Oliver M. Piecha

Die Katastrophe im Hafen von Beirut ist in vielerlei Hinsicht symbolisch für den Zustand eines großen Teils des Nahen Ostens.

 

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Solidarität mit dem Libanon in Idlib (Bild: imago images/ZUMA Wire)

Ist China dabei den Nahen Osten zu übernehmen, oder hoffen bloß ein paar marode Regime auf eine Finanzspritze aus Peking?

 

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(Bildquelle: Iranian.com)

 

Russland und China benutzen Millionen von Menschen als Verhandlungsmasse. Humanitäre Hilfe soll nur gegen Zugeständnisse an Assad erlaubt werden. Dem syrischen Regime wiederum drohen wegen seiner Giftgaseinsätze weitere Sanktionen.

 

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(Bild: Wikipedia)

 

Der neue Antirassismus kennt vor allem falsche Opfer. Kann es denn sein, dass Opfer von Rassismus nur interessant sind, wenn die Täter „weiß“ sind? Ist der neue Antirassismus tatsächlich so rassistisch?

 

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Galoppierender Wertverlust des Syrischen Pfundes, Steigende Preise und interne Verteilungskämpfe: Die Kriegsökonomie des Assad-Regimes ist zusammengebrochen. Und ab Mitte Juni tritt der amerikanische Caesar Act mit neuen umfassenden Boykotten in Kraft. Die Nachrichten aus Syrien werden dieses Jahr von Meldungen über Hunger und Massenelend im Regierungsgebiet geprägt sein.

 

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Im engsten Machtzirkel des syrischen Präsidenten Assad kommt es seit einiger Zeit zu öffentlich ausgetragenen Konflikten. Analysten versuchen herauszufinden, was hinter diesen Auseinandersetzungen stecken könnte.

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(Anruf in Damaksus, Bidquelle: Avapress)

So ansteckend wie Covid-19, toxisch und kontaminierend ist der Zustand des Nahen Ostens. Zwei Meldungen demonstrieren, was hier unnachahmlich konsequent falsch läuft.

 

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(Irgendwo in Syrien, Bild: Ryad Alhussein)

 

Alle warten auf die große Katastrophe im Nahen Osten. Schreckensszenarien machen medial schon einmal die Runde, obwohl die Region – mit deutlicher Ausnahme des Iran – noch in den Anfangsstadien der Pandemie steckt.

 

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(Bildquelle: PGFTU)

 

Die UNO-Gesundheitsorganisation setzt sich für weltweite medizinische Versorgung ein – es sei denn die Betroffenen sind Untertanen von Diktaturen.

 

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(Banner in Idlib, Quelle MEE)

 

Die Regime in der Region fahren eine Niederlage nach der anderen ein und rücken dem Abgrund immer näher. Es wird ein entscheidendes Jahr im Nahen Osten.

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(Bild: Azaz, Quelle: Wikipedia)

Europa wird mal wieder von dem überrascht, was in und um Syrien passiert – und reagiert mit Phantomdebatten darauf.

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(Bildquelle: Imago Images / Depo Photos)

 

Im syrischen Kurdengebiet inszenierten Assad-Getreue eine Konfrontation mit US-Soldaten. Was dort geschah stammt aus dem Lehrbuch des alten Nahen Ostens.

 

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Der Schauplatz der Propagandainszenierung in Qamishli (Quelle: Twitter)

Während die UNO in Syrien nicht viel mehr macht, als konsequenzlose Berichte zu veröffentlichen, hat die EU entschieden, die Situation im Land gleich gänzlich zu ignorieren.

 

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(Flüchtlingskonvoi; Bild: Twitter)

 

Fast fünfzig Jahre hat Sultan Qabus den Oman vergleichsweise mild regiert. Die Regelung der Nachfolge verlief erstaunlich glatt, die Herausforderungen bleiben aber groß.

 

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Gegen anti-iranische Proteste setzte Soleimani auf brutale Gewalt, bis sich niemand mehr zu demonstrieren traut. Sein eigener Tod war dabei nicht vorgesehen.

 

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(Auch im Tod vereint: Qassem Soleimani und Abu Mahdi al-Muhandis; Quelle: Hossein Velayati/CC BY 4.0)