In Argentinien sind die Zwischenwahlen überraschend zugunsten von Präsident Javier Milei und seiner Partei ausgegangen. Wegen der seit Sommer kriselnden Wirtschaft hatte so mancher sein rechtslibertäres Projekt bereits totgesagt.
Der sogenannte Anarchokapitalismus gewinnt immer mehr Anhänger. Er stellt die Freiheit des Privateigentümers über alles und kann sich deshalb auch mit bestimmten Diktaturen anfreunden. Beim Afuera-Fest in Regensburg trifft sich nächste Woche die rechtslibertäre Szene Deutschlands.
Der Wahlsieg des selbsterklärten Anarchokapitalisten Javier Milei wird von Rechtslibertären weltweit gefeiert. Erfolg hat dieser marktliberale Extremismus, weil andere Formen, die sich verschärfende Krise zu bewältigen, gescheitert sind – nicht nur in Argentinien.