Von Tunis nach Teheran

Die UNO-Gesundheitsorganisation setzt sich für weltweite medizinische Versorgung ein – es sei denn die Betroffenen sind Untertanen von Diktaturen.

 

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(Banner in Idlib, Quelle MEE)

 

Von der Europäischen Union im Stich gelassen, sind die Flüchtlinge im Camp Moria auf Lesbos völlig auf sich allein gestellt. Thomas von der Osten-Sacken, Geschäftsführer des Verbands für Krisenhilfe und solidarische Entwicklungszusammenarbeit „Wadi e.V.“, ist vor Ort und unterstützt die verschiedenen selbstorganisierten Gruppen bei ihren Kampagnen. Die woxx hat mit ihm über die Lage auf der Insel und im Camp gesprochen.

 

Viel Grund nicht pessimistisch zu sein gibt die Realität in Israel gerade nicht her.

Auch in Irakisch-Kurdistan herrscht Ausgangssperre und Angst, das Virus könnte sich ungehindert verbreiten.

 

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(Camp für jesidische Binnenflüchtlinge, Bild: Sarah Hasan)

 

Das Flüchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos gilt zu Recht als ein Höllenort in Europa. Ausgerechnet von dort kommen dieser Tage ermutigende Zeichen.

 

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(Selbsthilfe in Moria, Bild: Stand by me Lesvos)

 

Im Libanon gehen die Proteste auch zu Corona-Zeiten weiter, allerdings in anderer Form. derweil erklärt die Regierung, sie werden die fälligen Eurobond Anleihen nicht zurück zahlen.

Die Regime in der Region fahren eine Niederlage nach der anderen ein und rücken dem Abgrund immer näher. Es wird ein entscheidendes Jahr im Nahen Osten.

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(Bild: Azaz, Quelle: Wikipedia)

Nun ist es offiziell: Corona hat die griechische Insel erreicht.

 

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(Hauptstrasse des Camps, Bild: Thomas v. der Osten-Sacken)

 

Seit Sonntag abend ist es eingetreten: Der erste Fall von Corona wurde auf Lesbos diagnostiziert.

Da ich mich selbst gerade auf der Insel aufhalte und wenig Zeit zum Schreiben finde, ein paar Zitate.

Dem Iran geht langsam das Geld aus, um seine Kriege in der Region zu finanzieren

 

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Am Abend des 7. März gingen die Gebäude von "One Happy Family" in der Nähe des Moria Lagers auf Lesbos in Flammen auf.

 

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(Bild: Albania News)

 

Es ist ausgerechnet einmal mehr das ärmste Land Europas, das zeigt, wie man auch mit der Flüchtlingskrise umgehen kann.

Auch gestern kam es erneut zu Massendedomstrationen im Irak.

Inzwischen ist auch der erst kürzlich nominierte neue Premierminister zurück getreten. Die Ptotesbewegung hatte ihn abgelehnt, eine Merheit im Parlament bekam er zudem nicht zusammen.

Bei den gestrigen Demonstrationen entstand dieses Bild aufgenommen:

 

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Zum Zustand des War on Terror heute:

Das Nato-Land USA schließt ein so geanntes Friedensabkommen mit den Taliban.

Das Nato-Land Türkei integriert offenbar inzwischen  HTS-Einheiten, die syrische Branch von Al Qaida, in seine lokalen Hilfstruppen in Idlib, die nun Orte von der syrischen Armee zurück erobern, in denen die Bevölkerung jahrelang nicht nur gegen Assad und den Iran, sondern auch diese Jihadisten demonstriert hat.