03.11.2017 / 17:27 Uhr

Die iranische Bedrohung

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Aus dem Netz

Arye S. Shalicar in der Welt über die Bedrohung durch den Iran:

Seit der Islamischen Revolution im Jahre 1979 haben sich zuerst Ayatollah Khomeini und danach sein Nachfolger Ayatollah Khamenei geostrategische und regionale Situationen zunutze gemacht, um ihre Feldzüge schrittweise zu planen und umzusetzen. Das ging ohne dramatische Reden oder Ankündigungen, sondern mit viel Geduld, dem Willen zu handeln und dem Prinzip Taqiyya, das heißt, zu lügen, wenn es sein muss, um „sich zu schützen“. (...)

Mittlerweile sind iranische Militärs und Berater in etwa einem Dutzend Länder in der Region stationiert. In Syrien und im Irak haben sie den innermuslimischen Konflikt für sich entschieden und besetzen das Territorium nicht nur mit mehreren Zehntausend schiitischen Legionären, unter anderem aus Zentralasien, sondern etablieren sich auch in mehreren Wirtschaftsbereichen, wie zum Beispiel Elektrizität, Landwirtschaft, Tourismus (Hotelbau an der Küste), Hafenbau am Mittelmeer. (...)

Gravierender sind und bleiben die destabilisierenden Handlungen Irans. Genau diese zwei außer Acht gelassenen Punkte führen den Nahen Osten jeden Tag einer Eskalation ganz anderer Art als der atomaren näher. Aber Amerika und Europa wollten unbedingt der Welt einen Vertragserfolg mit den Mullahs präsentieren.

Doch der Iran hat nicht vor, seine Einflusssphären aufzugeben.