Murat Yörük

 

Der Schweizer Rechtsanwalt Emrah Erken inszeniert sich als Vorkämpfer gegen Erdogan und Islamisten. Es bleiben ein paar Fragen zu seinem Engagement. Etwa die: Wieso empfiehlt das türkische Handelsministerium seine Dienste?

 

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(Ruhsar Pekcan, Handelsministerin der Türkei; Quelle: Republic of Turkey)

Die kemalistische Oppositionspartei CHP wird von Flügelkämpfen erschütttert. Das möchte Präsident Erdoğan für seine Zwecke ausnutzen.

 

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(Präsidentenpalast in Ankara; Quelle: Wikipedia)

 

Antideutsche Islamkritik ist inzwischen wie ein verfaulter Zahn. Der Träger scheut den Gang zum Zahnarzt, obwohl er spürt, dass mit dem Zahn etwas nicht stimmt. Dabei bleibt ein übler Mundgeruch, mit dem sich arrangiert wird.

Türkische Politik ist dieser Tage vor allem antiamerikanisch. Gegenüber Russland schlägt man ganz andere Töne ein. Das weiß auch der eurasischer Chedideologe Alexander Dugin. Auf Dauer scheint sie aber kaum angelegt zu sein.

 

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(Bildquelle: Kremlin.ru)

In der Türkei wird der Einmarsch in Nordostsyrien und das mit den USA geschlossene Abkommen weiter als großer Sieg gefeiert. Dabei ist völlig unklar, was dieses Abkommen eigentlich bedeutet. Fünf Notizen

 

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(Quelle: The White House)

Kaum erfolgte der von türkischer Seite parteiübergreifend lang herbeigesehnte Angriff auf Rojava, da erklangen begleitend zu

Mit 54% erreichte Ekrem İmamoğlu  überraschend sogar das bislang beste Ergebnis eines Oberbürgermeisterkandidaten in İstanbul seit Gründung der Republik. Zehn Thesen, wie es dazu kommen konnte.

 

 

 

Der Verlust Istanbuls und anderer türkischer Großstädte ist ein schwerer Schlag für die AKP. Entsprechend fallen ihre Reaktionen aus.

 

Der türkische Präsident musste seine erste Wahlschlappe seit langem einstecken. Er wird die Opposition aber weiter gängeln, denn Niederlagen sind für ihn nicht hinnehmbar.

So wie jede ritualisierte Namensfindung, die nicht im Handgemenge entstanden, sondern einer  behilflichen Werbeagentur entsprungen sein muss, die gekonnt Sozialfiguren eifrig in Szene setzt, ist die Selbstbezeichnung Ex-Muslim befremdlich und erstaunlich zugleich.