Von Tunis nach Teheran

Es scheint, die lange erwartete Offensive und seiner Verbündeten in Südsyrien hat begonnen.

Mit den üblichen Folgen:

Eigentlich ist das südysische De'ra eine der so genannten Desskaltionszonen in Syrien. Das heißt, wie allgemein bekannt ist, nicht viel, waren die Ghouta bei Damaskus auch. Und so bereiten sich Russland und das Assad-Regime seit Wochen darauf vor, De'ra zurück zu erobern. Ausgerechnet in dieser Stadt begannen 2011 die Massenproteste in Syrien und bis heute wird sie von Rebellen der Free Syrian Army gehalten, Islamisten spielen hier, anders als im Norden Syriens keine dominante Rolle.

Anders als im Jahr 2009, als Millionen gegen die gefälschte Wiederwahl Ahmedinejdas im Iran auf die Straßen gingen, wurde die Protestbewegung im Jahr 2018 vor allem von Arbeitern, einfachen Leuten und auch, ein Novum, ehemaligen Anhängern des Regimes getraagen. Die städtischen Mittelschichten in Städten wie Teheran und Isfahan hileten sich bislang zurück. Umso bemerkenswerter, dass seit einigen Tagen auch sie zu protestieren beginnen.

Islamistische syrische Rebellengruppen versuchen, mit Duldung der türkischen Behörden in Afrin den Kopftuchzwang durchzusetzen. Mit sehr gemischtem Erfolg, wie Middle East Eye über diesen Kulturkampf berichtet:

Across the city, posters have been erected instructing women to take the Islamic veil and wear modest clothing, a shock for many residents for whom such religious conservatism is a departure from Afrin's more secular tradition.

Im Irak konnte der Iran eine Niederlage vorläufig abwenden: Mit Druck gelang es, eine Koalition zu Wege zu bringen, in der mit Amiri ein Mann Teherans eine große Rolle spielen wird. In Bagdad geht man davon aus, dass einige Bombenattentate Muqtada al Sadr zeigen solltem, was passiert, wenn er weiter einen dezidiert anti-iranischen Kurs fahren würde:

Wenn es der irakischen Regierung nicht nur um de Ausübung ihrer Souvernität gegenüber den kurdischen Autonomiegebieten gehen würde, dann könnte man den Eindruck bekommen, dass sie der BRD ein Vorbild an Rechtstaatlichkeit bieten würde.

Liest man die Rede von Donald Trump vor der UN-Generalversammlung aus dem Jahr 2017  noch einmal, so erwähnt er dort Nordkorea und die Islamische Republik als zwei „rogue states“. Mit treffenden Worten bechreibt er das vom Regime verursachte Leiden von Millionen von Koreanern. Aber nur den Iranern, so scheint es, wünscht er dann eine bessere Zukunft:

Hinweise gab und gibt es genug, dass die Islamische Republik Iran immer wieder Mitgliedern von Al Qaida direkt oder indirekt geholfen hat. In einer ausführlichen Reportage gingen Autoren des Atlantic diesen Verbindungen im vergangenen Jahr nach.

Iran-allied militias along the Israeli-Syrian border are dressing up Syrian military uniforms to avoid the attention of Israel's air force, The Wall Street Journal reported Friday. According to rebels, the Syrian regime is disguising  convoys of Lebanese Hezbollah fighters and other Iran-backed militias as its own fighters, to avoid further Israeli airstrikes against Iranian targets in Syria.
 

The death toll in Syria’s complicated conflict, now in its eighth year, has reached nearly 511,000.

Over 350,000 of the casualties have been confirmed while the remaining victims haven't yet been identified according to a UK-based war monitor, the Syrian Observatory for Human Rights, Reuters reported on Thursday.

According to the Observatory, at least 85 percent of the casualties were civilians killed by the Syrian regime and its allies, which has been accused of using chemical weapons. 

Die Bezeichnung „islamischer Antisemitismus“ bezieht sich weder generell auf den Islam,  dessen Texte auch pro-jüdische Passagen enthalten noch pauschal auf Muslime, von denen nicht wenige den Antisemitismus ablehnen. Islamischer Antisemitismus meint eine spezifische Ausprägung von Judenhass, die besondere Kennzeichen aufweist, besondere Konsequenzen nach sich zieht und deshalb auch gezielt zu bekämpfen ist. Wodurch unterscheidet sich der islamische Antisemitismus von anderen Erscheinungsformen des Judenhasses?

Tage vor Abhaltung der so genannten Al-Quds Märsche fordert der Bürgermeister von London ein Verbot der Hizbollah:

Sadiq Khan has written to Sajid Javid, the new Home Secretary, asking him to ban Hezbollah in order to prevent displays of the group’s flag on London’s streets. (...)

It comes days ahead of the annual Al Quds Day march in London, at which the flag has been flown in recent years.

Kein Al Quds-Marsch in Berlin!

Gegen Antisemitismus und Islamismus - Solidarität mit Israel und für einen freien und demokratischen Iran!

Gemeinsam gegen Antisemitismus, Islamismus und Homophobie - Solidarität mit Israel und der iranischen Demokratiebewegung!

Samstag, 9. Juni 2018

Beginn: 13 : 30 Uhr, U-Bahnhof Nollendorfplatz (Berlin-Schöneberg)

Moscow confirmed on Monday that its jets would not provide air coverage to Syrian regime forces in their “southern battle,” if Iranian-linked militias are allowed to participate in it.

The Russian Hmeimim airbase announced in a statement posted on its Facebook page that “Iranian forces and Hezbollah should withdraw from southern Syria, or else Syrian regime forces would not be provided with any support from Russian forces in the upcoming battle in the province of Daraa.”