Beiträge zu Flüchtlinge

Machtübernahme der Taliban in Kabul, Berichterstattung von Al Jazeera
2025/44 Thema Ameena Rahimi*, 21jährige Afghanin, im Gespräch über die Machtübernahme der Taliban und ihre Flucht nach Deutschland

»Ich habe jeden Tag Deutsch gelernt«

Ameena Rahimi* war 17 Jahre alt, als die Taliban in ihrem Herkunfts­land Afghanistan die Macht übernahmen. Die »Jungle World« sprach mit ihr darüber, wie sich ihr Leben von einen Tag auf den anderen änderte und was sie sich für die Zukunft wünscht.
Afghaninnen protestierten in Pakistan für ihre Aufnahme in westlichen Staaten
2025/44 Thema Überall will man Afghan:innen abschieben

Den Taliban ausliefern

Mehr Abschiebungen nach Afghanistan fordern nicht nur die Ministerpräsidenten der deutschen Bundesländer, sondern auch 20 EU-Länder vor der Kommission. Auch das Nachbarland Pakistan, in dem viele Afghan:innen auf die Weiterreise nach Deutschland warten, schiebt seit einiger Zeit rigoros nach Afghanistan ab.
Mahdiah Hashemi mit Mikro
2025/32 Small Talk Mahdiah Hashemi, Afghanischer Frauenverein MAH, im Gespräch über das Ende eines Aufnahmeprogramms für Flüchtlinge

»Es werden legale Möglichkeiten versperrt«

Ein Programm des Bundeslands Berlin ermöglichte seit 2014 die Aufnahme von Flüchtlingen, die bereits Angehörige in der Stadt haben. Die Voraussetzung war, dass die Verwandten für mindestens fünf Jahre die Kosten für Kranken- und Pflegeversicherung selbst übernehmen. Doch nun wird das Programm beendet: Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) hat der Verlängerung keine Zustimmung erteilt. Die »Jungle World« sprach mit Mahdiah Hashemi, der Gründerin des Afghanischen Frauenvereins MAH über die Folgen dieser Entscheidung.
Abschiebeflug am 18. Juli am Flughafen Leipzig/Halle
2025/31 Inland Die Bundesregierung verhandelt mit den Taliban

Jungle+ Artikel Die Partner in Kabul

Die Bundesregierung verhandelt mit den Taliban und lässt deren Emissäre als Botschaftspersonal in Deutschland einreisen, denn sie will unbedingt nach Afghanistan abschieben. Nicht nur für das Regime in Kabul ist die Rücknahme von Flüchtlingen das Ticket zur internationalen Anerkennung.
Die Grenzen der Nächstenliebe. Polnische Grenzposten Anfang Juli an der deutsch-polnischen Grenze bei Pieńsk
2025/30 Inland Polen kontrolliert die Grenzen zu Deutschland

Freier Verkehr ade

Polen hat die deutschen Grenzkontrollen mit eigenen beantwortet. Wirtschaftsverbände fürchten nun, dass der wichtige Grenzverkehr eingeschränkt werden könnte. In Polen unterstützt unterdessen die katholische Kirche die nationalistische Agitation, die sich auch gegen Deutschland richtet.
Rechtsextreme Bürgerpatrouillen spähen an der Grenze nach Migranten
2025/29 Ausland Die polnischen Bürgerwehren nutzen PiS im innerrechten Konkurrenzkampf

Rechtsextreme Vogelscheuchen

Polnische Rechtsextreme organisieren Bürgerwehren, die eigenmächtig die Landesgrenze kontrollieren. Unterstützt werden sie dabei von der nationalkonservativen Partei PiS, die sich davon einen Nutzen im Konkurrenzkampf innerhalb der polnischen Rechten erhofft.
Auch der Iran schiebt neuerdings massenhaft afghanische Flüchtlinge in ihr Herkunftsland ab. Improvisiertes Lager auf der afghanischen Seite der Grenze, 4. Juli
2025/28 Inland Die Bundesregierung lässt afghanische Ortskräfte im Stich

Im Stich gelassen

Immer noch warten in Pakistan über 2.000 Afghan:innen, denen Deutschland die Aufnahme zugesagt hat, auf ein Visum. Die neue Bundesregierung unternehme nichts mehr, um sie herzuholen, kritisiert Pro Asyl. Ein neues Rechtsgutachten zeigt: Deutsche Beamt:innen könnten sich dadurch strafbar machen.