Montag, 11 September, 2017; 15:08 Uhr

Eine Warnung an syrische Flüchtlinge

Von
Thomas von der Osten-Sacken

Je siegessicherer die syrische Regierung wird, je deutlicher beginnt, sie Klartext zu sprechen. We ersnthaft glaubte das Assad Regime und der Iran hätten Millionen, meist sunnitischer Syrer über die Grenzen gejagt, um sie nun wieder aufzunehmen, hat wirklich nichts von diesem Konflikt verstanden.

Nein, diese Flüchtlinge waren erst Waffe zur Destabilisierung von Nachbarländern und Europas und nun geht man daran, neue konfessionelle Realitäten vor Ort zu schaffen. Syrien soll schließlich verlässlicher Partner bzw. Satellit des Iran werden und zu jenem schiitischen Halbmond gehören, den das Regime in Teheran anvisiert.

Die Flüchtlinge sollen bleiben, wo sie sind und von Europa und den Nachbarländern Syriens durchgefüttert werden:

Issam Zahreddine, Generalmajor der Republikanischen Garden und einer der wichtigsten Militärs von Diktator Baschar al-Assad, hat eine klare Drohung an die insgesamt mehr als fünf Millionen Syrer ausgesprochen, die vor dem Krieg ins Ausland geflüchtet sind. "Kehrt nicht zurück! Selbst wenn der Staat euch vergibt, wir werden niemals vergessen und verzeihen", sagte Zahreddine in einem Liveinterview mit dem syrischen Staatsfernsehen. Dann bekräftigt er mit einem Lächeln: "Ein Rat von diesem Bart: Kommt nicht zurück!" Die umstehenden Offiziere lachen hämisch.