Beiträge zu Schwerpunkt 7. Oktober

Kundgebung mit israelischer und ukrainischer Fahne
2025/33 dschungel Wie Ukraine-Krieg und 7. Oktober sich auf Juden in Deutschland auswirken

Jungle+ Artikel Zwischen Hammer und Amboss

Die vom Tikvah-Institut herausgegebene Interviewstudie »Zwischen Hammer und Amboss. Auswirkungen des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine und des Terrorangriffs der Hamas auf Israel auf jüdisches Leben in Deutschland« führt in die Situation russischsprachiger Jüdinnen und Juden in Deutschland ein. Im Vordergrund steht dabei, welche Erfahrungen sie im Land der Täter im Zusammenhang mit dem Krieg gegen die Ukraine, dem Terror gegen Israel und mit Antisemitismus gemacht haben. Der hier veröffentlichte Auszug aus der im Verlag Nomos erschienenen Studie beschäftigt sich mit dem Antisemitismus in den Herkunftsgesellschaften.
Marsch für Jesus mit Israel-Fahnen
2025/32 Interview Guigo Gerber, Künstler, im Gespräch über Antisemitismus in Brasilien

»Beide Seiten wollen einen Fetisch-Juden«

In der gesamten südamerikanischen Linken gehört der Antizionismus zur politischen Identität, Brasiliens Evangelikale dagegen fetischisieren Israel als einen von Gott gewollten Staat. Die »Jungle World« sprach mit dem brasilianischen Künstler Guigo Gerber über die Einsamkeit, die man als linker Jude in dieser Gesellschaft erlebt.
Gegen jeden Antisemitismus. Ein Protest in München am 1. Mai
2025/19 Inland Antifaschistische Gruppen berichten, wie sie auf den Antisemitismus in der radikalen Linken reagieren

Antisemitismuskritische Intervention

Lange schien es in weiten Teilen der hiesigen radikalen Linken einigermaßen klar zu sein: Die Existenz des einzigen jüdischen Staats steht nicht zur Debatte. Mit dem 7. Oktober 2023 hat sich das schlagartig geändert. Während israelbezogener Antisemitismus wieder salonfähig wurde, wirkten antisemitismuskritische Gruppen anfangs ohn­mächtig. Die »Jungle World« sprach mit antifaschistischen Gruppen aus ganz Deutschland über die Situation.
Lazar Berman
2025/12 Interview Lazar Berman, israelischer Journalist, im Gespräch über Ägyptens Plan für den Gaza-Streifen

»Ägypten will die Hamas loswerden«

Am 4. März fand auf Antrag der ägyptischen Regierung ein Sonder­gipfel der Arabischen Liga statt, auf dem ein von Ägypten vorgeschlagener Plan zum Wiederaufbau im Gaza-Streifen angenommen wurde: Dessen Infrastruktur soll binnen fünf Jahren wiederhergestellt werden, ohne dass die verbleibenden rund zwei Millionen Palästinenserinnen und Palästinenser das Gebiet verlassen müssen. Die »Jungle World« sprach mit Lazar Berman, Korrespondent der »Times of Israel« für diplomatische Angelegenheiten, über die ägyptische Initiative und die israelisch-ägyptischen Beziehungen.
Palästinenser:innen auf dem Weg zurück in den Norden des Gazastreifens. 29. Januar
2025/05 Interview Ahmed Fouad Alkhatib, palästinensisch-US-amerikanischer Analyst, im Gespräch über die Lage im Gaza-Streifen

»Ich sehe die Saat für Veränderung«

Im zerstörten Gaza-Streifen übt die geschwächte Hamas nach wie vor die Kontrolle aus. Die »Jungle World« sprach mit dem palästinensisch-US-amerikanischen Analysten Ahmed Fouad Alkhatib über die Lage der palästinensischen Bevölkerung, das Vorgehen Israels und die nachlassende Unterstützung für die Hamas.
Mit Tränen in den Augen. Israelis verfolgen mit Spannung die Übergabe der ersten drei Geiseln, Tel Aviv, 19. Januar
2025/04 Ausland Die ersten drei Hamas-Geiseln sind frei, die Sorgen in Israel bleiben

Jungle+ Artikel Pro Geisel mindestens 30 Straftäter

Mit dem Beginn des 42tägigen Waffenstillstands zwischen Israel und der Hamas wurden die ersten drei israelischen Geiseln im Gegenzug für 90 palästinensische Gefangene freigelassen. Die Freude und Erleichterung ist vor allem unter den Angehörigen der Geiseln groß, wenn auch nervenzehrende Wochen bevorstehen.
Tausende gegen eine. Bis zu 12.000 Menschen demonstrierten am 11. Mai 2024 in Malmö gegen die Teilnahme der israelischen Sängerin Eden Golan am ESC
2025/02 dschungel Der Einfluss der BDS-Propaganda in der Popmusik

Jungle+ Artikel Malmö ist überall

Einem antisemitischen Mob war die israelische Sängerin Eden Golan bei ihrer Teilnahme am Eurovision Song Contest 2024 in Malmö ausgesetzt. Die Kampagne gegen sie ist nicht die erste nach dem Regel­­­buch des Boykottbündnisses BDS, wie Jakob Baier in seinem Essay »Musik, Antisemitismus und der 7. Oktober 2023« darlegt.