Artikel über Schwerpunkt 7. Oktober

Palästinensische Flüchtlinge aus Galiläa, 1948
Inland An der FU Berlin wurde Benny Morris’ Buch über den arabisch-israelischen Krieg 1948 vorgestellt

Ein paar Hundert Seiten Kontext

An der Freien Universität Berlin wurde die deutsche Übersetzung von Benny Morris’ »1948 – Der erste arabisch-israelische Krieg« vorgestellt. Raucherecke Von mehr...
Kibbuz Be'eri. Hier wüteten die Hamas-Terroristen am 7. Oktober mit am schlimmsten
Interview Jonathan Grossman, Kibbuznik und Politologe, im Gespräch über die Kibbuz-Bewegung und die Folgen des Hamas-Massakers

»Die Frage, ob man zurückkehren soll oder nicht, ist kompliziert«

Es gibt in Israel rund 250 Kibbuzim. Die meisten waren und sind säkular. Obwohl nur 1,3 Prozent der israelischen Bevölkerung in diesen Kollektiv­siedlungen leben, ist keine andere nichtstaatliche Institution so eng mit Israel verbunden. Die bereits vor der Staatsgründung einsetzende Kibbuz-Bewegung, in der Zionismus auf Marxismus traf, gilt als eines der erfolgreichsten sozialistischen Experimente in der Geschichte. Ein Gespräch mit Jonathan Grossman über das Leben im Kibbuz und die Herausforderungen nach dem brutalen Angriff der Hamas am 7. Oktober 2023. Interview Von mehr...
Made by Hamas. Zerstörung im Kibbuz Kissufim
Ausland Zu Besuch bei Kibbuzim in Nord- und Südisrael

Zweifel an der Rückkehr

Wann in Israel wieder einigermaßen Sicherheit herrschen wird, ist ungewiss, vor allem im Süden und im Norden des Landes. Ebenso ungewiss ist die Rückkehr evakuierter Familien. Gastbeitrag Von mehr...
Blinde Zerstörungswut. Ein abgebranntes Haus in Be’eri, 1. November 2023
dschungel Ein Besuch im Kibbuz Be’eri, der von der Hamas zerstört wurde

Im traurigen Hier und Jetzt

Seit Beginn der israelischen Offensive gegen die Hamas schreibt der Schriftsteller Eshkol Nevo ein Kriegstagebuch. In dem hier publizierten Eintrag beschreibt er seinen kürzlichen Besuch im Kibbuz Be’eri, in dem am 7. Oktober 130 Menschen ermordet und 30 entführt wurden. Reportage Von mehr...
Von diesen acht Mitgliedern der Olympia-Mannschaft Israels, die am 05.09.1972 von arabischen Terroristen als Geiseln genommen werden, kommen sieben bei der Schießerei zwischen Terroristen und Polizei in der Nacht zum 06.09.1972 auf dem Flugplatz von Fürstenfeldbruck ums Leben. Insgesamt kommen bei dem Überfall und später bei der tragisch endenden Befreiungsaktion elf Israelis, ein Polizist und fünf Terroristen ums Leben
Inland Der Angriff auf einen jüdischen Studenten ist das Ergebnis antiisraelischer Mobilmachung

Als Feind markiert

Ein jüdischer Student hat sich auf dem Campus der Freien Universität Berlin für Israel eingesetzt. Am Freitag vergangener Woche wurde er brutal zusammengeschlagen. Kommentar Von mehr...
»Temporäres« Hilfswerk seit einem Dreivierteljahrhundert. UNRWA-Schule in Gaza, 1965
Hotspot Das Hilfswerk UNRWA fördert seit ­einem Dreivierteljahrhundert den palästinensischen Antisemitismus

Geduldete Hetze

Dass Angestellte der UNRWA sich am 7. Oktober an den antisemitischen Massenmorden in Israel beteiligten, ist keine Überraschung. Die »internationale Gemeinschaft« trägt über die Finanzierung der UN-Organisation für palästinensische Flüchtlinge eine erhebliche Mitverantwortung für den palästinensischen Antisemitismus. Was kümmert mich der Dax Von mehr...
»Nie wieder ist jetzt«. Außer, es werden Massaker an Juden verübt
Inland Deutsche, die sich als Widerstandskämpfer inszenieren

Deutsche Proteste

Bei den Anti-AfD-Protesten inszenieren sich etliche als Widerstandskämpfer. Aus der Geschichte gelernt, wie es so gerne heißt, haben sie offenbar nicht. Kommentar Von mehr...
Blick aus dem israelischen Dorf Arab al-Aramshe (vorne) auf das libanesische Zahajra im Dezember
Thema Droht ein großer Krieg zwischen Israel und der Hizbollah?

