Artikel von Astrid Schäfers

Schule, Tunesien
Ausland Auf der tunesischen Insel Djerba soll in einem Pilotprojekt die politische Mitbestimmung gestärkt werden

Insel der Jugend

In Tunesien, wo im Mai Kommunalwahlen stattfinden, sollen Ent­scheidungs­befugnisse dezentralisiert werden. Insbesondere Jugendlichen soll mehr Mitbestimmung ermöglicht werden. Auf der Touristeninsel Djerba gibt es bereits ein Pilotprojekt. Von mehr...
Reportage Krise und Migration in Südspanien

Gestrandet in Santa Pola

Während des spanischen Bürgerkriegs flohen Tausende Franco-Gegner vom südspanischen Santa Pola aus vor den Faschisten nach Algerien. Heute kommen viele afrikanische Flüchtlinge dort an. Vielen Touristen gefällt das nicht.

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Interview Davi Amorim und Maíra Alves im Gespräch über soziale Ungleichheit in Brasilien

»Immer noch große soziale Ungleichheit«

Im Zuge des neusten Korruptionsskandals um den halbstaatlichen Ölkonzern Petrobras kam es Mitte März in Brasilien zu Massenprotesten gegen die Regierung von Dilma Rousseff (siehe Seite 12). Es handelt sich um die größten Demonstrationen seit den Protesten von 2013 und 2014. Damals richteten sie sich teilweise auch gegen Korruption der Regierung, es gingen aber vor allem Mitglieder sozialer Bewegungen und linker Parteien mit konkreten Forderungen auf die Straße. Über die Entwicklungen seit den damaligen Protesten und die Unterschiede zu den heutigen sprach die Jungle World mit Davi Amorim, dem Pressesprecher der Müllsammlerbewegung MNCR, und mit Maíra Alves von der »Bewegung für einen kostenlosen Nahverkehr« in São Paulo, dem Movimento Passe Livre (MPL), der die Proteste 2013/2014 maßgeblich organisiert hat.

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Interview Mohamed Kamel Gharbi im Gespräch über die anstehenden Parlamentswahlen in Tunesien

»Terrorismus von innen«

Am 26. Oktober wählen die Tunesierinnen und Tunesier ein neues Parlament, das die bereits seit 2011 amtierende verfassungsgebende Versammlung ablösen soll. Doch die Vorbereitung der Wahlen und der Demokratisierungsprozess in Tunesien gestalten sich mitunter schwierig. Über die Pro­bleme sprach die Jungle World mit Mohammed Kamel Gharbi, dem Vorsitzenden von Ofiya, einem Netzwerk von Nichtregierungsorganisationen zur Beobachtung der Wahlen.

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Reportage Asylsuchende in Eisenhüttenstadt

»In dieser Stadt kommen wir nicht weiter«

In der zentralen Erstaufnahmeeinrichtung für Asylsuchende des Landes Brandenburg in Eisenhüttenstadt wohnen derzeit mehr als 1 000 Menschen. Die Einrichtung ist am Rande ihrer Kapazitäten. Die Jungle World hat die Heimbewohner besucht.

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Inland Berichtet aus der Sperrzone rund um die besetzte Schule in Berlin-Kreuzberg

Faule Tricks in der Sperrzone

Im Konflikt um die von Flüchtlingen ­besetzte Gerhart-Hauptmann-Schule in Berlin-Kreuzberg haben sich Polizei und ­Bezirksverwaltung obskurer Methoden bedient.

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Reportage Astrid Schäfers und Sadika Keskes haben einen Frauenverein in Tunesien besucht, der Teppiche mit Mustern des Malers Paul Klee herstellt

Frauen zeigen Muskeln

In der tunesischen Stadt Foussana wollen Weberinnen eine Kooperative gründen, um Teppiche mit Motiven von Paul Klee zu produzieren. Unterstüzt werden sie von der bekannten tunesischen Künstlerin Sadika Keskes.

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Interview Waseem Haddad im Gespräch über die Rolle der Religion im syrischen Konflikt

»Ich bin nicht so optimistisch.«

Der Krieg in Syrien hat bereits mehr als 26 000 Menschen das Leben gekostet. Über seine religiösen Aspekte sprach die Jungle World mit Waseem Haddad. Der Syrer ist seit März 2009 Assistent am Lehrstuhl für Religionswissenschaft der Evangelischen Fakultät der Universität Wien. Einer der Schwerpunkte seiner Arbeit ist der christlich-muslimische Dialog.

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Seite 16 Die bedrohten Sümpfe im brasilianischen Pantanal

Der schönste Sumpf der Welt hat Probleme

Das größte Feuchtgebiet der Erde, das Pantanal im Südwesten Brasiliens, ist durch Überweidung und giftige Industrieabwässer bedroht.

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Inland Entlassung aus der Abschiebehaft in Berlin

Nach dem Härtefall

Der nach 33 Jahren Aufenthalt in Deutschland von der Abschiebung bedrohte Algerier Mourad Djeziri wurde überraschend aus dem Berliner Abschiebegefängnis Grünau entlassen. Zuvor hatte die Härtefallkommission Schleswig-Holstein den Antrag seines Haftseelsorgers abgelehnt, obwohl vier Kinder des Algeriers in Deutschland leben.

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