Eleanor Antin schlüpfte in immer neue Rollen. In einer großen Retrospektive würdigt das Luxemburger Mudam die Pionierin der feministischen Konzeptkunst.
Die zweiteilige Werkschau »Dis-placed« in einem ehemaligen Möbelhaus in Esch-sur-Alzette in Luxemburg zeigt Auseinandersetzungen internationaler Kunstschaffender mit dem Verlust des Zuhauses. Von schockierendem Zynismus zeugt die Seifeninstallation eines palästinensischen Künstlers in der ansonsten sehenswerten Ausstellung.
Sie waren Ehrenkonsuln, schmissen High-Society-Bälle und lagerten ihre Milliarden in Banken und Holdings: Russische Oligarchen aus dem engsten Umfeld Wladimir Putins waren in Luxemburg lange willkommen. Das Land tut sich schwer, sich von ihnen zu verabschieden.