Andrew Scott) namenloser Vater (Jamie Bell) sowie die ­Mutter (Claire Foy)
dschungel Vergraben in Trauer: Im Film »All of Us Strangers« begegnet Adam seinen verstorbenen Eltern – und bandelt mit seinem Nachbarn Harry an

Entwaffnende Melancholie

Im Film »All of Us Strangers« trifft der einsame Adam auf seine längst verstorbenen Eltern, außerdem macht ihm sein Nachbar Harry Avancen. Der britische Regisseur Andrew Haigh erzählt eine ungewöhnliche Geschichte über die Liebe und die Kraft der Erinnerung. Von mehr...
Sind im Internat zurückgeblieben (v.r.): Angus (Dominic Sessa), Paul (Paul Giamatti) und die Köchin Mary (Da’Vine Joy Randolph)
dschungel In Alexander Paynes neuem Film »The Holdovers« bleiben drei sehr unterschiedliche Menschen in einer einsamen Eliteschule zurück

Isoliert im Internat

Ein Internat in den Siebzigern, ein rebellischer Schüler, ein griesgrämiger Lehrer und eine vermittelnde Köchin – das sind die Hauptfiguren von Alexander Paynes Film »The Holdovers«, dessen Atmosphäre wohlig, aber nie schmalzig ist. Von mehr...
Bella Baxter (Emma Stone) macht eine Weltreise
dschungel Giorgos Lanthimos erzählt in »Poor Things« die feministische Version der Schöpfungsgeschichte

Wilde Emanzipation

Emma Stone masturbiert als Bella Baxter mit Gurken und Äpfeln, pinkelt auf den Teppich eines viktorianischen Stadthauses und vertreibt sich die Zeit mit Entenziegen und Mopsgänsen. Wer das seltsam findet, ist in Giorgos Lanthimos’ Schauermärchen »Poor Things« falsch. Alle anderen dürfen sich auf die wohl aberwitzigste Frauenfigur des Gegenwartskinos freuen. Von mehr...
Mama Efe (Rita Edochie) regiert das Dorf Iyi
dschungel Der Film »Mami Wata« über ein westafrikanisches Dorf zwischen Tradition und Moderne

Phantasievolle Parabel

Im nigerianischen Film »Mami Wata« steht ein matriarchal regiertes Dorf vor einer Zerreißprobe. Lässt man die Tradition und den Glauben an Naturgötter für die Moderne sausen? Von mehr...
Fabrice Morvan (Elan Ben Ali) und ­Robert Pilatus (Tijan Njie) von Milli Vanilli mit Goldener Schallplatte
dschungel Simon Verhoeven verfilmt Aufstieg und Fall der Disco-Formation Milli Vanilli

Wahre Popstars

Simon Verhoeven erzählt in mitreißenden Bildern vom Aufstieg und Fall des deutschen Musikduos Milli Vanilli. Sogar Matthias Schweighöfer als windiger Musikproduzent Frank Farian in geschmacklosen Hemden ist richtig gut. Von mehr...
Bringt souveränen Charme in den kleinen Ort: die Psychiaterin Rebecca (Anne Hathaway)
dschungel Im Film »Eileen« machen zwei einzelne Frauen eine Kleinstadt unsicher

Freundschaft zweier Frauen

Der Film »Eileen« erzählt die Geschichte zweier Frauen, die auf den ersten Blick kaum unterschiedlicher sein könnten, sich aber im Aufbegehren gegen die Enge einer biederen Kleinstadt in den USA der sechziger Jahre miteinander verschwistern. Von mehr...
Wahrlich ein Genie. Leonard Bernstein (hier gespielt von Bradley Cooper) gilt als wohl wichtigster US-amerikanischer Dirigent
dschungel Bradley Coopers Filmporträt über den Dirigenten Leonard Bernstein

Bernstein-Biopic: Kein großes Bild

Dem Komponisten und Dirigenten Leonard Bernstein und dessen Beziehung zu seiner Frau Felicia Montealegre wollte Bradley Cooper mit seinem Film »Maestro« ein Denkmal setzen. Herausgekommen ist eine Bilderflut, die sich zu sehr in Details verliert. Von mehr...
Kneipe und Wirt haben schon bessere Zeiten gesehen
dschungel »The Old Oak«: Ken Loach und sein mutmaßlich letzter Film

Pub Fiction

Das Sozialdrama als modernes Märchen: Eine heruntergekommene Kneipe in einer ehemaligen Bergarbeiterstadt im Nordosten Englands ist der Schauplatz von Ken Loachs neuem Film »The Old Oak«. Dort treffen syrische Flüchtlinge und Einheimische aufeinander – und selbst Rassisten werden geläutert. Von mehr...
Als ein Schuss danebengeht, bekommt der Killer ordentliche Probleme
dschungel Im Film »The Killer« macht ein Auftragsmörder einen folgenschweren Fehler

Purer Perfektionismus

Der Plot von David Finchers »The Killer« ist banal – genau das aber macht den Film über den Rachefeldzug eines Serienmörders so interessant. Von mehr...
Noch nicht der ganz große Sturm. Eine mittlere Schlange vor einem Kino in Santa Barbara, das auch »Sound of Freedom« zeigt, 24. Juli 2023
dschungel Wie »Sound of Freedom« zum Kultfilm der Republikaner wurde

Der Film, den Donald Trump seinen Freunden zeigt

In den USA war der als Anti-Hollywood-Produktion vermarktete Thriller »Sound of Freedom« ein Riesenerfolg. Jetzt kommt der Film über den Kampf gegen einen Kinderhändlerring in die deutschen Kinos. Von mehr...
Vincent (Swann Arlaud) und Sandra (Sandra Hüller)
dschungel Sandra Hüller brilliert in Justine Triets Gerichtsfilm »Anatomie eines Falls«

Die Fallhöhe des Glücks

Mord, Suizid oder Unfall? In dem französischen Spielfilm »Anatomie eines Falls« fragt die Regisseurin Justine Triet nicht nur nach den rätselhaften Umständen eines Todesfalls, sondern rollt das Drama einer Ehe auf. Von mehr...
Anohni am Mikrofon
dschungel Die Welt braucht dringend mehr Queer­denk­e­r:innen

Sex Talk in der Black Lips Bar

Popkolumne. Sex Education in Wort, Bild und Ton gegen den erstarkenden Konservatismus Die Summens Von mehr...
Tomas (Franz Rogowski) und Agathe (Adèle Exarchopoulos) landen nach der Party zusammen im Bett
dschungel Der neue Film von Ira Sachs ist ganz auf seinen Hauptdarsteller Franz Rogowski zugeschnitten

Der Wahnsinn der Gefühle

Der US-amerikanische Regisseur Ira Sachs hat ein Gespür für Macht­konstellationen in Beziehungen. Sein neuer Film »Passages« über ein schwules Künstlerehepaar in Paris beweist das einmal mehr. Von mehr...