Beiträge zu Geas

Italienisches Abschiebezentrum in Gjader (Albanien), Oktober 2024 (grün/blau eingefärbt)
2026/10 Thema Karl Kopp, Co-Geschäftsführer von Pro Asyl, im Gespräch über die Verschärfungen des deutschen Migrationsrechts

Jungle+ Artikel »Die Botschaft lautet: Humanität ist jetzt vorbei«

Vergangene Woche beschloss der Bundestag die Umsetzung des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS) in der Bundesrepublik. Das bedeutet eine weitere Verschärfung des deutschen Migrationsrechts und eine weitere Verschlechterung der Bedingungen für Menschen, die in Deutschland Asyl suchen. Die »Jungle World« sprach mit Karl Kopp, Co-Geschäftsführer von Pro Asyl, über die asylpolitischen Entwicklungen unter der derzeitigen Bundesregierung.
Drohnentechnik von Frontex (grün eingefärbt)
2026/10 Thema Proteste gegen das EU-Grenzregime gibt es kaum noch

Die Gewalt der anderen

So gerne in der EU über Donald Trump geschimpft wird, beim Kampf gegen »illegale Einwanderung« ziehen Deutschland und USA an einem Strang. Während die brutale Abschiebepraxis in den USA allerdings große Empörung hervorruft, gibt es gegen die Gewalt des EU-Grenzregimes mittlerweile kaum noch Protest.
Standing Corps (Ständige Reserve) von Frontex, grün eingefärbt
2026/10 Thema Die EU plant Abschiebungen von Flüchtlingen in Lager in Drittstaaten

Jungle+ Artikel Europa macht’s vor

Seit Jahren verschärft die EU ihre Asylpolitik immer weiter, nun unter anderem über Abschiebungen in Drittstaaten. Am vergangenen Freitag hat der Bundestag zwei Gesetze zur Übernahme des »Gemeinsamen Europäischen Asylsystems« (GEAS) beschlossen – und das EU-Regelwerk besonders restriktiv ausgelegt.
Bald auch nach Damaskus? Ein Flugzeug, das abgelehnte Asylbewerber außer Landes bringen soll, Ende September am Hamburger Flughafen
2024/50 Inland Vor allem in der Union hofft man darauf, syrische Flüchtlinge zurückschicken zu können

Jungle+ Artikel Charterflug nach Aleppo

Den parteiübergreifenden Plänen, möglichst schnell wieder nach Syrien abzuschieben, hat Bashar al-Assads Sturz zunächst einen Strich durch die Rechnung gemacht. Doch sogleich gab es neue Diskussionen darüber, wie man am besten syrische Flüchtlinge loswerden kann, vor allem in der Union.