Beiträge von Marcos Barreira

Das bisschen Wirtschaftskrieg. Trump will mit Strafzöllen gegen Brasilien seinen Verbündeten Jair Bolsonaro freipressen
2025/32 Ausland Das Weiße Haus will Brasilien mit Zöllen politisch erpressen

Jenseits des Wirtschafts­kriegs

Die Strafzölle, die US-Präsident Donald Trump gegen Brasilien verhängt hat, sind politisch motiviert und sollen Druck auf Regierung und Justiz des Landes ausüben, das Verfahren gegen den ehemaligen Präsidenten Jair Bolsonaro wegen Putschversuchs einzustellen. Zur Popularität der Bolsonaristen in Brasilien trägt das nicht bei.
Der Messias ist angeklagt. Bolsonaro bei einem Parteitreffen seines Partido Liberal, 20. Februar
2025/09 Ausland In Brasilien ist der ehemalige Präsident Jair Bolsonaro wegen Putschversuchs ­angeklagt

Mordkomplott aufgeflogen

Die Generalstaatsanwaltschaft Brasiliens hat beim Obersten Gerichts­hof des Landes Anklage gegen den ehemaligen Präsidenten Bolsonaro erhoben. Neben einer detaillierten Strategie für einen Staatsstreich fanden die Behörden bei ihren Ermittlungen offenbar auch Pläne für die Ermordung von Präsident Luiz Inácio »Lula« da Silva.
Donald Trump mit MAGA-Mütze
2024/48 Disko Wie Donald Trump Wirtschafts- und Identitätspolitik vereint

Im Schatten der Statistiken

Die Demokraten führten ihren Wahlkampf mit sozialpolitischen und Wirtschaftsthemen. In diesem Bereich wähnten sie die Bilanz der Regie­­- rung Biden gut genug, um starke Argumente zu ihren Gunsten zu liefern. Dass Donald Trump die Wahl trotzdem gewonnen hat, hat weniger mit den Folgen von Identitätspolitik zu tun, als manche glauben mögen.
Chavez ohne Kopf: Der Chavismus entpuppt sich endgültig als autoritärer Nationalpopulismus
2024/33 Thema Der »Sozialismus des 21. Jahrhunderts« erweist sich als nationalpopulistische ­Klepto­kratie

Jungle+ Artikel Kleptokratie mit Ablaufdatum

Hugo Chávez versprach mit seinem »Sozialismus des 21. Jahrhunderts« ein sozial gerechteres Venezuela ohne Armut und Korruption. Der hat sich jedoch längst als nationalpopulistisches Projekt erwiesen, das seinen vorübergehenden Erfolg wirtschaftlich besonders günstigen Umständen verdankte.
Ein »Lula« Pappaufsteller mit Wahlkampfhelferin
2022/39 Thema Die Wahl ­zwischen Lula da Silva und Bolsonaro ist die zwischen Krisenverwaltung und Barbarei

Zwischen Krisenmanagement und Barbarei

In den Umfragen zu den Präsidentschaftswahlen liegt der ehemalige Präsident und Kandidat der Arbeiterpartei, Luiz Inácio »Lula« da Silva, weit vor dem Amtsinhaber Jair Bolsonaro. Lula steht für den Erhalt der demokratischen Errungenschaften, nicht aber für soziale Verände­rungen. Bolsonaros neoliberaler Populismus verschafft diesem keine Mehrheiten mehr.