Beiträge zu Stadtentwicklung

Parkbank im Frankfurter Europaviertel
2026/04 dschungel Die Initiative Frankfurt Babylon im Gespräch über verfehlte Stadtplanung

Jungle+ Artikel »Im Kern fragen wir uns, was ein Detail über die Stadt als großes Ganzes verrät«

Was haben unbenutzbare Quartiersplätze und trostlose Neubauviertel mit Privatisierung zu tun? Die Initiative Frankfurt Babylon bemüht sich seit 2010, populistischen Stadtbilddebatten eine Analyse der Strukturen entgegenzustellen, die das Aussehen des öffentlichen Raums in der Metropole am Main prägen. Im Gespräch mit der »Jungle World« sprechen Sandra Doeller und Carlos Becker über Gittermattenzäune, Sitzkuben und das Versagen der Stadtplanung.
Strraßenbahn mit Rasengleisbett, drumherum viel Grün
2025/29 Thema Wolfgang Dickhaut, Wasseringenieur, im Gespräch über Städtebau im Klimawandel

Jungle+ Artikel »Der Klimawandel ist spürbar«

Städte sind vom hitzebedingten Klimawandel derzeit besonders betroffen. So gedankenlos, wie man bisher mit Beton und Stein vorgegangen ist, könne man nicht weitermachen, sagt der Wasseringenieur Wolfgang Dickhaut im Gespräch mit der »Jungle World« und erklärt, wie sich Städte dem Klimawandel anpassen können.
All inclusive: Videoüberwachung plus Taubenabwehr
2023/48 dschungel Mickaël Labbé vermisst in der gentrifizierten Stadt das Urbane

Verbaute Chancen

Die Städte den Menschen, die dort wohnen, fordert der Philosoph Mickaël Labbé. In seiner Streitschrift »Platz nehmen« wendet er sich gegen eine Architektur, die bestimmte Bevölkerungsgruppen aus dem öffentlichen Raum verdrängt. Ideen für eine inklusive Stadt hat der Autor auch.
Gellerupparken, der größte Wohnkomplex Dänemarks, steht in Aarhus
2023/30 dschungel Die Geschichte der autogerechten Stadt

Jungle+ Artikel Der diskrete Charme der Siedlungszelle

Vor 90 Jahren entstand die Charta von Athen, die als theoretische Grundlage für die moderne Siedlungsentwicklung und die »auto­gerechte Stadt« der Nachkriegszeit gilt. Auf den westdeutschen Wiederaufbau allerdings hatte Albert Speers »Arbeitsstab für den Wiederaufbau bombenzerstörter Städte« wesentlich mehr Einfluss. In dessen Konzepten wurde die lange Geschichte bürgerlicher Großstadtfeindlichkeit um völkische Elemente ergänzt. Auch heutige Konzepte für den Umbau der autogerechten in eine fußgängerfreundliche »15-Minuten-Stadt« sind nicht frei von reaktionären gesellschaftspolitischen Vorstellungen.