Artikel von Lisa Thiele

Interview Philip White im Gespräch über die Anti-AKW-Bewegung in Japan

»Die Menschen wollen Klarheit«

Die Live-Ticker sind aus dem Internet verschwunden und nur noch selten sieht man Bilder des havarierten Atomkraftwerks in Fukushima auf den Titelseiten deutscher Zeitungen. In Japan ist die Atomkatastrophe jedoch weiterhin ein bestimmendes Thema, vor allem für die dortige Anti-AKW-Bewegung. Ihre wichtigste Organisation ist das Citizens’ Nuclear Information Center (CNIC). Philip White war bei der Organisation bis vor kurzem für die internationale Zusammenarbeit zuständig. Zurzeit ist er dort als freiwilliger Mitarbeiter tätig.

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Thema aileen Mioko Smith im Gespräch über die japanische Anti-AKW-Bewegung

»Wir wurden mit Hohn gestraft«

Aileen Mioko Smith ist Direktorin der Organisation Greenaction Japan, die seit Jahren gegen die Nutzung von Atomenenergie kämpft. Sie hält sich derzeit in San Francisco auf.

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Inland

»Wir verteilen Sauerkohl palettenweise«

Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) scheint die Aufgabe der Politisierung der Bevölkerung sehr ernst zu nehmen: Er wettet, dass die Berlinerinnen und Berliner auf seinen Aufruf hin 50 Tonnen Lebensmittel an die »Berliner Tafel« spenden. Das Ergebnis soll dann auf dem »Bundestafeltreffen« veröffentlicht werden. Wird das denn alles gegessen? Und wenn ja, offenbart das nicht das sozialpolitische Versagen Wowereits Regierung? Wir haben bei der Berliner Tafel nachgefragt.

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Inland

»Das wäre ja wie im Schlaraffenland«

Karstadt ist pleite. Wie geht es mit den herrlich anachronistischen Kaufhäusern jetzt weiter? Etwa mit dem wunderbaren »Karstadt Hermannplatz« in Berlin-Neukölln? Vier Bieter wollen die insolvente Warenhauskette kaufen. Zur Auswahl stehen das Immobilienkonsortium High-Street, der Investor Nicolas Berggruen, der Konzern Triton und der Unternehmer Alexander Dibelius. Am Freitag soll entschieden werden, welcher Bieter Karstadt übernimmt. Was denken die Beschäftigten? Wer ist ihr Wunschkandidat? Wir haben im Karstadt Hermannplatz nachgefragt.

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Interview Janet Afary im Interview über die Frauenbewegung im Iran

»Im Krieg trugen Frauen sogar Waffen«

Janet Afary ist Historikerin für neuere iranische Geschichte und Professorin für Religionswissenschaften und feministische Studien an der Universität Santa Barbara in Kalifornien. Die im Iran geborene Wissenschaftlerin hat mehrere Bücher zu politischen und gesellschaftlichen Themen veröffentlicht. Ihr neuestes Buch »Sexual Politics in Modern Iran« beschäftigt sich unter anderem mit der iranischen Frauenbewegung. Die Jungle World sprach mit ­Janet Afary über ihre Auffassung von Feminismus und die Rolle der Frauen in der Oppositionsbewegung im Iran.

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Inland Besuch verschiedener Uni-Besetzungen

Malen und singen gegen Bologna

Um die Proteste der Studierenden ist es ruhig geworden. Aber noch sind diverse Räume an den Universitäten besetzt. Was geht da eigentlich vor sich?

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biglie
Thema Jungle World empfiehlt: Wählen Sie die Splitterparteien!

Immer auf die Kleinen

Die Jungle World versteht sich als Organ der Benachteiligten und Chancenlosen dieser Welt. Machen Sie die Kleinen groß, machen Sie die Splitterparteien ganz! Wählen Sie die PSG, die PBC, die RRP, die Violetten, die DKP oder die SPD! Von mehr...
Seite 16 Das »Klimaschutz-Sofortprogramm« der Grünen im Selbstversuch

Geduscht, nicht gebadet

100 individuelle Möglichkeiten, das Klima zu retten, präsentieren die Grünen auf ­ihrer Homepage. Eine Jungle-World-Autorin hat sich einen ganzen Tag lang daran gehalten – soweit es möglich war.

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Interview Loren Goldner im Gespräch über seine Erfahrungen bei der Ssangyong-Besetzung in Südkorea

»Und natürlich Molotowcocktails«

Loren Goldner wurde kürzlich Augenzeuge der militanten Besetzung der südkoreanischen Ssangyong-Fabrik in Pyeongtaek. Nach elf Wochen Besetzung und schweren Auseinandersetzungen mit der Polizei wurde der Streik beendet. Mehr als hundert Menschen wurden verletzt, die Frau eines Gewerkschafters beging Selbstmord. Goldner ist Autor und Aktivist und lebt zurzeit in New York. Auf seiner Homepage berichtet er regelmäßig über Arbeitskämpfe und die Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise. Die vergangenen vier Jahre lebte er hauptsächlich in Südkorea.

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Ausland Besetzung einer Autofabrik in Südkorea

Schrauben pflastern ihren Weg

Seit dem 21. Mai besetzen 800 Arbeiter eine Autofabrik im südkoreanischen Pyeongtaek, weil sie ihre Entlassung nicht akzeptieren wollen. Polizei und Management haben eine Blockade verhängt, die Verhandlungen sind gescheitert.

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