Von Tunis nach Teheran

Donnerstag, 15.01.2026 / 18:08 Uhr

Öl, Macht und der Fall der Achse Caracas–Teheran

Wie Washington die Geopolitik Venezuelas neu ordnet – und was das für Teheran bedeutet

Am 3. Januar 2026, 04:12 Uhr Ortszeit, endete eines der stabilsten antiwestlichen Bündnisse der Gegenwart mit einem Knall. Venezuelas korrupter und brutaler Diktator Nicolás Maduro wurde von US-Streitkräften entführt und unter internationalem Medienecho nach New York ausgeflogen.

Mittwoch, 14.01.2026 / 08:48 Uhr

Legale Fluchtwege schaffen und Abschiebestopp in den Iran!

Bekanntermaßen bin ich kein großer Fan der außenpolitischen Ausrichtung der Linkspartei, die ich aus genau diesem Grunde, seit ich publiziere, scharf kritisiere.

Dafür aber ist ihnen, trotz aller Gräben, ein großer Dank auszusprechen. Sie formulieren hier einen zivilisatorischen Mindeststandard, der für jede und jeden gelten sollte, der sich jetzt lautstark für die iranische Protestbewegung in die Bresche schlägt.

Dienstag, 13.01.2026 / 20:42 Uhr

Syrien: Lassen die USA die SDF fallen?

Nach den heftigen Kämpfen in Aleppo, in deren Folge die syrisch-kurdischen Kräfte der SDF zwei seit Jahren von ihnen kontrollierte Stadtviertel räumen mussten, stellt sich nun die Frage, wie es um die Zukunft der kurdischen Selbstverwaltungsgebiete im Nordosten des Landes steht.

Offenbar nämlich ziehen die USA, bislang wichtigster Unterstützter der SDF, sich zunehmend zurück und arbeiten stattdessen lieber mit der syrischen Interimsregierung zusammen.

Montag, 12.01.2026 / 15:59 Uhr

Das iranische Regime kämpft um sein Überleben

Dem iranischen Regime entgleitet teilweise die Lage – nicht alle Teile des Sicherheitsapparats stehen uneingeschränkt hinter dem brutalen Vorgehen des Regimes

Die Stützen des iranischen Regimes haben letzte Woche deutlich gemacht, dass das Regime die regimefeindlichen Proteste auf den Straßen nicht als Proteste, sondern als „Terrorismus“ und „Landesverrat“ betrachtet und von vornherein jegliche Form des Dialogs ausgeschlagen.

Sonntag, 11.01.2026 / 12:20 Uhr

Iran: Der Ewigkeitsanspruch der Fäulnis

Warum der Glaube an die Stabilität der Islamischen Republik Iran ein strategisches Wagnis ist. Den Iran als festen Bestandteil der regionalen Ordnung zu betrachten, ignoriert die zunehmenden Anzeichen eines unumkehrbaren Niedergangs.

Staatsräson, so heißt es, ist das Recht des Staates auf Selbstbehauptung. In Teheran hat man daraus eine Kunst gemacht – die Kunst des Überlebens durch Verwesung. Seit 1979 lebt das Regime von der Annahme, dass Untergang nicht vorgesehen ist.

Samstag, 10.01.2026 / 19:59 Uhr

Iran im Aufstand: Repression, Blackout und der Bruch mit der Angst - Teheran hat letzte Nacht nicht geschlafen

Der Iran ist in Aufruhr. Seit dem 28. Dezember begonnene Streiks im Bazar von Teheran haben sich zu landesweiten politischen Protesten ausgeweitet. Die Demonstrationen entstehen gleichzeitig in großen Metropolen wie in kleinen Provinzstädten und führten jüngst zu heftigen Kundgebungen in der Hauptstadt – dem Machtzentrum der Mullahs.

Freitag, 09.01.2026 / 18:18 Uhr

Von Brüdern zu Rivalen – Wie sich der Konflikt zwischen Saudi-Arabien und den Emiraten im Jemen entlädt

Ein alter Schulterschluss zerbricht – und mit ihm die Illusion von arabischer Einigkeit

Am 30. Dezember 2025 bombardierten saudische Kampfflugzeuge die jemenitische Hafenstadt Mukalla. Ziel war laut offizieller Lesart ein von den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) unterstützter Waffentransport an separatistische Kräfte im Süden des Landes.

Donnerstag, 08.01.2026 / 10:29 Uhr

"Nichts ist Gott so zuwider die die Tyrannis"

Erinnerung an ein Manifest gegen Tyrannei und für die Freiheit

Während auf den Straßen des Iran Hunderttausende gegen die Tyrannei der Islamischen Republik und für ihre FReiheit demonstrieren, entdecken dort, wo einst diese Freiheit als Grundlage der politischen Ordnung gesehen wurde, im Weißen Haus die Mächtigen, dass auf dieser Welt eigentlich nur Stärke zähle.

Mittwoch, 07.01.2026 / 08:41 Uhr

Iran 2026: Anhaltende Proteste trotz Gewalt, internationale Reaktionen und die Lage der Opposition

Seit dem 28. Dezember 2025 erlebt der Iran landesweite Proteste von Bürger:innen, Studierenden und Gewerkschaften – von Straßen- und Universitätsdemonstrationen über Marktstreiks und Internetsperren bis hin zu Sicherheitsmaßnahmen.

Das Regime gerät in Panik und setzt auf Repression, während die Protestierenden auf Durchhaltevermögen zeigen müssen.