Homestory #24

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Zu feiern waren 20 Jahre Jungle World und es wurde ein rauschendes Fest. So rauschend, dass am Dienstag, vier Tage nach der Party, eine Kollegin immer noch röchelte: »Ich bin sooo müde.« Kein Zweifel, so manches Mitglied der Jungle World hatte das Partymotto »Sie haben nichts zu verlieren als Ihre Nüchternheit« durchaus wörtlich genommen. Zusammen mit Hunderten Leserinnen und Lesern, Freundinnen und Freunden, Kolleginnen und Kollegen haben wir im Berliner Club ://about blank gefeiert. Ganz herzlicher Dank gebührt deshalb dem Team des ://about blank, genauso wie dem Chor der Barmherzigen, Tocotronic-Sänger Dirk von Lowtzow, den Bands Gewalt, Pisse und Pttrns, den DJs Ladybug & SF, Mystery Boy, Kick ’n’ Rush, Team Instabil, Marcelle, Stanley Schmidt, Phonatic, Ruede Hagelstein, Mila Stern, Solaris, Fabula und Vittjas Tief, dem Dekoteam »KdR_Lichtmaschine Z!Kollektiv Aufbau Ost« sowie den Caterern »Bantabaa Food Dealer«. Brezel Göring und Françoise Cactus von Stereo Total mussten wegen Krankheit leider absagen – gute Besserung an dieser Stelle!

Ebenfalls großer Dank gebührt den vielen ehemaligen Redakteurinnen und Redakteuren der Jungle World, die vergangene Woche die Jubiläumsausgabe an die Kioske und in die Briefkästen gebracht und gleichzeitig der derzeitigen Redaktion ein paar erholsame Tage beschert haben. Nur unser Mitherausgeber und ehemaliger Kollege Deniz Yücel konnte leider weder an der Jubiläumsausgabe mitwirken noch mit uns feiern, weil er weiterhin in einem türkischen Knast als Geisel festgehalten wird. Free Deniz!

Dank geht auch an die vielen lieben Menschen, die uns zum Geburtstag beispielsweise Blumen geschenkt haben. Oder das neue Redaktionshaustier, das der Spezies der Glitzerechsen angehört und noch namenlos ist. Vielleicht haben Sie eine Idee?
Die könnten Sie uns auch persönlich mitteilen, denn an diesem Wochenende geht es munter weiter mit den Jubiläumsveranstaltungen. Freitagabend diskutieren wir im Rahmen der Linken Buchtage im Berliner Mehringhof über Donald Trump und die Politik der USA. Etwas später am selben Abend präsentiert die Jungle World im »Neuen Berliner Kunstverein« die deutsch-israelische Band Jewdyssee. Das Konzert bildet den Auftakt zu einer am Samstag stattfindenden Konferenz über die deutsch-israelischen Beziehungen. Details zu allen Veranstaltungen finden Sie auf unserer Facebook-Seite.

Und dann war da noch der Film über die Jungle World, der im ://about blank Premiere hatte. Fast ein Jahr lang haben Malte Voss und Mischa Pfisterer daran gearbeitet, mit jetzigen und ehemaligen Redakteurinnen und Redakteuren gesprochen, altes Super-8-Filmmaterial gesichtet, uns auf einer Auslandsreise begleitet, linke Prominenz befragt und vieles mehr – herzlichen Dank an Malte und Mischa. Ursprünglich sollte es mal ein kleiner Einspieler werden, herausgekommen ist ein veritabler Dokumentarfilm von halber Spielfilmlänge. Genau das Richtige eigentlich für die 20.15-Uhr-Schiene auf Arte. Doch da man es bei dem öffentlich-rechtlichen Kulturkanal bekanntlich nicht so mit Antisemitismuskritikern hat und wir am Ende nicht noch auf Bild angewiesen sein wollen, wird die Jungle World den Film lieber noch mal selbst vorführen – stay tuned!