Oliver M. Piecha

Im engsten Machtzirkel des syrischen Präsidenten Assad kommt es seit einiger Zeit zu öffentlich ausgetragenen Konflikten. Analysten versuchen herauszufinden, was hinter diesen Auseinandersetzungen stecken könnte.

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(Anruf in Damaksus, Bidquelle: Avapress)

So ansteckend wie Covid-19, toxisch und kontaminierend ist der Zustand des Nahen Ostens. Zwei Meldungen demonstrieren, was hier unnachahmlich konsequent falsch läuft.

 

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(Irgendwo in Syrien, Bild: Ryad Alhussein)

 

Alle warten auf die große Katastrophe im Nahen Osten. Schreckensszenarien machen medial schon einmal die Runde, obwohl die Region – mit deutlicher Ausnahme des Iran – noch in den Anfangsstadien der Pandemie steckt.

 

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(Bildquelle: PGFTU)

 

Die UNO-Gesundheitsorganisation setzt sich für weltweite medizinische Versorgung ein – es sei denn die Betroffenen sind Untertanen von Diktaturen.

 

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(Banner in Idlib, Quelle MEE)

 

Die Regime in der Region fahren eine Niederlage nach der anderen ein und rücken dem Abgrund immer näher. Es wird ein entscheidendes Jahr im Nahen Osten.

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(Bild: Azaz, Quelle: Wikipedia)

Europa wird mal wieder von dem überrascht, was in und um Syrien passiert – und reagiert mit Phantomdebatten darauf.

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(Bildquelle: Imago Images / Depo Photos)

 

Im syrischen Kurdengebiet inszenierten Assad-Getreue eine Konfrontation mit US-Soldaten. Was dort geschah stammt aus dem Lehrbuch des alten Nahen Ostens.

 

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Der Schauplatz der Propagandainszenierung in Qamishli (Quelle: Twitter)

Während die UNO in Syrien nicht viel mehr macht, als konsequenzlose Berichte zu veröffentlichen, hat die EU entschieden, die Situation im Land gleich gänzlich zu ignorieren.

 

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(Flüchtlingskonvoi; Bild: Twitter)

 

Fast fünfzig Jahre hat Sultan Qabus den Oman vergleichsweise mild regiert. Die Regelung der Nachfolge verlief erstaunlich glatt, die Herausforderungen bleiben aber groß.

 

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Gegen anti-iranische Proteste setzte Soleimani auf brutale Gewalt, bis sich niemand mehr zu demonstrieren traut. Sein eigener Tod war dabei nicht vorgesehen.

 

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(Auch im Tod vereint: Qassem Soleimani und Abu Mahdi al-Muhandis; Quelle: Hossein Velayati/CC BY 4.0)

 

Das Treffen in Kuala Lumpur zeigte erneut: Die viel beschworene Einheit der islamischen Welt existiert nicht – stattdessen gab es jede Menge Propaganda.

 

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Im Inland wächst der Widerstand, die Verbündeten schwächeln, und langsam wird das Geld knapp: 2020 wird kein gutes Jahr für Assad.  

 

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(In Khan Shaykhun, Bild: Anas Aldyab)

 

Haben Sie den Namen Geir Pedersen schon einmal gehört? Vermutlich nicht. Der norwegische Diplomat ist als UN-Sondergesandter Nachfolger von Staffan de Mistura und seit rund einem Jahr im Amt. Jetzt will er einen Coup gelandet haben.

 

Donald Trump interessiert Syrien nur als Bühne für seine Innenpolitik. Erdogan auch. Und der hat bekommen, was er wollte.

 

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(Quelle: President of Russia)

 

Die USA schicken weitere Truppen in den Nahen Osten.  Nein, Sie haben sich nicht verlesen. Allerdings werden die zusätzlichen 3000 Mann in Saudi-Arabien stationiert, und das zahlt dafür cash, wie der amerikanische Präsident stolz erklärt hat.