Gegen ein Regime wie das im Iran, angetrieben von Märtyrertum und Todeskult, lässt sich ein Krieg nicht gewinnen, wenn er seitens der USA ohne umfassenden Plan und Strategie geführt wird. Dass der Iran mit der Blockade der Straße von Hormuz die Weltwirtschaft derart in Geiselhaft nimmt, lässt sich die Bundesregierung allerdings passiver gefallen, als sie es müsste.
Die US-Seeblockade gegen iranische Häfen im Persischen Golf soll die Islamische Republik zurück zu Verhandlungen zwingen. Die Talfahrt der iranischen Wirtschaft geht derweil rasant weiter; das Regime verschärft die Repression mit Festnahmen und Hinrichtungen.
Stromausfälle, Treibstoffknappheit und wachsende Unzufriedenheit treiben immer mehr Menschen in Kuba auf die Straße oder aus dem Land. US-Präsident Donald Trump droht dem Inselstaat mit der Übernahme. Die Regierungen beider Länder verhandeln, Rücksicht auf die kubanische Zivilbevölkerung spielt dabei keine Rolle.
Die Europäische Union hat ein neues Sanktionspaket mit weitreichenden Import-, Export- und Finanzbeschränkungen vorbereitet. Gleichzeitig billigte US-Präsident Donald Trump erstmals seit Beginn seiner zweiten Amtszeit zusätzliche Maßnahmen gegen russische Ölkonzerne.
Die US-Regierung hat harte Maßnahmen gegen Russland beschlossen und maßgeblich dazu beigetragen, dass eine gemeinsame westliche Sanktionspolitik zustande kam. Doch das dürfte nicht ausreichen, um die russische Aggression zu beenden.
Die neuen US-Sanktionen verzögern die Fertigstellung der Erdgaspipeline Nord Stream 2. Doch die Bundesregierung hält eisern an dem unrentablen und klimaschädlichen Projekt fest.
Mit dem eigens geschaffenen Unternehmen Instex will die EU Sanktionen der USA gegen den Iran umgehen. Das Projekt dürfte unter anderem an der Unfähigkeit des iranischen Regimes scheitern, eine seriöse Partnerorganisation zu schaffen.