Beiträge zu öffentlich-rechtlicher Rundfunk

Cover des ersten Jahrbuchs der BBC von 1928
2025/47 Ausland Der Skandal bei der British Broadcasting Corporation

BBC in der Bredouille

Der Skandal um die britische Rundfunkanstalt BBC, ausgelöst durch einen Untersuchungsbericht des unabhängigen Medienberaters Michael Prescott, flaut nicht ab. Neben berechtigten Vorwürfe geht es dabei allerdings auch um eine rechte Kampagne gegen öffentlich-rechtliche Medien im Vereinigten Königreich.
2025/40 Inland Cancel Culture? Die Moderatorin Julia Ruhs und die angebliche »links-grüne Meinungsmacht«

Staates Funk und Volkes Stimme

Nach drei Pilotfolgen darf Julia Ruhs das Format »Klar«, eine Gemeinschaftsproduktion des NDR und des BR, nicht mehr moderieren – zumindest nicht mehr ständig. In den vom BR produzierten Folgen darf sie bleiben. In der Bericht­erstattung erscheint die junge Moderatorin bereits als Opfer einer »links-grünen Meinungsmacht« – ganz nach dem Titel ihres »Spiegel-Bestsellers«. Eine Kolumne zur medialen Rest­mülltrennung.
Nicht schlagen, sonst kann sie nicht arbeiten! »Mädelsabende« rechnete die verlorene Arbeitszeit auf, um gegen Gewalt an Frauen zu argumentieren
2024/49 Networld Das öffentlich-rechtliche Format »Mädelsabende« unter die Lupe genommen

Liebeskummer, Ausfluss und nichts weiter

Der öffentlich-rechtlich produzierte Instagram-Kanal »Mädelsabende« klärt junge Frauen und Mädchen in den sozialen Medien über Themen wie Körperbehaarung, sogenanntes Vulva-Shaming und Endometriose auf. Anlässlich des Internationalen Tags gegen Gewalt an Frauen ­rechnete man dem jungen Publikum vor, wie schädlich Femizide für die Wirtschaft sind.
Das Hauptfunkhaus des öffentlich-rechtlichen Auslandssenders der Bundesrepublik Deutschland in Bonn
2022/07 Inland Die Expertenkommission zum Antisemitismus bei der Deutschen Welle hat ihren Bericht vorgestellt

Antisemitismus für die Reichweite

Der öffentlich-rechtliche Auslandssender Deutsche Welle hat eine externe Kommission damit beauftragt, den Vorwurf zu überprüfen, ihre arabische Redaktion und Partnersender verbreiteten Antisemitismus. Dem Prüfbericht zufolge erhöhte die Deutsche Welle ihre Reichweite im arabischen Raum nicht zuletzt durch antisemitische und israelfeindliche Inhalte.
Gedenkstein
2018/43 Inland Öffentlich-rechtliche Fernsehsender fallen auf eine alte antisemitische Fälschung, die »Laichinger Hungerchronik«, herein

Von wegen Faktencheck

Als ob es eine kritische Auseinandersetzung mit der Geschichte des Antisemitismus nie gegeben hätte, reproduzieren die öffentlich-rechtlichen Fernsehsender Arte und SWR in zwei Dokumentarfilmen längst widerlegte judenfeindliche Lügen über »Kornwucherer«.