Artikel von Sebastian Hachmeyer

Kokaernte Bolivien
Reportage Die bolivianische Regierung ändert die Regeln für den Koka-Anbau, viele Bauern fühlen sich benachteiligt

Zwei Seiten eines Blattes

Im Februar 2017 verabschiedete die bolivianische Regierung ein neues Gesetz, das den Kokaanbau im Land umstrukturiert. Die wichtigste und größte Gewerkschaft der Kokabauern ist davon nicht begeistert. Sie sorgt sich um die Sonderstellung ihres traditionellen Anbaugebiets. Von mehr...
Seite 16 Klimawandel in den Anden

Weiße Ponchos sind alle

Auch in den Anden schmelzen die Gletscher. In Bolivien ist der Berg Chacaltaya ein Symbol für den Klimawandel, einst ein Skigebiet, dessen Eismasse bereits geschmolzen ist. Von mehr...
dschungel Der Anden-Metal der bolivianischen Band Nación

Ambivalenz als Leitmotiv

Bands aus Bolivien sind in Deutschland kaum bekannt. Eine der erfolgreichsten Gruppen der dortigen Metalszene sind Nación, die nun das Konzeptalbum »Tío« veröffentlichen.

Von mehr...
Reportage Boliviens Künstler entdecken den Muralismo neu

Erzählende Wände

Wandmalerei hat in Bolivien wie in anderen lateinamerikanischen Ländern eine revolutionäre Tradition. Derzeit erobern neue Künstlerinnen und Künstler die Wände der Städte und erweitern das thematische Repertoire. Dabei bewegen sie sich zwischen Protest, Kommerz und staatlicher Propaganda. Ein Rundgang in La Paz.

Von mehr...
Interview María Galindo über Frauenrechte in Bolivien

»Die Regierung wollte niemals die Depatriarchalisierung«

María Galindo, geboren 1964, lehrt Soziologie an der Universität von San Andrés, ist Schriftstellerin und Autorin sowie Radio- und Fernsehmoderatorin. 1992 gründete sie mit Mónica Mendoza und Julieta Paredes »Mujeres Creando«, ein anarchofeministisches Kollektiv, das mit der Zeitung »Mujer Pública«, Straßentheater und direkten Aktionen vor allem gegen sexualisierte Gewalt und Homophobie kämpft. Ein Motiv für die Gründung war die konservative Haltung der traditionellen Linken in Fragen der Sexualität und der Frauenrechte.

Von mehr...
Reportage Illegale Abholzung im bolivianischen Amazonas-Gebiet

Schulden aus Holz

Nach exzessivem Holzraubbau im Landkreis Alto Beni im bolivianischen Amazonas-Gebiet ist nicht mehr viel übrig vom einstigen Bestand der Edelhölzer auf dem Territorium der indigenen Bevölkerungsgruppe der Mosetén. Sie selbst wurden durch ein System ausbeuterischer Arbeit in den Raubbau einbezogen, dessen Resultat auch für sie drastische Konsequenzen hat.

Von mehr...
Seite 16 Das bolivianische Atomprogramm

Atomkraft und das gute Leben

Während sich andere Länder von der Atomenergie abwenden, scheint Boliviens Präsident Evo Morales sie im industriellen Maßstab nutzen zu wollen. Dabei haben der Schutz von »Mutter Erde« und das »gute Leben« in Bolivien Gesetzesrang. Was verbirgt sich hinter dem bolivianischen Atomprogramm? Von mehr...
Reportage Ein See in Bolivien ist ausgetrocknet. Die Folgen sind schwerwiegend

Ohne See geht nichts

Anfang Februar erklärte die Europäische Weltraumorganisation (ESA) den Poopó-See, den einst zweitgrößten See Boliviens, für völlig ausgetrocknet. Er war nicht nur Lebensraum vieler Vogel- und Fischarten, sondern auch Lebensgrundlage der dort ansässigen indigenen Bevölkerungsgruppe der Uru.

Von mehr...