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Naaa, dös is’ kaane gewöhnliche Jungle World. Normalerweise sieht die Zeitung ein wenig anders aus, was schon damit anfängt, dass Sie, liebe Österreicherinnen und Österreicher, für uns normalerweise »Ausland« sind, diesmal jedoch unter »Inland« firmieren. Das liegt selbstverständlich nicht daran, dass wir Sie mal wieder über Nacht völlig unbemerkt angeschlossen hätten. Nein, das machen wir immer so: Wenn wir einmal im Jahr ins Ausland fahren und von dort eine Sondernummer über das jeweilige Land produzieren, dann wechseln wir vorübergehend die Perspektive, versuchen möglichst viel vom Gastland zu verstehen, recherchieren vor Ort, führen Interviews, treffen interessante Menschen und stellen jede Menge neue Kontakte her, die uns auch künftig bei der Berichterstattung über das Land behilflich sind. So haben wir es schon in Dänemark, Polen, Italien, Kroatien, Frankreich, Tschechien, Israel, in der Türkei, den Niederlande, auf Mallorca und Zypern, in Portugal, Slowenien, Griechenland und voriges Jahr in Ungarn gemacht.
Diesmal sind Sie dran, liebe Ösis, und davor haben wir ordentlich Respekt. Denn Sie werden diese Zeitung ja auch lesen und natürlich sofort bemerken, dass wir zwar allesamt fröhliche Gesellen und interessierte Journalisten sind, aber nicht unbedingt auch Österreich-Experten. Unser Blick auf Ihr lustiges Schnitzel-Ländchen ist selbstverständlich einer von außen. Wir springen einfach so ins kalte Donauwasser. Künftig überlassen wir die Österreichberichterstattung dann wieder den Experten, die Jungle World gibt es jetzt nämlich nicht mehr nur im Abonnement, sondern auch in der österreichischen Trafik.
Bedanken möchten wir uns bei allen, die mitgeholfen haben, diese Ausgabe möglich zu machen. An erster Stelle zu nennen sind da unsere Österreich-Autoren, die uns diesmal weniger mit Texten, dafür umso mehr mit wertvollen Hinweisen zur Seite standen. Dann danken wir natürlich dem Kulturzentrum WUK, das uns seine Räumlichkeiten für unsere mobile Redaktion zur Verfügung gestellt hat. Es war sehr schön bei euch! Auch den Menschen, die uns ihre Wohnungen überließen, danken wir herzlich. Außerdem Kurto Wendt, Dipl. Ing. Thomas Jehle, Konrad und Klaus Wallinger, Arnold Schnitzelbeat & Ana Threat, Heinz Wolf, André Breinbauer, Nicolas Mahler, Christian »Dent« König, Sabina Leitner, Thomas Fatzinek, Roland Schweizer, Sonja Weisgarm, Ihf Objet_a, Susanne Fürnschuss und der Fakultätsvertretung Human- & Sozialwissenschaften an der Uni Wien. Jetzt haben wir ganz viele vergessen, ihr wart alle super! Danke! Samstagabend feiern wir noch in Wien, im Fluc. Sie dürfen gerne alle kommen! Wir haben die Ehre.