Besuch bei Bill Gates

Bill Gates und die Impfpflicht

Die preisgekrönte Reportage Von

In Hunderten Verschwörungsforen und -videos steht ein Name derzeit ganz oben, der des Microsoft-Gründers und Hauptschuldigen an Milliarden Systemabstürzen: Bill »William« Gates, Erfinder des »Gates« als journalistischer Kategorie (»Corona­gate«) und über die Jahrzehnte verblüffend handwerklich gebliebener Spitzen­software.

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Bill Gates öffnet dem Team der preisgekrönten Reportage lachend die Tür zu seinem kleinen Apartment, das im nördlichen Queens gelegen ist. Während wir eintreten, sehen wir uns um: Auf dem Tisch von Ikea liegen leere Pizzakartons, in der Ecke Aldi-Tüten. Ist das der Mann, der noch 2016 die Forbes-Liste der reichsten Menschen der Welt anführte? »Es steckt jetzt alles in der Stiftung«, sagt Gates. »Ich besitze nichts mehr. Also im Vergleich zu früher, objektiv bin ich immer noch unvorstellbar wohlhabend.« Als wir ihm sagen, dass sein Name jetzt häufiger in Zusammenhang mit Verschwörungstheorien über Corona und »Impfzwang« im Internet fällt, rea­giert der 64jährige überrascht. »Ich gehe leider immer noch mit unserem hauseigenen Browser ins Netz, deswegen kriege ich nicht so viel mit.«

Wir erklären ihm den Sachverhalt, er ist verdutzt: »Ich soll – was? Wir kriegen nicht mal Software hin, die überall wartungsfrei läuft! Wenn wir jetzt anfangen würden, den Leuten Chips einzupflanzen – die Hotlines würden nicht mehr stillstehen!« Er klickt sich durch die Videos, die wir ihm präsentieren, und muss wieder lachen: »Nach einem Leben voller Egoismus, Gier und Grausamkeit tut man mal ausnahmsweise ein bisschen was Gutes – und die Leute kritisieren das?« Gates ist fassungslos: »Die Leute wollen anscheinend lieber Milliardäre, die ihnen die Toilettenpausen streichen, um sich bessere Mondraketen zu bauen – statt solchen, die sich fragen, ob es wirklich ausschließlich nur profitabel ist, wenn die Arbeiter früh sterben, und dabei auch gerne Steuern sparen.«

Gates überlegt, wie es weitergehen könnte: »Offenbar ist die einzige Möglichkeit, die Leute zum Impfen zu kriegen, es ihnen vorzuenthalten. Deswegen wird sich die Gates-Stiftung ab jetzt weltweit für eine Reduzierung der gesundheitlichen Vorsorge einsetzen! Gib Händewaschen keine Chance. ›Dirty hands, clean conscience‹, oder so ähnlich. Vielleicht hilft das ja was.«

Aus der Urteilsbegründung: Leo Fischers preisgekrönte ­Reportagen sind in hohem Maße fiktiv. Ähnlichkeiten mit realen Personen und Geschehnissen sind unbeabsichtigt.