Beiträge zu Jugend

Small Talk
2026/28 Small Talk Erste repräsentative Studie zur Gewalt an Schulen

»Es bräuchte ein einheitliches Verständnis davon, was Gewalt ist«

Gewalt an Schulen wird immer häufiger. Bisher fehlten umfassende Untersuchungen. Ende Juni haben der Berliner Senat für Bildung, Jugend und Familie und das Meinungsforschungsinstitut Allensbach das »Berliner Konflikt- und Gewaltbarometer« vorgestellt. Für die repräsentative Studie wurden berlinweit Schulen befragt. Die Jungle World sprach mit Marc Grimm von der Bergischen Universität Wuppertal, der mit anderen die Studie wissenschaftlich geleitet hat, über die Ergebnisse.
cartoon smartphone
2026/27 Disko Social-Media-Verbot für Minderjährige

Kinderfreie Zone

Ein Social-Media-Verbot soll her, damit eine Gruppe besonders anfälliger Nutzer, die der Kinder und Jugendlichen, vor den schädlichen Auswirkungen geschützt werden kann. Eine Zugangsbeschränkung für unter 16jährige wäre jedoch praktisch schwer durchsetzbar und ließe grundlegende Probleme ungelöst.
Frau saugt unter einem Sofa, auf dem ihr Mann liegt, und hält es dabei hoch
2026/21 Thema François Kraus, Meinungsforscher, im Gespräch über religiöse Jugendliche in Frankreich

»Religion ist zu einer Identität geworden«

Die französische Jugend bewegt sich nicht allgemein nach rechts, wird aber in Teilen religiöser und reaktionärer: Die »Jungle World« sprach mit dem Meinungsforscher François Kraus über das Schwinden gewohnter politischer Koordinaten, die Polarisierung zwischen den Geschlechtern und die politischen Folgen zunehmender Religiosität.
Kneipe in Zossen
2026/13 Inland Kneipensterben und insolvente Brauereien

Jungle+ Artikel Nüchternheitsbewegung

Im Hochkonsumland Deutschland sinkt der Alkoholverbrauch, insbesondere jüngere Menschen trinken immer weniger. Manche Brauereien haben bereits Insolvenz angemeldet, andere passen sich dem Trend an. Das veränderte Konsumverhalten hat auch Auswirkungen auf die Gaststätten. Gerade der ländliche Raum beklagt ein Kneipensterben.
Zwei Punks in Ost-Berlin
2026/11 dschungel Auszug aus dem Roman "Mauerpogo"

Jungle+ Artikel Mauerpogo

Josefine mag ihren Namen nicht, lieber lässt sie sich Jo nennen. Als ihr, 14jährig und in der fiktiven Stadt Eisenwerda in der DDR lebend, das Foto einer Punkerin aus London in die Hände fällt, gibt es kein Zurück mehr … Sonja M. Schultz hat für ihren Roman »Mauerpogo« die Piefigkeit des Realsozialismus genauso gut eingefangen wie die Rebellion einer jungen Frau gegen die Biederkeit.
Nazidemo mit jungen Frauen und Männern, Fahnen, Biersaufen
2025/51 Small Talk Lotta Kampmann, Recherche Nord, im Gespräch über die Annäherung rechtsextremer Parteien an Jugendliche

»Kontrolle und Disziplinierung sind ein Bestandteil der Rekrutierung«

Lange schienen die rechtsextremen Jugendgruppen, die seit knapp zwei Jahren in Erscheinung treten, sich unabhängig von etablierten Parteistrukturen zu organisieren. Bei einer Demonstration der Kleinpartei »Die Heimat« Ende November in Berlin-Mitte trat nun auch die »Deutsche Jugend voran« auf. Die »Jungle World« sprach mit ­Lotta Kampmann vom Projekt »Recherche Nord« über die Annäherung rechtsextremer Parteien an neue Jugendmilieus.
Neonazis bei einer Demonstration in Berlin-Friedrichshain am 14.12.2024
2025/22 Interview Gespräch mit Anna Schmidt über den extrem rechten Nachwuchs

Jungle+ Artikel »Diese jungen Leute sind mit der AfD aufgewachsen«

Im vergangenen Sommer traten neue Neonazi-Gruppen mit sehr jungen Mitgliedern in Erscheinung, um vor allem im Osten Deutschlands Veranstaltungen wie Paraden am Christopher Street Day anzugreifen. Sie organisieren sich vor allem über soziale Medien. Das Berliner Landesamt für Verfassungsschutz stellt den extrem rechten Nachwuchs nun als neues Phänomen unter Beobachtung. Die »Jungle World« sprach darüber mit Anna Schmidt von der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus in Berlin.
Niq Mhlongo, Schriftsteller
2017/32 dschungel Niq Mhlongo im Gespräch über die Probleme der jungen Generation Südafrikas

»Wenn man von Rassismus spricht, fragen sie: ›Hä‹?«

Der südafrikanische Autor Niq Mhlongo gilt als eine der wichtigen Stimmen der Post-Apartheids-Ära. Der in Soweto aufgewachsene Mhlongo studierte als einer der ersten Schwarzen an der prestigeträchtigen Wits University in Johannesburg. In den African National Congress (ANC) setzt er keine Hoffnungen mehr, aber die junge Generation Südafrikas sieht er für die Zukunft gut vorbereitet. Mhlongo hat drei Romane veröffentlicht, die in mehrere Sprachen übersetzt wurden, und verbrachte in diesem Jahr als Artist in Residence der Akademie der Künste der Welt einen Monat in Köln.