Beiträge von Tom Uhlig

Eine Frau in Nairobi, Kenia, nimmt antiretrovirale Medikamente. 1.12.2021
2026/01 Small Talk Carina Dinkel, Medmissio, im Gespräch über die HIV-Versorgung in Uganda und Kenia

»Gesundheit ist kein nationales Gut, sondern ein globales«

Das US-amerikanische Programm President’s Emergency Plan for Aids Relief (Pepfar) hat lange maßgeblich die globale Bekämpfung von Aids finanziert. Das hat die Regierung Trump beendet. Carina Dinkel, Referentin von Medmissio, einem Institut für Gesundheit, war in Uganda und Kenia. Der »Jungle World« berichtet sie über die Auswirkungen des Zahlungsstopps für die beiden Länder.
Marc Grünbaum
2025/47 Inland Marc Grünbaum, Jüdische Gemeinde Frankfurt am Main, im Gespräch über Jason Stanleys Vorwürfe

»Stanley relativierte in seiner Rede die Shoah«

Der Philosoph Jason Stanley behauptet, man habe ihm nicht erlaubt, seine Rede in der Jüdischen Gemeinde Frankfurt zu Ende zu halten. Viele Medien stürzten sich auf die Geschichte: Da zeige sich mal wieder, dass es in Deutschland nicht möglich sei, Israel zu kritisieren. Für die Perspektive der Gemeinde interessierte sich kaum jemand. Die »Jungle World« sprach mit Marc Grünbaum, dem Co-Vorstandsvorsitzenden der Gemeinde, der den Vorgang ganz anders beschreibt.
Die Kölner Synagoge am 25. Dezember 1959, nachdem sie an Heiligabend mit Hakenkreuzen und dem Schriftzug »Juden raus« beschmiert worden war
2025/37 Inland Die Ergebnisse des IfS-Gruppenex­periments sollen erstmals komplett veröffentlicht werden

Postnazismus in der BRD – Schuld und Abwehr

Das »Gruppenexperiment« des Instituts für Sozialforschung enthüllte Anfang der fünfziger Jahre das Fortleben der Nazi-Ideologie in den Köpfen der Deutschen. Die Ergebnisse wurden nie vollständig veröffentlicht – das soll nun nachgeholt werden.
Ron Dekel (v.l.), Präsident der Jüdischen Studierendenunion Deutschland, Felix Klein, Beauftragter der Bundesregierung für jüdisches Leben in Deutschland, Bianca Loy, wissenschaftliche Referentin beim Bundesverband RIAS, und Benjamin Steinitz, geschäftsführender RIAS-Vorstand, bei der Vorstellung des diesjährigen RIAS-Berichts, Mittwoch in Berlin
2025/23 Inland Ein Bericht versucht, die Arbeit der ­Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus zu diskreditieren

Ein mangelhafter Mängelhinweis

Ein Bericht versucht, Mängel in der Arbeit der Recherche- und Infor­mationsstelle Antisemitismus herauszustellen. Bei näherer Betrachtung wird klar, dass es vor allem darum geht, israelbezogenen Anti­semitismus zu bagatellisieren. Einige Medien haben das bereits dank­bar aufgegriffen, ohne die Behauptungen des Berichts zu überprüfen.