Aus dem Netz

Stück für Stück erobern Assads Truppen mit Hilfe Russlands und des Iran Syrien zurück. Jetzt scheint Idlib dran zu sein. Die selbsernannten Freunde Syriens, also die Europäer und die USA werden auch hier zuschauen, einen Ort, an den die Menschen fliehen können gibt es nicht, die Offensive scheint nur noch eine Frage der Zeit:

Abdulkader Saleh Mohammad erklärt in der Huffington Post, warum Menschen aus seinem Heimatland fliehen und wieso Zusammenarbeit mit dem dortigen Regime alles nur schlimmer macht:

Die Europäer fallen immer wieder auf dieselben Lügen herein. Oder sie wollen darauf hereinfallen.

Sie glauben, mit den korruptesten und brutalsten Regimen Afrikas verhandelnzu können. Nur damit weniger Afrikaner nach Europa fliehen.

Aus der Presse.at:

Immer wieder flüchteten sich Syrer in die nördliche Provinz Idlib. Auch Rebellen und ihre Angehörigen sowie ausländische Kämpfer wurden nach Evakuierungen dorthin gebracht. Einen „Abladeplatz“ für vertriebene Zivilisten und Kämpfer nannten die Vereinten Nationen die Provinz einmal. Doch was, wenn der Krieg in die Rebellenbastion kommt, wenn die Kämpfe auch an diesem Zufluchtsort zunehmen, so wie sich das jetzt abzeichnet?

Über Folgen für und Reaktionen aus der Türkei auf die von US-Präsidenten Donald Trump verhängten Sanktionen:

Ibrahim Karagul, the editor-in-chief of pro-Islamist and fervently anti-American Yeni Safak, summed up the general sentiment in a hastily penned article after Washington announced its sanctions.

Bild entfernt.„Jedes Jahr im August erinnern Jesidinnen und Jesiden an die Vertreibung aus ihrer Heimat, denn am 3. August 2014 hat die IS-Terrormiliz die nord-irakische Region Shingal (oder Sindschar) unter ihre Kontrolle gebracht.

Middle East Eye über die Gefahr, in der in Syrien verbliebende Weißhelme weiter schweben:

“When I was in Daraa, we were told by [rebel fighter] Abu Bakr Hassan, who was negotiating with the Syrian government forces, that Damascus refuses to reach reconciliation and a settlement with the White Helmets at all.”

Moreover, after the Israeli military provided support for the southern White Helmets and their families who crossed over the Golan into Jordan, the group’s sceptics have found new ground to attack them on.

Elias Perabo von der Organisation 'Adopt a Revolution' kommentiert eine Erklärung von Heike Hänsel zur Evakuierung hunderter Weißhelme aus Syrien:

Hundreds of rescue volunteers from the Syrian Civil Defence were evacuated to Jordan by Israel at the request of the United States and European powers. 

A Jordanian government source on Sunday said 422 people were brought from Syria, over the Israeli-occupied Golan Heights frontier and into Jordan, down from a figure of 800 announced earlier by the foreign ministry in Amman.

The National über die anhaltenden Proteste im Südirak:

The hostility is largely directed towards a political elite deemed corrupt at a time when the feeling that politicians are unreliable is at an all-time high. Over the past week, protesters have attacked government buildings and branches of political powerful Shiite militias.

Eliana Schreiber stellt für Audiatur einen neuen Bericht über syrische Schulbücher vor:

Der grösste erklärte Feind Syriens ist Israel, das jedoch in keinem der Lehrbücher beim Namen genannt wird, sondern auf das man sich nur als „das zionistische Gebilde“ bezieht. Das israelische Hoheitsgebiet wird als „Palästina“ oder „besetztes Palästina“ bezeichnet und ist Teil der syrischen Darstellung des grösseren „arabischen Heimatlands“.

Auch bei GMX.de ist es angekommen:

Zu den militärischen Erfolgen kommt noch etwas hinzu, das Assads Machtposition stärkt. Laut Expertin Scheller scheinen immer mehr Staaten dazu bereit, sich mit dem Machthaber abzufinden - "in der irrigen Annahme, dass sein Sieg weniger Flüchtlinge und mehr Rückkehr bedeutet, obwohl nach wie vor Assad der Hauptfluchtgrund ist".

Fünf Millionen Syrer sind derzeit auf der Flucht. Sie sind sozusagen Assads Faustpfand.

Seit Tagen protestieren tausende Menschen in Städten des Südirak. Dazu schreibt die Baghdad Post:

People are jobless, and there is a lack of electricity, water, and other basic services. All these reasons were the spark that ignited protests staged in Basra and other Iraqi provinces.

What happened last week?

Forces loyal to the regime of the Syrian president, Bashar al-Assad, have entered rebel-controlled parts of Daraa, the birthplace of protests that led to the country’s civil and proxy war, in a symbolic victory that illustrates the turning tides of the conflict.

Syrian state media said Assad’s forces hoisted their flag for the first time in years in the rebel-controlled parts of the city after a surrender deal was agreed with local rebels, which included a planned handover of weapons and the exile of opposition fighters and activists.