Das »Tal der Gefallenen« bei Madrid wurde als franquistische Kultstätte konzipiert und auch noch nach der Demokratisierung Spaniens als solche genutzt. Die sozialdemokratisch geführte Regierung will die Anlage nun umwidmen.
Vor mehr als fünf Monaten wurde im Madrider Slum- und Armenviertel Cañada Real fast einem Drittel der 18.000 Bewohner die Stromversorgung gekappt. Die Uno hat Spaniens Regierung seitdem mehrfach zur Wahrung der Menschenrechte in dem Viertel ermahnt.
Die spanische Hauptstadt befindet sich erneut im »lockdown«. Vor allem ärmere Bewohner trifft die Coronakrise hart. Stadtteilinitiativen versuchen zu helfen.