Gastbeitrag von Philip Thiée

An Kriminalität und besonders an Tötungsdelikten gesamtgesellschaftliche Probleme festzumachen erscheint als recht aussichtsloses Unternehmen – wenn man nicht gerade in Mexiko lebt, wo die Auseinandersetzungen um den Drogenhandel die Mordrate in die höhetreiben, weil man sie halt nicht als Bürgerkriegstote verbuchen will. Das liegt daran, dass Morde in Deutschland einfach so selten vorkommen.

Wenn es der irakischen Regierung nicht nur um de Ausübung ihrer Souvernität gegenüber den kurdischen Autonomiegebieten gehen würde, dann könnte man den Eindruck bekommen, dass sie der BRD ein Vorbild an Rechtstaatlichkeit bieten würde.