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Pieps Pieps, Bäh Bäh

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Wann immer den selbsternannten Experten für Fortschritt und Gedöns danach ist, mal wieder was Apartes zu diskutieren, geht es unweigerlich um Roboter, halt, nein, um »A.I.«, also um artificial intelligence. Die aufgeworfene Frage lautet: Werden mit künstlicher Intelligenz ausgestattete Maschinen die Menschheit dereinst beherrschen?

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Dabei wird in den länglichen Diskussionen über das Thema ein Punkt regelmäßig außer Acht gelassen: Wir werden jetzt schon von doofen Gegenständen tyrannisiert und gegängelt und bevormundet.

Angefangen hatte es mit den Autos. Irgendwann baute irgendwer eine Piepsanlage ein, die rund eine Viertelsekunde, nachdem jemand auf einem der Sitze Platz nimmt, losschrillt, um darauf hinzuweisen, dass man sich anschnallen soll. Nun wäre es, wenn es den KFZ-Herstellern wirklich eine Herzens­angelegenheit wäre, dass die Kundschaft nicht unangegurtet durch die Gegend fährt, ein Leichtes, den Wagen einfach mittels einer Sperre nicht losfahren zu lassen, aber nein, es geht ja ums Generve. Und so piepst und warnt das Auto schon herum, wenn man nur daran denkt, einzusteigen. Aber das ist nun auch nicht so schlimm, denn Gurte retten Leben.

Waschmaschinen retten dagegen keine Leben, weswegen es auch nicht nachzuvollziehen ist, warum ihre Hersteller sie piepsen lassen, und zwar dauernd: Wenn sie fertig gewaschen ­haben, wenn sie fertig geschleudert haben und wenn sie fertig getrocknet haben, es wird so lange passiv-aggressiv vor sich hin gepiepst, bis man sich um das aufdringliche Gerät kümmert. Auch der Toaster gehört zu den »Nanny-Tech«-Geräten, die nicht einfach tun, was sie tun sollen, sondern einen ständig vorwurfsvoll gängeln. Die Zukunft wird nicht schön.