Artikel von Christian Bomm

Michelle Pfeiffer
dschungel Subversive Formen von Verweigerung: Azazel Jacobs’ Film »French Exit« 

Aus Liebe zur Freiheit der Fiktion

Azazel Jacobs schildert in seinem Film »French Exit« den sozialen Abstieg einer ehemals wohlhabenden New Yorkerin. Durch Verwendung von Elementen des magischen Realismus bricht der Regisseur mit film­ästhetischen Klischees und entfaltet eine glamouröse Melodramatik, zu der insbesondere auch Michelle Pfeiffer und die Kameraarbeit von Tobias Datum beitragen. Von mehr...
Liza und ihr jüngeres Ich
dschungel Im Film »How It Ends« wird der Weltuntergang zur Sketch-Show

Das Peter-Pandemie-Syndrom

In »How It Ends« zwingt der drohende Weltuntergang die Figuren, aus ihrer Komfortzone herauszutreten – oder auch nicht. Von mehr...
dschungel Dominik Graf hat Erich ­Kästners Roman »Fabian« verfilmt

Pathetische Moralität

Dominik Graf hat Erich Kästners Roman »Fabian« verfilmt, den Stoff dafür aber so stark verändert, dass aus der Satire ein Generationenporträt geworden ist. Von mehr...
dschungel Ein Gespräch mit dem Soziologen Michael Schüßler über die kritische Theorie des Körpers und seine Kritik an Judith Butler

»Sprache und Leib stehen in einem inneren Zusammenhang«

Werden Körper diskursiv erzeugt? Dieses poststrukturalistische Postulat kritisiert der Soziologe Michael Schüßler in seiner Dissertation mit Hilfe der Kritischen Theorie und der Psychoanalyse. Interview Von mehr...
dschungel Die Paranoia der Hauptfigur Xhafer in dem Film »Exil«

Toxische Zwischen­menschlichkeit

In dem Spielfilm »Exil« von Regisseur Visar Morina treiben fremdenfeindliche Kollegen die Hauptfigur Xhafer in die Paranoia. Von mehr...
The King of Staten Island
dschungel Es gibt Paralellen zwischen dem Film »The King of Staten Island« und und der Serie »Sex and the City«

Der Apatow-Test

Judd Apatow lässt in seinem neuen Film »The King of Staten Island« über einen selbsthassenden Teenager wieder einmal den feministischen Traum von Männern, die über ihre Gefühle reden könne, wahr werden. Von mehr...
dschungel Erinnerung an die taubblinde Schriftstellerin Helen Keller, die dieses Jahr ihren 140. Geburtstag begangen hätte

»Wie ich Sozialistin wurde? Durch Lesen.«

Helen Keller gilt vielen Christen und Esoterikern als eine Art Schmerzensmadonna. Dabei taugt die taubblinde Schriftstellerin und Sozialistin, die vor 140 Jahren geboren wurde, überhaupt nicht für Verklärung und Kitsch. Von mehr...
dschungel Warum die Proteste gegen Woody Allens Memoiren Moralismus sind

Fakten und andere Kleinigkeiten

Die Forderungen an Verlage, die Autobiographie des Filmemachers Woody Allen nicht zu drucken, sind durchtränkt von einem Moralismus, der an Allen lediglich ein Exempel statuieren will. Sinnvoller wäre es, sich mit den Tatsachen zu beschäftigen. Von mehr...
""
dschungel Im Film »La Vérité« brilliert Catherine Deneuve als gealterte Diva

Wahre Jugend

Hirokazu Koreedas neuer Film »La Vérité« mit Catherine Deneuve ist nicht nur eine Hommage an das französische Kino und seinen größten Star, sondern auch eine Reflexion über die Wahrnehmung von Zeit und Altern. Von mehr...
Fahrstuhl
dschungel Der Film »Bombshell« platzt in die Me-Too-Debatte

Schlechte Luft im Fahrstuhl

Ausgerechnet zwei konservative Journalistinnen brachten noch vor »Me Too« ihren Chef zu Fall. Der Film »Bombshell« erzählt die Geschichte der Fox-News-Moderatorinnen Gretchen Carlson und Megyn Kelly, die wegen sexueller Belästigung gegen ihren Vorgesetzten vorgingen. Von mehr...