Leo Fischer klingt diese Woche wie Andreas Gabalier, Schlagerkönig

Was den Genuss der Schönheit Österreichs stört

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Liebe Manderl und Weiberl,

ist es nicht eine wunderwunderschöne Welt, in der wir leben? Die Vögel singen, die Bäume grünen, die Berge sind spitzig und hoch. Das war so und wird immer so bleiben, natürlich, da hat der Herrgott schon ein Auge drauf. Und wenn ich dann hinaussehe in unser wunderschönes Österreich, dann denke ich, dieses Land ist so herrlich anzuschauen, wer da nicht mitmachen will und einfach nur stört und auch schon optisch nicht reinpasst, der ist halt auch ein bisserl selbst schuld. Wenn ich in ein großartiges Museum gehe, dann tue ich das auch nicht in einem Badeanzug mit Schwimmflügelchen, sondern ich ziehe mir mein schönstes Museumsgewand an. Das ist eigentlich selbstverständlich.

Ich habe hohen Respekt vor Frauen, auch vor solchen, die ein Kopftuch tragen. Aber müssen sie es unbedingt so tragen, dass ich es sehen kann? Die ganze Idee am Kopftuch ist doch, nicht gesehen zu werden. Dann damit auf die Straße zu gehen, das ist für mich inkonsequent. Und stört halt leider auch viele Leute in ihrem Genuss der Schönheit Österreichs, siehe oben.
Ich denke halt, dass wir ein bisserl aufpassen müssen, noch einen Unterschied zwischen oben und unten, Dorf und Kirche zu machen. Wenn unser Bundespräsident van der Bellen unsere prächtigen österreichischen Frauen dazu aufruft, sich zu verschleiern, dann ist sicher auch der Herrgott oben im Himmel ein bisschen verdutzt, und das Christkind fängt eventuell an zu weinen. Das sind Ideen, die mir auch selbst ein bisserl im Herzen wehtun.

Die Erde ist Gottes Geschenk an uns – und doch sind wir diejenigen, die es dann achtlos hinten im Keller verstauen, siehe Homoschwulität. Wenn ich mir vorstelle, dass zwei Männer es miteinander treiben, und Gott muss traurig durchs Schlüsselloch zusehen, da wird mir ganz anders. Will van der Bellen jetzt auch einen Tag der Zwangshomosexualität? Ja pfuiteufel, wie geil! Hier sollten wir schleunigst einen Riegel reinschieben, bevor wir es alle vollverschleiert mit Männern treiben ­müssen und der liebe Gott vor Aufregung einen Herzinfarkt bekommt.

Dies nur ein, zwei Gedanken von
Eurem Andreas