Beiträge zu Weltwirtschaftskrise

Dorothy Thompson
2026/01 dschungel Wie die US-amerikanische Reporterin Dorothy Thompson 1931 in Deutschland das Ende der Demokratie erlebte

Jungle+ Artikel Armut de luxe

Die US-amerikanische Journalistin Dorothy Thompson berichtet 1931/1932 aus Deutschland. Sie schildert das Land in Zeiten der Massenarbeitslosigkeit, aber sie erkennt auch, dass weitere Faktoren hinzukommen, die den Verfall der Republik beschleunigen. Die Reportagen beleuchten eine doppelte Krise – eine wirtschaftliche und eine psychologische, die eine verhängnisvolle Eigendynamik entwickelt. Auszug aus dem im Verlag Das vergessene Buch erschienenen Band »Das Ende der Demokratie. Reportagen aus Deutschland 1931–1932.«
In diesem Sommer waren die Labubu-Figuren des chinesischen Herstellers Pop Mart ein weltweiter Verkaufsschlager
2025/34 Wirtschaft Chinas Exporte schaden den Schwellenländern auf Dauer

Chinas zwiespältiger Exporterfolg

Die chinesische Wirtschaft wächst nicht mehr so schnell wie in früheren Jahren und insbesondere der Konsum stagniert. Weil die Industrieproduktion trotzdem weiter ansteigt, werden immer mehr chinesische Produkte exportiert. Das bereitet auch Schwellenländern wie Mexiko oder Südafrika Probleme.
Stahlarbeiter in South Carolina lauschen einer Rede des US-Vizepräsidenten J. D. Vance, 1. Mai
2025/21 Thema Produktivitätssteigerungen sind die Ursache für die Deindustrialisierung in den USA

Jungle+ Artikel An der inneren Schranke des Kapitals

US-Präsident Donald Trump verspricht, mit Zöllen Millionen von Industriearbeitsplätzen in den USA zu schaffen. Doch konkurrenzvermittelte Produktivitätssteigerungen und die damit verbundene Automatisierung sorgen allenthalben dafür, dass weniger Industriearbeiter immer mehr Güter produzieren.
Arbeiter überwachen die Produktion von Mikrochips in einer Fabrik in Chongqing, China
2025/21 Thema Jamie Merchant, Buchautor, im Gespräch über das Erstarken des ökonomischen Nationalismus

»Die Weltwirtschaft als Nullsummenspiel«

Konkurrenz aus China und eine Stagnation der Weltwirtschaft haben in den USA die Globalisierung in Misskredit gebracht. Die »Jungle World« sprach mit dem Autor Jamie Merchant über die Verschärfung des ökonomischen Nationalismus unter Präsident Donald Trump.
Im März 2021 strandete das Containerschiff »Ever Given« und blockierte den Suez-Kanal für sechs Tage
2023/45 Hintergrund Nearshoring als Vorbote für das Ende der Ära der Globalisierung

Neue kapitalistische Nähe

Unternehmen tendieren seit einiger Zeit dazu, Teilbereiche ihrer Produktion in das nächstgelegene Land mit qualifizierten Arbeitskräften und ähnlichen Zeitzonen zu verlagern. Wieso in die Ferne der ­kapitalistischen Dauerkrise schweifen, wenn Ausbeutungs- und Verwertungsketten auch in der Nähe aufgebaut werden können?