Krieg an sieben Fronten

Die Hizbollah im Libanon, die Hamas im Gaza-Streifen oder die Houthis im Jemen – Israel wird an mehreren Schauplätzen im Nahen Osten zugleich herausgefordert. Und immer ist der Iran im Spiel. Von mehr...
»Krasse Projektionsfläche«. Kundgebung mit riesiger Palästinafahne am Holocaust-Gedenktag in Berlin
Inland Eine neue linke Gruppe in Berlin will den Islamismus bekämpfen

Im Dunkeln tappen

Eine Linke, die Islamismus bekämpft – vergangene Woche wurde in Berlin diskutiert, wie so etwas aussehen könnte. Von mehr...
Hizbollah-Generalsekretär Hassan Nas­rallah spricht auf einer Gedenkveranstaltung für den von einer israelischen Drohne getöteten Kommandeur Wissam al-Tawil im Südlibanon, 14. Januar
Thema Der Iran und seine verbündeten ­Milizen wollen die USA aus dem Nahen Osten drängen

Achse des Terrors

Seit dem Angriff der Hamas auf Israel treten auch die Islamische Republik Iran und ihre Stellvertreter in der Region noch aggressiver auf. Das langfristige Ziel ist es, die USA zum Rückzug aus dem Nahen Osten zu zwingen. Von mehr...
«Free Palestine from german guilt» (Befreit Palästina vom Deutschen Schuldgefühl) steht auf einem Banner während der Demonstration «Solidarität mit Palästina» vor dem Auswärtigen Amt
Thema Der Zusammenhang von Identitätsjargon und Antizionismus im Kunstbetrieb

Stimmen der Stimmung

Wer in der Debatte über die Berliner Antisemitismusklausel die Kunstfreiheit hochhält, meint damit in der Regel nur einen Freifahrtschein für antizionistische Aktivisten. Dabei birgt die Klausel die Chance, nicht nur den Antisemiten das Leben schwerer zu machen, sondern auch dem vom Identitätsfimmel durchdrungenen Kulturbetrieb insgesamt endlich etwas Neues abzuringen. Kommentar Von mehr...
Verbrannte Bücher liegen in der ausgebrannten Bücherbox in der Nähe des Mahnmals "Gleis 17"
Disko Der wachsende Widerwille, an die Verbrechen des Nationalsozialismus zu erinnern

Gegen die regressive Erinnerungskritik

Die Erinnerung an die Nazi-Verbrechen wird kritisiert, und zwar nicht nur seitens der AfD, sondern auch von Linken, die die »German guilt« als Hindernis ansehen, ihrem Israelhass zu frönen. Von mehr...
Die Vertreter Südafrikas (vorne) führen die Anklage. Beginn der Anhörung beim Internationalen Gerichtshof in Den Haag, 12. Januar
Thema Südafrika wirft Israel vor dem Internationalen Gerichtshof vor, einen Völkermord zu begehen

Israel auf der Anklagebank

Mit zweifelhaften Argumenten wirft die südafrikanische Regierung Israel vor dem Internationalen Gerichtshof vor, einen Völkermord zu begehen. Südafrikas Regierungspartei ANC verfolgt seit Jahren eine israelfeindliche Politik und hat Kontakte zur Hamas. Von mehr...
Wollte dem Israelhass im Kulturbetrieb Grenzen setzen: der Berliner Kultursenator Joe Chialo (CDU)
Thema Die politisch motivierte Kritik an der IHRA-Definition von Antisemitismus

Kampf um Deutungshoheit

Kritiker der Arbeitsdefinition für Antisemitismus der »International Holocaust Remembrance Alliance« wünschen sich meist schlicht einen Freibrief für Israelhass. Von mehr...
Sieht den angeblich pro-israelischen Kulturbetrieb in Deutschland kritisch: Judith Butler soll »Strike Germany« unterstützen
Thema Antizionisten rufen zum Streik im deutschen Kulturbetrieb auf

Streiken für den Israel-Boykott

Die Kampagne »Strike Germany« ruft dazu auf, den deutschen Kulturbetrieb zu bestreiken. Angeblich unterlägen antiisraelische Positionen hierzulande der Zensur. Es ist ein Kampf für das Recht auf staatlich subventionierten Antizionismus. Von mehr...