Oliver M. Piecha

Haben Sie den Namen Geir Pedersen schon einmal gehört? Vermutlich nicht. Der norwegische Diplomat ist als UN-Sondergesandter Nachfolger von Staffan de Mistura und seit rund einem Jahr im Amt. Jetzt will er einen Coup gelandet haben.

 

Donald Trump interessiert Syrien nur als Bühne für seine Innenpolitik. Erdogan auch. Und der hat bekommen, was er wollte.

 

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(Quelle: President of Russia)

 

Die USA schicken weitere Truppen in den Nahen Osten.  Nein, Sie haben sich nicht verlesen. Allerdings werden die zusätzlichen 3000 Mann in Saudi-Arabien stationiert, und das zahlt dafür cash, wie der amerikanische Präsident stolz erklärt hat.

Jürgen Todenhöfer hat eine Mission: Er will Frieden schaffen. Die blutigen Kriege des Westens sollen nach 500 Jahren endlich aufhören. Dafür muss er die Warheit verkünden, dass Krieg nämlich Kinder tötet und keineswegs ideellen Motiven entspringt. Alles andere ist bloß die Heuchelei des Westens, deshalb heisst sein neuester Bestseller auch „Die große Heuchelei“.

Erneut haben zwei Frauen aus Saudi Arabien Asyl beantragt. Die Fälle häufen sich in letzter Zeit.

Das Frankfurter Museum für angewandte Kunst und seine Ausstellung zur "Contemporary Muslim Fashion"

Das ganze Elend des alten Nahen Ostens hat der ägyptische Präsident Sissi beim Gipfeltreffen von Europäischer Union und Arabischer Liga in Sharm el Sheikh auf den Punkt gebracht: Die „palästinensische Sache“ sei der zentrale und primäre Bewegrund für die Araber und eine der Hauptwurzeln aller Konflikte in der Region. Ja, so war das jahrzehntelang; um nichts zu sagen, hat man über Palästina gesprochen. Das hatte den Vorteil, irrelevant und konsequenzlos zu sein; immer konnten sich alle darauf einigen und bedächtig und betroffen nicken.

Ein Interview mit Salam Omer, dem Chefredakteur des irakischen Online-Newsportals Kirkuk Now, das sich der Berichterstattung über die sogenannten „umstrittenen Gebiete“ verschrieben hat. Diese „disputed territories“ umfassen einen Gebietsstreifen von der nordirakischen Stadt Mosul bis zur Erdölstadt Kirkuk. In der Zone leben Minderheiten, hier war ISIS aktiv, und die politische Zugehörigkeit ist ebenso umstritten, wie oft die jeweiligen Mehrheitsverhältnisse vor Ort.

Abfall- und Umweltprobleme werden im Nahen Osten zunehmend als politisches Problem gesehen.

Ein Bericht aus Irakisch-Kurdistan.

Im Nahen Osten leben fast 20 Millionen Menschen als Flüchtlinge oder Binnenvertriebene – alleine in Irakisch-Kurdistan sind es fast zwei Millionen. Eine Aussicht auf Rückkehr besteht für die meisten nicht.

 

Die arabische Großfamilie sitzt unter der Plane, die sie zwischen den UNHCR-Zelten aufgespannt hat. Das Ashti-Camp liegt in einer nach dem Sommer braungelb ausgedörrten Ebene nahe der nordirakischen Metropole Sulaymania. Der Horizont wird begrenzt von baumlosen Bergen, über der trostlosen Landschaft liegt noch jetzt im Spätsommer eine Hitzeglocke.

Die Meldung klang, so deutlich sollte man das ruhig sagen, bizarr: „Die Innenminister von CDU und CSU wollen einem Medienbericht zufolge von kommendem Sommer an wieder syrische Staatsbürger in ihre Heimat abschieben.“ Bayern und Sachsen hatten also bei der aktuellen bundesdeutschen Innenministerkonferenz einen Antrag eingebracht, der darauf zielte, Abschiebungen nach Syrien wiederaufzunehmen, „sobald es die Sicherheitslage im Land erlaubt“.