Aus dem Netz

Yemen could face the “worst famine in the world in 100 years” if fighting continues, the United Nations has warned, as The Independent learned an official declaration of famine would likely be announced in just a few weeks.

Lise Grande, the UN’s coordinator for Yemen, said that as many as 13 million civilians could die from starvation if a Saudi Arabia-led coalition does not halt its bombardment of the impoverished country.

Both the Assad regime and Jordan have cut off food to more 50,000 displaced people in the Rukban camp in southeast Syria, as supplies run out.

Relief workers and refugees said on Thursday that the regime is blocking routes to the camp, near the Syrian-Jordanian border, while Amman is stopping aid deliveries.

“More than a week ago the Syrian regime cut all the routes of supplies towards the camp. There are now only very small amounts of food that smugglers bring,” said Abu Abdullah, the head of the civil affairs council that runs the camp:

As Turkey continues its investigation into a vanished Saudi journalist, Turkish President Recep Tayyip Erdogan said a deal with the US in northern Syria had been postponed. Speaking on Thursday the president, returning from a trip to Hungary, said the agreement with Washington over the Syrian town of Manbij was delayed “but not dead.”

Über die Anfänge der Massenproteste in syrien und ihre, meist inzwischen getöteten oder 'verschwundenen' Protagonisten schreibt Nicola Cutcher im New Statesman:

It is now increasingly recognized that Iran has exported its revolutionary objectives to Yemen’s Houthi authorities and infected them with the desire to threaten and effectively eradicate its Baha’i community — a religious minority group found in both countries.

The Baha’i Faith, which originated in Iran, has more than six million members around the world, including 2,000 in Yemen and far more in Iran, where they have been persecuted for decades. 

Annette Walter stellt ihn auf Qantara vor:

Sie tragen Hemd, Weste, Anzughose, Krawatte und Armbanduhr, ihre Haare sind perfekt frisiert, die Bärte akkurat gestutzt. In Sachen Stil machen die Mitglieder des "Mr. Erbil Gentleman's Club" Eindruck, wenn man sie bei ihrem Besuch im Goethe-Institut Berlin trifft.

Aus einem Beitrag, den Fathiyeh Naghibzadeh im Tagesspiegel veröffentlicht hat:

Europäische Versuche, die US-Sanktionen zu umgehen, erscheinen im Übrigen wenig aussichtsreich. Selbst wenn ein Ersatz für die sich dem Irangeschäft verweigernden Banken gefunden würde, ist kaum zu erwarten, dass europäische Großunternehmen ihr US-Geschäft für das unbedeutendere Iran-Business aufs Spiel setzen werden.

Heute sind es oft nicht mehr nur die Erlebnisse im so genannten Herkunftsland, sondern es ist die jahrelange Flucht, die Menschen schwer traumatisiert. Besonders Frauen erleben systematischen sexuellen Missbrauch.

Das Magazin Das Lamm erzählt eine exemplarische Geschichte:

Vom Jemen hört man meist, wenn es ums menschliche Elend geht: Cholera, Hunger ... und wenn wieder neue Zahlen vorliegen, wie viel schlimmer es geworden ist. Interessieren tut es nur eigentlich niemanden. Einmal mehr warnt die UN:

Über die Proteste im Südirak berichtet Birgit Svensson aus Basra:

Die Proteste haben sich mittlerweile auf den gesamten Süden des Landes ausgeweitet. Auch in Bagdad ist die Welle inzwischen angekommen. Doch Basra bleibt die Hochburg, weil es hier besonders schlimm ist.

In Istanbul ließ die türkische Regierung gewaltsam Proteste von Arbeitern auf dem neuen Flughafen niederschlagen:

Angeblich haben Russland und die Türkei - Syrer werden, wenn es um ihr Land geht seit langem nicht mehr gefragt - sich über die Einrichtung einer "demilitarisierten Zone" geeinigt, die eine Offensive abwenden könnte. Wie, wie lange und ob dieses Abkommen halten wird, steht, auch das eine Erfahrung aus den letzten Jahren, allerdings in den Sternen. Für die Menschen in Idlib zumindest eine gute Nachricht:

Der türksiche Präsident versucht sich nun auch zum obersten Chef der Wirtschaft zu machen. Ob das die Krise aufhalten wird, stellen Ökonomen sehr in Frage. Derweil wird bekannt, dass Erdogan nun sogar beginnt, die türkischen Goldvorräte zu verkaufen.